Aktion in Künzelsau

"Astro-Alex" sucht Souvenir fürs All

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Alexander Gerst nimmt ein Stück Heimat mit ins Weltall.
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Beim nächsten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit wird Alexander Gerst etwas aus seiner Heimat bei sich haben. Der Wettbewerb der Stadt Künzelsau läuft.

Auf der Suche nach einem Souvenir für den Kosmos für den Astronauten Alexander Gerst (41) hat seine Heimatstadt einen Wettbewerb gestartet. Bis zum 16. Juni können bei der Stadtverwaltung von Künzelsau Vorschläge eingereicht werden, welchen ortstypischen Gegenstand Gerst 2018 mit ins All nehmen soll. 

"Konkret geht es um eine Versteinerung, ein Fossil. Vielleicht aus Muschelkalk - der Gesteinsformation, die hier vorherrscht", sagte Bürgermeister Stefan Neumann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Jeder Astronaut der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA darf maximal 1,5 Kilogramm Persönliches mit auf die Reise nehmen. Gerst hatte beim ersten Flug 2014 unter anderen einen Stein aus dem Kölner Dom dabei. "Der Manager von Gersts Mission holt das Sieger-Fossil persönlich in Künzelsau ab", sagte Neumann. 

Würden Sie gerne mal ins All fliegen?

Gerst soll bei seinem zweiten Flug die Internationale Raumstation ISS zeitweise als Kommandant leiten. Der Geophysiker arbeitete 2014 bereits ein halbes Jahr lang auf dem Außenposten der Menschheit - rund 400 Kilometer über der Erde.

Gersts zweiter Aufenthalt in der Schwerelosigkeit werde sicher ebenso große Aufmerksamkeit hervorrufen wie die Premiere von "Astro-Alex" 2014, sagte Neumann: "Die Begeisterung und das Interesse an Alexander Gersts Mission hier in der Region ist ungebrochen."

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