Kuriose Geschehnisse in Lauffen

Unfassbar viel Mühe, null Lohn! Einbrecher nutzt perfide Methode und geht dennoch leer aus

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Ein Einbrecher wendete in Lauffen erst eine aufwendige Methode an, ging dann aber leer aus.
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Mit viel Aufwand brach ein Unbekannter in Lauffen in eine Halle ein. Doch seine Vorgehensweise ist mehr als rätselhaft.

Offenbar ohne Beute verschwand ein Einbrecher in Lauffen vom Tatort. Kurios dabei: Er wandte zuvor eine unfassbar aufwendige Methode an, um überhaupt ins Objekt der Begierde zu kommen. Ob er auch wirklich drin war, ist unklar - aufgeräumt hat er jedenfalls noch.

Lauffen: Einbrecher macht sich unfassbar viel Mühe - geht aber leer aus

Der Unbekannte verschaffte sich in der Zeit zwischen Samstagmittag und Montagmorgen Zutritt zu einer Baustelle in der Straße Im Brühl in Lauffen. Dort schnappte er sich zunächst einen Bagger.

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Mit dem fuhr er 800 Meter bis zu einer Halle der Weingärntergenossenschaft. Mit dem am Bagger befindlichen Spitzhammer schlug der Einbrecher dann ein Loch in die Außenfassade der Halle.

Einbruch in Lauffen: Täter nutzt perfide Methode - ohne Erfolg

Ob er danach auch in diese einstieg, ist laut Polizei nicht klar. Denn: Entwendet wurde ähnlich wie bei einem Fall in Löwenstein Anfang Oktober wohl nichts. Dafür stellte der Täter den Bagger nach dem vielen Aufwand auch noch am Straßenrand wieder ab.

Verdächtige Beobachtungen rund um den Einbruch am Wochenende sollten dem Polizeirevier Lauffen, Telefon 07133/2090, gemeldet werden.

Kuriose Einbrüche: Täter wenden immer wieder seltsame Methoden an

Der Einbruch in Lauffen war nicht der einzige auffällige Fall in den letzten Tagen. In Heilbronn spielten sich Szenen wie aus einem Actionfilm bei einem Großeinsatz wegen eines Einbruchs ab. 

Auch im Stadtteil Neckargartach betrieben Einbrecher viel Aufwand, um an ihr Ziel zu kommen. Ihnen gelang das allerdings auch: Sie verschwanden mitfetter Beute.

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