Prozess ab Dezember

Betrug über 1,3 Millionen: Fördervereins-Chef des Tennisclub Lauffen bald vor Gericht

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Der ehemalige Vorsitzende des Fördervereins des Tennisclub Lauffen muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten.
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Der ehemalige Vorsitzende des Tennisclub Lauffen muss sich wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten.

Weil ein früherer Vorsitzender des Tennisclub Lauffen (TCL) etwa 1,3 Millionen Euro von Freunden und Bekannten ergaunert haben soll, muss er sich vom 6. Dezember an vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Ihm werde gewerbsmäßiger Betrug in 82 Fällen zur Last gelegt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Der Angeklagte war im Juli verhaftet worden, nachdem er im April nach Bekanntwerden der Betrugsvorwürfe geflüchtet war. Als Vorsitzender des Lauffener Vereins soll er sich über Jahre hinweg Geld geliehen und hohe Zinsen bei der Rückerstattung versprochen haben. Als Motiv gab der Mann dem Bericht zufolge finanzielle Probleme an. Die geliehenen Summen lagen im Einzelnen zwischen 1.000 und 100.000 Euro.

Der Förderverein des TCL hatte im Sommer Insolvenz anmelden müssen. Der unabhängig davon laufende Betrieb des TCL war davon aber nicht beeinträchtigt worden.

dpa

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