Kolumne: Nachgehagt

Großer Spott: Wenn Helden fallen

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Linkin Park sind nicht mehr, was sie waren. Und das Suff-Hasselhoff-Video ist schon längst Kult.

Früher, ach, früher...Beim Rückblick in die vergangenen Zeiten geht's oft nicht ohne Beschönigung. Vieles erscheint rosiger als es wirklich war. Ist es damals am Strand wirklich sooo toll gewesen oder hat es nicht die halbe Zeit geregnet? Und bei der ersten großen Liebe – regierte da nicht bald Zoff statt Zärtlichkeit?

Doch wenn es um die Helden der Jugend geht, lässt sich der qualitative Fall vom Thron in die Gosse leicht nachvollziehen. Aktuelles Beispiel: Linkin Park. Was haben die Jungs aus Los Angeles mit Hits wie "Crawling", "In the End" und "Numb" vor eineinhalb Jahrzehnten die Musiklandschaft erschüttert. Nu Metal auf dem Höhepunkt! Und wie klingen Chester Bennington und Co. Anno 2017? Poppiger als Rihanna, weinerlicher als Adele und einschläfernder als das Sandmännchen. Und dann heißt die Nummer auch noch "Heavy". Der ewige Held Lemmy Kilmister rotiert im Grab.

Wer sind eure Helden der Jugend?

Für viele war früher auch David Hasselhoff ein großes Idol. Einmal knapp bekleidet mit Carmen Electra und Pamela Anderson in "Baywatch" am Strand herumtollen – ein Traum. Zumindest, bis das Suff-Fressflash-Video des "Knight Riders" auftauchte. Und seither wird nach der durchzechten Nacht "gehasselhofft" und der Kühlschrank geplündert. Selbstverständlich laut "Looking for Freedom" grölend.

Aber zum Glück gibt es Helden, die bleiben auf ewig Idole. Chuck Norris zum Beispiel. Oder Franz Beckenbauer. Der kann Schattengeschäft um Schattengeschäft abwickeln. Er ist und bleibt auf ewig die kaiserliche Lichtgestalt.

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