Ente gut, alles gut

Ungewöhnliche Badegäste im Freibad Ulrichsheide

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 Eine Entenfamilie nutzt das Freibadwetter ebenfalls und gesellt sich zu den anderen Badegästen ins Wasser.

Das Bahnen-Schwimmen im Freibad gestaltet sich des Öfteren schwierig: Querschwimmer, Quasselstrippen oder - Quietsche-Entchen. Ja, letzteres gab es am Sonntag tatsächlich im Freibad in Lauffen. Dabei handelte es sich aber nicht um die gelben Enten, die Kinder normalerweise mit in die Badewanne nehmen.

Eine Entenmama beschloss, sich im Freibad Ulrichsheide niederzulassen, um dort dann ihre zehn Küken auszubrüten. Damit nicht genug: Die erste Schwimmstunde für ihre Schützlinge gab's direkt im 50-Meter-Becken. Und die Kleinen wollten gar nicht mehr aus dem Wasser raus.

Badespaß: Gehen Sie lieber ins Freibad oder an den Baggersee?

Ganz so kurios ist das allerdings gar nicht. Jan Franke, Leiter der Tierrettung Unterland, erklärt: "Klar suchen sich die Tiere hauptsächlich Wasserstellen zum Brüten. Wenn so etwas im Freibad passiert, rufen die Bademeister normalerweise uns an. Aber wir mussten auch schon Enten aus Hochhäusern holen." Am Sonntag musste das Team dann mit zwei Mitgliedern und einem Fahrzeug ausrücken.

Franke: "Die Badegäste haben die Enten an den Rand getrieben, sodass wir sie einfangen konnten. Anschließend haben wir sie in Boxen gepackt und dann im Neckar freigelassen." Dort angekommen, konnte die tierische Familie dann ihr Leben in der Freiheit fortsetzen - Ente gut, alles gut!

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