Wasserstand rückläufig

Lage entspannt sich: Hochwasser im Neckar geht zurück!

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Am Montag war der Kolbenschmidt-Parkplatz zwischen Neckarsulm und Obereisesheim noch von Hochwasser überflutetet.
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Die Hochwasserscheitel sind an den meisten Flüssen erreicht. Es ist Land in Sicht. In Heilbronn und der Region entspannt sich die Lage.

+++Update+++

Die Hochwasserlage im Südwesten entspannt sich langsam. Die Hochwasserscheitel sind an den meisten Flüssen erreicht, wie die Hochwasservorhersagezentrale am Dienstag auf ihrer Website mitteilte. Wie aus der Pegelkarte der Zentrale hervorgeht, sanken demnach zuletzt die Pegel an Neckar, Jagst, Kocher und Fils wieder. Nur am Rhein soll der Wasserstand bis zum Dienstagvormittag noch etwas ansteigen.

Laut der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg ist aktuell die Region um Gundelsheim noch am meisten betroffen. DOCH: Auch hier ist der Wasserpegel am absteigenden Ast. Eine detaillierte Karte mit den betroffenen Gebieten und den aktuellen Pegelständen gibt es hier.

Hochwasser: Schifffahrt auf dem Neckar gestoppt

Hochwasser in der Region! Der Neckar läuft gerade über. So sehr, dass sogar die Schifffahrt gestoppt wurde, der Neckartalradweg zwischen Kirchheim und Lauffen und die tiefliegende Straße zwischen Neckarsulm und Obereisesheim gesperrt wurden. Aber: Alles halb so wild! 

Feuerwehr Heilbronn musste nicht wegen Hochwasser im Neckar ausrücken

In Obersulm und Öhringen rund 24 Liter Regen zwischen Samstag- und Montagmorgen - alles halb so wild? Ja, denn: Das Hochwasser geht bereits zurück. Im Laufe des Tages wurde ein Rückgang verzeichnet, über die Nacht zum Dienstag soll sich der Wasserpegel weiter stabilisieren. Auch die Schifffahrt soll am Dienstag wieder möglich sein. Und: Die Heilbronner Feuerwehr musste nicht wegen des Hochwassers ausrücken, so die Aussage gegenüber echo24.de. 

Facebook-User Dennis K. schickte echo24.de ein Bild aus Obereisesheim

Zeit zum Durchschnaufen nach Hochwasser im Neckar

Dennoch: Die Frage ist wie es in den kommenden Tagen wird. Stand jetzt ist kein weiterer Hochwasserstand in Sicht, aber wenn noch Schmelzwasser aus dem Schwarzwald hinzukommt, dann kann es schnell ganz anders aussehen. Vorerst bleibt aber Zeit zum Durchschnaufen. 

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