Mehrere Verletzte nach Streit

Karlsruhe: Streit eskaliert – 23-Jährige auf Straßenbahngleise gestoßen 

Lauffen am Neckar: Kinder sollen Steine auf Bahngleise gelegt haben.
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Ein Streit unter Bekannten ist am Sonntagmorgen völlig eskaliert – eine 23-Jährige wurde dabei auf Straßenbahngleisen geschubst. (Symbolbild)
  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Ein Streit zwischen zwei Bekannten ist am Sonntagmorgen in Karlsruhe völlig eskaliert – ein Mann schubste eine 23-Jährige auf die Straßenbahngleise.

Ein Streit eskalierte in Karlsruhe am Wochenende völlig – eine 23-jährige Frau wurde von ihrer Begleitung körperlich attackiert und anschließend auf die Straßenbahngleise gestoßen, wie *echo24.de berichtet. Der Vorfall fand am frühen Sonntagmorgen an der Haltestelle Gottesauer Platz statt. Zwei unbeteiligte Zeugen konnten Schlimmeres verhindern. Sowohl die Frau als auch ihr Angreifer wurden bei der Auseinandersetzung verletzt.

Karlsruhe: Mann schubst Frau auf Straßenbahngleise – Opfer und Täter kannten sich

Ein 44-jährige Mann und seine 23-jährige Bekannte gerieten Sonntagmorgen (5. September) gegen 06.20 Uhr an der Haltestelle Gottesauer/Platz/BGV in einen Streit. Beide waren laut Angaben der Polizei alkoholisiert. Im Zuge dieses Streits wurde die junge Frau offenbar gewürgt und anschließend ins Gleisbett geworfen. Dort wurde ihr nach Angaben eines Zeugen noch von dem Mann ins Gesicht getreten.

Der Zeuge verteidigte die Frau, ein weiterer Zeuge eilte zu Hilfe. Der Angreifer konnte zunächst fliehen, wurde aber später von Polizisten ausfindig gemacht. Sowohl er als auch die 23-jährige Geschädigte mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Oststadt unter der Telefonnummer 0721 666 32 11 in Verbindung zu setzen.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Auch Sie mussten bereits häusliche Gewalt erfahren und brauchen Hilfe? In Deutschland gibt es zahlreiche Anlaufstellen, an die sich Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder wenden können. In akuten Gefahrensituationen gilt es immer die 110 zu rufen.

Diese Anlaufstellen gibt es für Opfer von häuslicher Gewalt in Deutschland: Telefonseelsorge unter 0800 111 0111 oder 0800 111 0222, Frauenberatungsstellen/Frauenhäuser (www.frauenhauskoordinierung.de, www.frauen-gegen-gewalt.de), Opferhilfeorganisationen (www.weisser-ring.de oder telefonisch unter 116 006), das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Rufnummer 08000 116 016.

Vor allem in Beziehungen kommt es immer wieder zu Streits, die vollkommen eskalieren, in Gewalt übergehen und sogar mit einem Tötungsdelikt enden. In Abstatt (Landkreis Heilbronn) versuchte im Januar ein Mann seine schlafende Ehefrau zu töten*, im vergangenen Jahr hat ein 24-Jähriger im Hohenlohekreis mit einem Messer auf seine Ex-Freundin eingestochen*. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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