Katzenfutter mögen nicht nur Katzen 

Keine Nahrung, keine Schlafplätze: Mit diesen Tipps könnt ihr Igeln in Not helfen

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Die Igel können nicht nur an Hungertod, sondern auch an Erfrierung sterben. 
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Den Igeln fehlt es dieses Jahr an Nahrung- und Winterschlafplätzen. Mit diesen einfachen Tipps könnt ihr ihnen helfen. 

Die Igel sind süß, klein und stachelig und die brauchen nun Unterstützung! Denn durch den heißen und trockenen Sommer gibt es nicht genügend Nahrung für die Kleintiere, um sich Winterspeck anfressen zu können. Es fehlt den Tieren aber nicht nur an Nahrungsquellen, sondern auch an Winterschlafplätzen. Daher sind die stacheligen Tierchen vieler Ort in Not und benötigen dringend Hilfe. Aber wie kann man am besten helfen? echo24.de hat sich die Frage auch gestellt und bei Igel-Connection in Schwaigern-Massenbach nachgefragt. 

Igel-Hilfe in Baden-Württemberg: Möglichen Winterschlafplatz schaffen

Die Igel sind zwar keine Bären, halten jedoch ebenso Winterschlaf. Doch bevor die kleinen Tierchen sich in den wohlverdienten Winterschlaf zurückziehen können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. "Die Tiere sollen ein Gewicht von mindestens 500 Gramm haben und ein kuscheliges Nest, um gut über den Winter zu kommen", erklärt Sigrid Lang vom gemeinnützigen Verein Igel-Connection- Schwaigern in Massenbach. 

Denn die Igel können nicht nur an Hungertod, sondern auch an Erfrierung sterben, wenn sie keinen geeigneten Platz zum Überwinter finden. Und oft fehlt den Igeln der Platz für den Winterschlaf, denn die meisten Gärten werden mittlerweile zu sehr gepflegt. 

Die Tierchen bevorzugen Laubhaufen oder auch dichte und stachelige Hecken. "Es reicht schon, wenn man das Laub in den Gärten liegen lässt", erklärt Lang. Wer jedoch seinen Garten nicht unbedingt verwildern lassen will, kann ein Igel-Häuschen kaufen oder auch selbst basteln. Dazu braucht man lediglich eine Holzkiste, die man mit Stroh und Laub ausfüllt. "Es ist wirklich ganz einfach und hilft den Tierchen den Winter zu überstehen", erläutert Lang auf Anfrage von echo24.de

Igel-Hilfe erklärt: Zufüttern - aber richtig 

Wer den Igeln eine zusätzliche Nahrungsquelle bereitstellen möchte, sollte jedoch ein paar Regeln beachten. "Wer zufüttern will, ist mit nassem Katzenfutter bestens beraten. Ganz falsch sind Essensreste und Äpfel", sagt Lang. Sie verstehe gar nicht, woher dieser Irrglaube kommt. Vielleicht von unzähligen Bilder aus dem Internet.

Mit diesen einfachen Tipps kann jeder etwas für die stacheligen Tierchen tun. Denn die Igel stehen mittlerweile auf der Roten Liste gefährdeter Arten Deutschlands. Aber nicht nur Igel benötigen dieses Jahr zusätzliche Nahrungsquellen. Denn viele einheimische Eichhörnchen leiden ebenfalls Hunger. 

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