Bei Kupferzell

Verfolgungsjagd endet für 26-Jährigen in Unfall

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Symbolbild.
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Der Grund für seine Flucht vor der Polizei: gleich mehrere Straftaten.

Sein Glück mehr als überstrapaziert hatte ein junger Mann in der Nacht zum Donnerstag bei Kupferzell. Er leistete sich eine gewagte Verfolgungsjagd mit der Polizei - und verlor letztlich in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Kurz nach Mitternacht fiel einer Polizeistreife ein Geländewagen im Industriegebiet Am Wasserturm auf. Der Fahrer sollte kontrolliert werden. Als diesem allerdings der Streifenwagen auffiel, gab er Gas und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Er flüchtete über die angrenzenden Ackerflächen und fuhr von dort aus in Richtung Bundesstraße.

Auf der B19 begegnete er einer weiteren Polizeistreife. Die Beamten wendeten und nahmen die Verfolgung auf. Die Fahrt setzte sich nach Rechbach, Ulrichsberg und wieder zurück, teilweise auf den dortigen Feldwegen fort. Blaulicht und Martinshorn ignorierend, raste der Verfolgte teilweise mit über 100 Stundenkilometern durch die Ortschaften, in denen zu der späten Uhrzeit glücklicherweise keine Personen unterwegs waren.

Letztendlich kam er in einer leichten Rechtskurve mit seinem Mitsubishi ins Schlingern und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Geländewagen überschlug sich mehrfach und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde dabei nur leicht verletzt und konnte selbstständig aus dem Auto aussteigen.

Die Polizeibeamten nahmen den 26-Jährigen sogleich in Empfang. Sofort gab er zu, keinen Führerschein zu besitzen. Dies war jedoch nicht alles. Wie sich herausstellte, war sein Mitsubishi SUV, an dem Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstanden war, weder zugelassen noch versichert.

Um darüber hinwegzutäuschen, hatte der junge Mann ein altes Kennzeichen angebracht und den Zulassungsstempel gefälscht. Weiterhin stand er offenbar unter Drogen- oder Alkoholeinfluss, weshalb nach einem positiven Alcotest auch eine Blutprobe bei ihm fällig wurde.

Hinsichtlich der im Fahrzeug aufgefundenen Utensilien ergab sich außerdem der Verdacht auf weitere Straftaten. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Auf den 26-Jährigen kommen nun gleich mehrere Anzeigen zu.

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