Corona-Ticker für Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall ist Risikogebiet - Hohenlohe mit Einschränkungen bei Sperrzeit und Alkohol ab Montag!

Proben für Corona-Tests werden untersucht.
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Schwäbisch Hall ist bereits Corona-Risikogebiet, der Hohenlohekreis ist nicht weit davon entfernt.
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  • Tobias Becker
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Die Corona-Zahlen im Hohenlohekreis und im Landkreis Schwäbisch Hall steigen weiter - auch in Hohenlohe ist der Bereich der Warnstufe erreicht.

  • Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt 70,6, für den Hohenlohekreis liegt er bei 54,1 (Stand 24. Oktober).
  • Seit Beginn der Pandemie sind für den Landkreis Schwäbisch Hall 1.477 SARS-CoV-2-Fälle bekannt, für den Hohenlohekreis 984 (Stand 24. Oktober).
  • Im Landkreis Schwäbisch Hall und im Hohenlohekreis gilt die Corona-Warnstufe (Stand 24. Oktober).

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg steigt weiter an. Ab dem 22. Oktober berichtet echo24.de* in diesem Artikel über die aktuelle Situation im Landkreis Schwäbisch Hall und im Hohenlohekreis - zuvor fanden sich hier nur Informationen zum Landkreis Schwäbisch Hall.

Schwäbisch Hall ist Risikogebiet - Hohenlohe erreicht kritischen Bereich!

Update, 23. Oktober: Jetzt hat es auch den Hohenlohekreis erwischt! Nachdem die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag noch bei 48,8 - also knapp unter dem kritischen Bereich - lag, erreichte sie am Freitag mit 51,5 den Bereich der Corona-Warnstufe. Aufgrund eines Erlasses des Sozialministeriums wird es auch im Hohenlohekreis eine Einschränkungen bei der Sperrzeit und dem Alkoholausschank geben. Diese Allgemeinverfügung tritt ab Montag (26. Oktober) um 23 Uhr in Kraft.

Schwäbisch Hall gilt schon seit einigen Tagen als Risikogebiet, bleibt aber relativ stabil, auch wenn die Werte leicht nach oben gehen. Zum Wochenende bedeutet das für den Landkreis einen Wert von 69,6.

Schwäbisch Hall/ Hohenlohekreis: Aktuelle Corona-Entwicklung gibt Grund zur Sorge

Update vom 22. Oktober: Die Corona-Zahlen steigen weiter - sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Hohenlohekreis (Stand 22. Oktober). Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt 66,1, für den Hohenlohekreis liegt er bei 48,8. Seit Beginn der Pandemie sind für den Landkreis Schwäbisch Hall 1.427 SARS-CoV-2-Fälle bekannt, für den Hohenlohekreis 971.

Im Hohenlohekreis war eine Kernzeitbetreuerin an der Schillerschule Öhringen infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, besteht deshalb dort der dringende Verdacht, dass weitere Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt werden müssen. Außerdem konnte das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Infektionen ausfindig machen. Die Quarantäne, die für eine Kindergartengruppe in Bretzfeld angeordnet werden musste, ließ sich demnach auf einen Mitte Oktober gemeldeten Fall an der Gewerblichen Schule Öhringen zurückführen.

Schwäbisch Hall: Verwirrung um geltende Regeln - Corona-Verordnung löst Allgemeinverfügung ab

Im Landkreis Schwäbisch Hall gilt seit dem 15. Oktober die Corona-Warnstufe. Zuerst hatte der Landkreis eine Allgemeinverfügung mit verschärften Maßnahmen angekündigt (wir berichteten am 15. Oktober), doch dann änderte das Land Baden-Württemberg seine Corona-Verordnung - diese Regeln gelten nun auch für Schwäbisch Hall.

„Am vergangenen Wochenende haben sich die Ereignisse überschlagen. Am Freitag war nicht absehbar, dass das Land entgegen der ursprünglich vertretenen Auffassung nun doch die Corona-Verordnung an die Pandemiestufe 3 anpasst und damit eine landesweit einheitliche Regelung trifft. Unsere Allgemeinverfügung ist somit obsolet und wurde aufgehoben. Sie wurde deshalb von der Homepage des Landratsamtes genommen“, erklärt Landrat Gerhard Bauer.

Auch in Schwäbisch Hall müssen die Menschen strenge Corona-Regeln beachten.

