Die Ermittlungen laufen weiter

Wird der Hexenkessel-Fall nie gelöst?

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Der Kessel, in dem der Vorfall geschah.
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Das Opfer des Vorfalls beim Eppinger Nachtumzug liegt noch immer im Krankenhaus.

Eine junge Frau erlitt beim Eppinger Nachtumzug schwere Verbrühungen. Sie war während der Veranstaltung durch das heiße Wasser eines Kessels, den eine Hexengruppe dabei hatte, an den Beinen verbrüht worden. Die 18-Jährige wurde danach verletzt am Straßenrand zurückgelassen. Mittlerweile laufen die polizeilichen Ermittlungen schon seit über sechs (!) Wochen. Wird der Hexenkessel-Fall nie gelöst?

Fakt ist: Die Polizei wertete in den vergangenen Wochen eine Menge Bildmaterial aus - Tausende mussten gesichtet werden. Damit seien sie noch beschäftigt, teilt ein Sprecher der Polizei Heilbronn auf echo24.de-Nachfrage mit. Aber: Der Kreis der Verdächtigen konnte dadurch eingeschränkt werden. "Die Hexengruppe schweigt jedoch immer noch", erklärt Achim Küller, Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit: "Die Ermittlungen laufen weiter. Allerdings können wir momentan nicht absehen, wie lange sie noch andauern werden."

Behandlung in Spezialklinik

Auch für das Opfer nimmt der Hexenkessel-Fall kein Ende. Die 18-Jährige liegt weiterhin in einer Stuttgarter Spezialklinik, wo sie wegen ihrer Verbrühungen behandelt wird.

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