Witziger Wettbewerb

In Eschelbach fliegt der Gummistiefel weeeit

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Auf dem Kelterfest des Liederkranzes Eschelbach-Kesselfeld ist ein ungewöhnlicher Wettbewerb längst Tradition.

"Jaaa, und noch einmal gaaaanz kräftig anfeuern" – Moderator Wolfgang Schnell unterstützte die Teilnehmer lautstark und forderte auch die Zuschauer immer wieder zum Anfeuern auf. Beim Gummistiefelweitwurf des Eschelbacher Kelterfests war es auch in diesem Jahr eine Mordsgaudi, den großen und kleinen Werferinnen und Werfern zuzuschauen.

Besonders lustig: natürlich die Kleinsten. Denen war die Freude an dem ungewöhnlichen Wettbewerb ins Gesicht geschrieben. Luis Keipper aus Kesselfeld forderte seinen älteren Bruder Christoph zum Mitmachen auf: "Man, da muss man doch nur einen Gummistiefel werfen."

In Eschelbach fliegt der Gummistiefel weeeit

Levin Gaßner aus Windischenbach wollte zuerst nicht mitmachen: "Ich trau mich irgendwie nicht." Doch dann war die Lust an Sport und Spaß größer - und er warf großartig. Laura Adelhelm aus Brackenheim hatte sich für ihre zweite Teilnahme am Gummistiefelweitwurf sogar akribisch vorbereitet: "Mit Hausschuhen", erklärte die Fünfjährige stolz.

Markus Salzinger gehörte nicht mehr zu den Kleinen. Doch auch er warf den Stiefel nur allzu gern. Der Eschelbacher hat schon einmal mitgemacht und festgestellt: "Das macht richtig Spaß."

Daniel Gudowski fand, dass es für ihn als Eschelbacher endlich Zeit war teilzunehmen. Vorher sprach er intensiv mit einem Gummistiefelweitwurf-Insider. Warum?  "Man muss sich doch Tipps holen, oder?"

Neben dem Gummistiefelwettbewerb hatte das Kelterfest des Liederkranzes Eschelbach-Kesselfeld natürlich auch musikalisch einiges zu bieten: Neben dem Chor des Liederkranzes sangen auch die Chorgemeinschaft Westernbach und der badische Männergesangsverein Eschelbach am Liederabend am Freitag.

Der Vorsitzende des Liederkranzes, Willi Steinle, der seit über 30 Jahre die Fäden des Vereins in Händen hat und diese auch für das Fest spinnt, freut sich: "Jedes Jahr schaffen wir es wieder, die ehrenamtlichen Helferplätze zu füllen, aber für die Zukunft müssen wir uns etwas überlegen."

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