Hohenlohekreis: Corona-Vorwarnstufe erreicht - diese Regeln gelten jetzt

Im Hohenlohekreis gilt seit dem 21. Oktober die Vorwarnstufe - doch bei einer 7-Tage-Inzidenz von 48,8 (Stand 22. Oktober) scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch dort die Warnstufe ausgerufen werden muss. Diese Vermutung liegt nahe, wenn man das Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg betrachtet. Wie der Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung erklärt, gebe es nach Ausrufung der Pandemiestufe 3 in Baden-Württemberg und den neuen Corona-Regeln auf Landesebene „vorerst keine darüberhinausgehenden Maßnahmen für den Hohenlohekreis“.

„Sollte der Inzidenzwert in kürzester Zeit weiterhin exponentiell steigen und sich das Infektionsgeschehen verschärfen, werden wir prüfen, ob wir in Abstimmung mit dem Land weitere lokale Maßnahmen ergreifen. Dies könnte zum Beispiel die Einführung einer Sperrstunde sein. Es gilt jetzt, für alle Verantwortung zu zeigen und unbedingt die aktuell geltenden Regelungen der Corona-Verordnung des Landes zu beachten“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth zur aktuellen Corona-Situation im Hohenlohekreis.

Unter www.corona-im-hok.de werden laufend die Fallzahlen für den Hohenlohekreis aktualisiert und weitere Informationen für die Bevölkerung bereitgestellt. Weiter macht der Hohenlohekreis darauf aufmerksam, dass die Bürgerhotline unter 07940/18-888 von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr erreichbar ist. Die Abstrichstelle sowie die Isolierstation befinden sich weiterhin im Standby-Modus und können innerhalb kürzester Zeit wieder in Betrieb genommen werden, wenn es das Infektionsgeschehen erfordert.

Corona-Warnstufe im Kreis Schwäbisch Hall – verschärfte Maßnahmen angekündigt

Update vom 15. Oktober, 20 Uhr: Am Mittwochabend war die Meldung von der Corona-Warnstufe im Landkreis Schwäbisch Hall noch fehlerhaft – jetzt steht es aber fest! Am heutigen Donnerstag hat der Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Konkret liegt der Wert bei 51,5. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Kreis Schwäbisch Hall demnach 1.496 bekannte Corona-Fälle. 60 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. 1.296 gelten als genesen.

Mit dem Wert von 51,5 gilt der Landkreis Schwäbisch Hall damit als Corona-Risikogebiet. „Deshalb werden wir jetzt mit dem Sozialministerium abstimmen, welche konkreten Schritte und Maßnahmen eingeleitet werden“, teilte Landrat Gerhard Bauer mit. Das Herunterfahren der Wirtschaft sowie des Bildungssystems solle vermieden werden. Die Bürger müssen jetzt mit einer Allgemeinverfügung rechnen. Welche Regeln genau gelten werden, soll noch mit dem Land abgestimmt werden. Grundlage seien die am Mittwoch vereinbarten Maßnahmen zwischen Bund und Ländern.

Sicher sei bereits, dass die Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen und privaten Feiern reduziert werde. Außerdem wurde am Donnerstag der Koordinierungsstab, der bereits im Frühjahr einberufen worden war, erneut einberufen – mit Vertretern des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall, des Crailsheimer Klinikums, der Kreisärzteschaft, des DRK, der Polizei, der Feuerwehr, der Bundeswehr, der Gemeinden sowie den Führungskräften des Landratsamtes.

Schwäbisch Hall doch kein Risikogebiet? Das ist der Grund!

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg steigt weiter an. Um die Zahl der Infizierten einzudämmen, rufen erste Regionen die Corona-(Vor-)Warnstufe aus. Der Kreis Schwäbisch Hall die 7-Tage-Inzidenz von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner noch nicht überschritten. Sie spiegelt die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner wider und dient als Indikator für die verschiedenen Corona-Warnstufen in Baden-Württemberg.

Update, 15. Oktober, 11.30: Am Mittwochabend meldete das Landesgesundheitsamt, dass der Kreis Schwäbisch Hall die kritische 50er Marke überschritten hätte. Doch wie jetzt feststeht, war das eine fehlerhafte Meldung. Der Kreis liegt wohl noch knapp unter dem Wert von 50. Steffen Baumgärtner, Sprecher des Landratsamts Schwäbisch Hall teilte mit, das eine Person zu viel gezählt wurde. Die Inzidenz liegt dann bei 47,7 - also unter der 50er Marke! Zudem sollen morgen 22 Fälle aus dem Sieben-Tage-Zeitraum herausfallen. Die Liste des Ministeriums für Soziales und Integration müsse noch aktualisiert werden, teilte eine Sprecherin gegenüber swp.de mit.

Coronavirus in Schwäbisch Hall: Wert von 50 überstiegen - Warnstufe im Landkreis!

Update, 14. Oktober: Nun hat es auch Schwäbisch Hall erwischt. Der Landkreis hat bei der 7-Tage-Inzidenz die Marke von 50 überschritten und somit die Warnstufe erreicht. Nachdem am Dienstag der Wert rückläufig war, ging es nun um 8,1 nach oben.

