Umjubeltes Konzert

Chris de Burgh: Kommt ein Weltstar nach Künzelsau...

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Auch an der Gitarre großartig: Sänger Chris de Burgh.
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Solo-Konzert mit gefühlvollen Rockballaden und zeitlosen Hits begeistern die Fans

Der Menschenstrom vom Parkplatz zum Carmen-Würth-Forum scheint am Samstagabend nicht enden zu wollen. Darin befinden sich - von Weitem deutlich sichtbar - nicht wenige Frauen, die ein rotes Kleid tragen. Doro Peschke-Fleischer aus Weinsberg ist eine von ihnen. Sie liebt die Farbe rot - und die Lieder von Chris de Burgh. Der Weltstar aus Irland mach auf seiner Geburtstags-Tournee Station in Künzelsau-Gaisbach. Für Peschke-Fleischer ist es an diesem Abend bereits das zehnte Mal, dass sie Chris de Burgh live erlebt.

Bilder: Chris de Burgh begeisterte in Künzelsau

Auf den Hit „Lady in red“ wird sie allerdings fast bis zum Ende des rund zweistündigen Konzerts warten müssen. Zuvor trägt Chris de Burgh größtenteils Stücke aus seinem aktuellen Album „A better World“ vor und unterhält das Publikum dazwischen mit amüsanten Anekdoten zu deren Entstehung. Dabei wirkt er stets bodenständig und ohne jegliche Star-Allüren. Hin und wieder blitzt der Schalk aus seinen Augen, insbesondere als er das Thema Fußball anschneidet und das frühe Ende der deutschen National-Mannschaft in Russland oder als er Seitenhiebe in Richtung des aktuellen US-Präsidenten verteilt.

Chris de Burgh: Ohne Band auf der Bühne

Das Besondere an der aktuellen Tournee ist, dass Chris de Burgh solo auftritt: keine Band, keine Background-Sängerinnen. Lediglich eine dezente Lichtshow belebt die Bühne im Hintergrund, während der Sänger sich wechselweise an der E-Gitarre und am Piano selbst begleitet. Besonders eindrucksvoll klingen dadurch die Liebeslieder und das vom Krieg handelnde Lied „Borderline“, das das Publikum so berührt, dass es spontan Zwischenapplaus spendet. Ebenfalls unter die Haut geht „Songbird“, ein Lied dass Chris de Burgh der früh verstorbenen Sängerin Eva Cassidy gewidmet hat.

„Es war soooo toll“, schwärmt Birgit Lindenberg aus Schwäbisch-Hall am Ende des Konzerts. Das besondere Highlight sei für sie gewesen, als Chris de Burgh zu seinem Hit „Lady in red“ einmal durch den ganzen Saal gegangen sei und die Fans sich anschließend dicht vor der Bühne versammelten, um die Zugaben hautnah zu erleben.

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