Testgelände für Luft- und Raumfahrtforschung

Faszination Raumfahrt: Das Weltall zum Greifen nah 

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Beim Besuchertag des DLR Lampoldshausen erobern tausende Neugierige das Gelände.

"Ich wollte schon immer mal wissen, was sich hier im Wald versteckt", sagt Marlies Eschelwek. Nach einem ersten Rundgang über das weitläufige Gelände des Deutsches Zentrums für Luft- und Raumfahrt am Standort Lampoldshausen ist die Bad Friedrichshallerin total fasziniert. "Dieser Besuchertag hat auf jeden Fall meinen Horizont erweitert. Ich wusste gar nicht, wie viel Forschung und Technik direkt vor unserer Haustür betrieben wird."

Besuchertag am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen

So dürfte es den meisten Besuchern ergehen, die am Sonntag zu Tausenden auf das Betriebsgelände strömen und erfahren wollen, was genau hier erforscht wird. "Der Besuchertag ist Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit", erklärt Gerd Brümmer an einem der zahlreichen Info-Ständen. "Die Menschen wollen wissen, was hier abläuft, wenn es bei uns brummt und rumpelt und es weithin spürbar und hörbar ist."

Dieses Beben erleben die Besucher am Sonntag hautnah am Prüfstand P5, an dem normalerweise die Triebwerke der Trägerrakete Ariane getestet werden. Dort hat Michael Schwing eine 60.000-Watt starke Lautsprecher-Anlage aufgebaut, über die er eine akustische Nachbildung einer Raketen-Zündung abspielen lässt. Es vibriert spürbar, und das obwohl, wie Schwing erklärt, nur ein Zehntel des tatsächlichen Schalls, der bei einer Zündung entsteht, aus den Boxen dröhnt.

Lernerlebnis am DLR: ohne Rakete kein Satellit, ohne Satellit kein Handy-Empfang

"Ich hatte bis jetzt keine Ahnung von der Materie", erzählt Nicole Rumm, die hin und wieder sogar in Mulfingen die Raketen-Zündungen mitbekommt und mit einer Erkenntnis nach Hause geht, die sie bei einem der Fachvorträge gehört hat: ohne Rakete kein Satellit, ohne Satellit kein Handy-Empfang.

Bilder vom Besuchertag am DLR in Lampoldshausen

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