Aktuell liegt der Landkreis Schwäbisch Hall also bei 50,3 und somit im Bereich der Warnstufe. Aber: Es ist nicht die einzige Region in Baden-Württemberg. Insgesamt liegen drei Landkreise (Ludwigsburg, Esslingen und Schwäbisch Hall) sowie Stadtkreise (Baden-Baden, Heilbronn und Stuttgart) bei diesem Wert über der kritischen Marke von 50.

In Schwäbisch Hall wurden am Mittwoch insgesamt 30 neue Fälle des Coronavirus gemeldet, in Baden-Württemberg waren es 850 bestätigte Neu-Infizierte. Auch das Land steht inzwischen kurz vor der Vorwarnstufe (34,5). Besonders tragisch: Es gab zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Corona-Vorwarnstufe im Kreis Schwäbisch Hall: Feiern sollen eingeschränkt werden

Wie Landrat Gerhard Bauer mitteilt, werden im Kreis Schwäbisch Hall die Teilnehmerzahlen von privaten Feiern eingeschränkt. Damit folgt der Kreis Schwäbisch Hall einer Vorgabe des Sozialministeriums. Noch heute will die Kreisverwaltung eine Allgemeinverfügung erlassen, die private Feiern stärker als bisher einschränkt. Die Allgemeinverfügung wird anschließend auf der Homepage des Landkreises Schwäbisch Hall veröffentlicht. Folgende Regeln treten dann in Kraft:

  • An Feiern in öfffentlichen und angemieteten Räumen dürfen NICHT mehr als 50 Personen teilnehmen.
  • An Feiern in privaten Räumen dürfen NICHT mehr als 25 Personen teilnehmen.

Laut Landratsamt Schwäbisch Hall hat das Infektionsgeschehen der vergangenen Tage vor allem im privaten Umfeld stark zugenommen. Es wurden beispielsweise Coronavirus-Infektionen in einem örtlichen Unternehmen nachgewiesen. Auch bei einer Hochzeitsfeier im Raum Crailsheim haben sich mehrere Personen mit Covid-19 infiziert. Erst wenn im Kreis Schwäbisch Hall die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen wieder abnimmt, werden die neuen Einschränkungen wieder aufgehoben.

Corona-Warnstufen in Baden-Württemberg: Weitere Regionen sind betroffen

Neben Schwäbisch Hall hatte auch Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe schon ausgerufen. Aktuell sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn aber wieder. Deutlich schlimmer sind die Ausmaße der Coronavirus-Pandemie dagegen in Esslingen. Dort wurde die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bereits überschritten. Deshalb wurde für ganz Esslingen die Corona-Warnstufe ausgerufen. Diese ist noch immer in Kraft. echo24.de* berichtet über die aktuelle Situation dort.

Corona-Vorwarnstufe im Kreis Schwäbisch Hall: Wenn die Infektionen weiter steigen

Sollte die Zahl der positiven Corona-Tests weiter steigen, könnten die Auflagen noch verschärft werden. (Symbolfoto).

Sollten trotz Corona-Vorwarnstufe die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Schwäbisch Hall weiter steigen, muss die Kreisverwaltung die Corona-Warnstufe ausrufen. Das würde bedeuten, dass die Maßnahmen noch weiter verschärft werden. Konkret könnte es zu einem Beherbergungsverbot in anderen Bundesländern kommen. Das würde bedeuten, dass Menschen aus Schwäbisch Hall nur dann noch beherbergt werden dürfen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Wir sollten einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen unbedingt verhindern, um weitere Einschränkungen im Landkreis Schwäbisch Hall zu vermeiden.

Landrat Gerhard Bauer, Schwäbisch Hall

In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Thüringen, Bremen gibt es abweichende Regelungen, beziehungsweise gar keine entsprechenden Corona-Schutzverordnungen zum Beherbergungsverbot. Auch eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen könnte die Folge einer Corona-Warnstufe im Kreis Schwäbisch Hall sein. In Esslingen ist diese erweiterte Maskenpflicht bereits in Kraft getreten. Landrat Bauer appelliert deshalb an die Bürger, sich an die allgemeinen Corona-Regeln zu halten.

Corona-Vorwarnstufe im Kreis Schwäbisch Hall: Landrat appelliert an Bürger

Bauer: „Besonders wichtig ist auch, dass Sie in geschlossenen Räumen regelmäßig Stoßlüften. Verzichten Sie, wo es möglich ist, auf private Kontakte.“ Zudem weist das Landratsamt Schwäbisch Hall auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die allgemeine Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV hin.

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