Am Bein gestreichelt

Jugendliche in Regionalbahn sexuell belästigt - Täter geflüchtet, Zeugen gesucht

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Eine junge Frau wurde in der Regionalbahn von Kirchheim am Neckar nach Stuttgart von einem bislang unbekannten Mann sexuell belästigt.
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Zu einer sexuellen Belästigung kam es am Mittwochvormittag in einer Regionalbahn zwischen Kirchheim am Neckar und Stuttgart. Der Täter flüchtete in Besigheim.

  • Eine junge Frau steigt in die Regionalbahn von Kirchheim am Neckar nach Stuttgart.
  • Während der Fahrt wird sie sexuell belästigt.
  • Die Polizei erbittet Zeugenhinweise.

In der Regionalbahn von Kirchheim am Neckar nach Stuttgart kam es gestern Vormittag zu einem sexuellen Übergriff auf eine Jugendliche. 

Sexuelle Belästigung im Zug: Mann streichelt Jugendliche am Bein

Die junge Frau stieg in Kirchheim am Neckar in die Regionalbahn in Richtung Stuttgart. Sie setzte sich gegenüber dem Unbekannten hin. Dann soll der Mann die Jugendliche angesprochen haben. Offenbar forderte er sie auf, ihm auf die Zugtoilette zu folgen. Dies verweigerte die junge Frau. Deshalb setzte sich der Mann direkt neben sie und streichelte sie gegen ihren Willen am Bein. Eine bislang unbekannte Reisende mischte sich ein und forderte den Mann auf, die Finger von dem Mädchen zu lassen. Außerdem rief sie nach dem Zugbegleiter. Aus diesem Grund ließ der Unbekannte vom Opfer ab und flüchtete am Zughalt in Besigheim über die Gleise. 

Nach sexueller Belästigung in Regionalbahn nach Stuttgart: Zeugen gesucht

Erst später vertraute sich die junge Frau einer nahe stehenden Person an. Sie informierte die Polizei. Beschrieben wird der mutmaßliche Täter wie folgt: Er ist etwa 1,80 Meter groß und hat eine dunkle Hautfarbe. Zur Tatzeit soll er eine Bomberjacke, eine hellbraune Hose und schwarze, um den Hals gelegte, Kopfhörer getragen haben. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung wurde eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer 0711 / 870350 zu melden. Auch weist die Bundespolizei in diesem Zusammenhang auf ihre Kampagne zur Zivilcourage hin: "Hinsehen statt weggehen".

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