Riesen-Ärger in Mexiko

Horror-Urlaub nach Thomas-Cook-Pleite: Ehepaar bangt um Rückflug

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Eine Traumreise wird zum absoluten Horror-Urlaub für ein Ehepaar aus Gundelsheim.
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Nach der Insolvenz von Thomas Cook erlebt ein Ehepaar aus Gundelsheim einen Horror-Urlaub in Mexiko. Der Rückflug ist auch noch nicht sicher.

+++ Update 27. September +++ Thomas-Cook-Pleite: Ehepaar bangt um Rückflug

An der Insolvenz des Reiseunternehmens Thomas Cook leiden Hunderttausende deutsche Urlauber. Unter ihnen sind auch Hans-Jürgen Späth und seine Frau Beate aus Gundelsheim. Die beiden sind vor der Bekanntgabe der Insolvenz nach Mexiko geflogen und haben erst dort von der Pleite erfahren. Daraufhin hatten sie mächtigen Ärger im Hotel. 1600 Euro mussten sie plötzlich zusätzlich im Hotel zahlen oder es sofort VERLASSEN! Jetzt gibt es etwas Hoffnung für die beiden: Das Ehepaar hat eine E-Mail erhalten, in der steht, dass sie das Geld noch heute zurückbekommen würden. Doch es gibt noch ein anderes Problem. In einem Video meldet sich Hans-Jürgen Späth zu Wort.

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Urpsrungsartikel 26. September: Thomas-Cook-Pleite: Für Ehepaar aus Gundelsheim wird Mexiko-Reise zum Horror-Trip

Ein Urlaub sollte eigentlich erholsam und entspannend sein - doch für eine Familie aus Gundelsheim wurde die Traumreise zum Horror-Trip! Hans-Jürgen Späth und seine Frau Beate flogen am vergangenen Sonntag nach Mexiko. Nach einem elfstündigen Flug erlebten sie am Montag dann eine böse Überraschung: Das britische Reiseunternehmen Thomas Cook hatte in der Nacht zum Montag Insolvenz angemeldet. Von der Pleite sind nun auch deutsche Reiseunternehmen betroffen. Unter anderem Neckermann Reisen, bei dem das Ehepaar die Mexiko-Reise zuvor gebucht hatte. 

Thomas-Cook-Pleite: Tochter startet Hilferuf auf Facebook und Instagram

Obwohl das Ehepaar 3.500 Euro an Neckermann Reisen schon bezahlt hatte, forderte das Hotel weitere 1.600 Euro. Und dabei ging das Hotel konsequent vor: Wer nicht zahlt, hat Pech - und landet auf der Straße! Die Reiseleitung, die zuvor noch Ausflüge an die Reisenden verkauft hatte, "hat sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht", erzählt die Tochter des Ehepaars, Vanessa Späth, gegenüber echo24.de

Die 25-Jährige ist verärgert und schockiert von der Vorgehensweise und macht ihrem Ärger auf Facebook Luft. Auch auf Instagram versucht sie, die Öffentlichkeit auf den Fall aufmerksam zu machen - mit Erfolg. Denn auch das Sat.1-Frühstücksfernsehen berichtete am Donnerstagmorgen über das Ehepaar und die Zustände in Mexiko.

 "Bei Neckarmann Reisen ist keiner zu erreichen und die deutsche Botschaft kann auch nichts machen. Als Grund nannten sie, dass es kein deutsches Reiseunternehmen ist", erzählt Vanessa Späth. Nicht nur dem Ehepaar Späth geht es so. 30 weitere Personen sitzen in dem Hotel in Mexiko fest und sind gezwungen, weitere Zahlungen zu tätigen. "Es sind  auch Menschen dort, die keine Kreditkarte dabei haben oder es einfach nicht zahlen können. Die sitzen nun auf der Straße in Mexiko." 

Thomas-Cook-Pleite: Neckarmann-Reisen auch betroffen - Rückflug aus Mexiko noch ungewiss 

Auch beim Rückflug könnte es zu Schwierigkeiten kommen. Das Ehepaar Späth soll eigentlich am 3. Oktober mit einem Flieger des Condor-Flugdiensts, der auch zu Thomas Cook gehört, zurück nach Deutschland reisen. Vanessa Späth: "Der Flug ist nicht  einmal gesichert. Bis zum 30. September könnte sich alles ändern. Und ein Flug von Mexiko nach Stuttgart kostet derzeit 4.000 Euro pro Person." 

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