Unfallstatistik Heilbronn-Franken

Unfallstatistik für Heilbronn und Region 2019: Eine Zahl erschreckt besonders

Heilbronn-Franken: Unfallstatistik der Polizei listet weniger Tote 
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Insgesamt kamen in der Region weniger Menschen ums Leben. Anteilig leider mehr Motorradfahrer.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Die Polizei in Heilbronn-Franken hat die Unfallstatistik für 2019 veröffentlicht. Eine Zahl ist besonders erschreckend.

  • In Heilbronn-Franken gab es laut der Unfallstatistik 2019 weniger Tote.
  • Die Polizei nahm 26.000 Unfälle auf
  • Jedoch entwickeln sich nicht alle Zahlen positiv.

Heilbronn-Franken: Unfallstatistik 2019 - erschreckend viele Handyverstöße!

Alle Jahre wieder stellt die Polizei die Unfallstatistik vor. Eins wird aus der aktuellen Statistik für die Region Heilbronn-Franken besonders deutlich: nach wie vor benutzen Autofahrer am Steuer ihr Smartphone. Ganze 7.300 Handy-Verstöße registrierte die Polizei in Heilbronn-Franken im Jahr 2019. 

"Es ist natürlich für uns ein Problem, bei einem Unfallgeschehen tatsächlich dann nachzuweisen, dass da jetzt wirklich die Handy-Nutzung das auslösende Moment war", erklärt Hans Becker, Leiter des Polizeipräsidiums Heilbronn gegenüber dem SWR. "Aber wir stellen einfach bei unseren Überwachungsmaßnahmeneine wahnsinnig hohe Anzahl von Menschen fest, die immer wieder während dem Autofahren ihr Handy bedienen."

Unfallstatistik Heilbronn und Region: Weniger Unfalltote  - aber mehr Unfälle mit E-Bikes

Insgesamt ereigneten sich laut der Unfallstatistik im vergangenen 26.600Unfälle in der Region. Dabei kamen 46 Menschen ums Leben, sechs Prozent weniger als noch 2018.

Drastisch gestiegen sind jedoch die Unfälle mit E-Bikes. Hier nahm die Polizei 40 Prozent mehr Unfälle auf als im Vorjahr. Zwei Menschen starben. Die Hauptgründe waren - wie auch bei den Radfahrern - Geschwindigkeit, Verkehrstüchtigkeit, sowie Missachtung der Vorfahrt. 

Unfallstatistik Heilbronn-Franken: Auf der Autobahn kracht es öfter

Gegen den Trend entwickelten sich die Zahlen auch bei den Motorrädern. Hier kamen im vergangenen Jahr 20 Menschen um, 2018 waren es lediglich 13. 

Die Hauptursache ist nach Angaben der Polizei weiterhinüberhöhte Geschwindigkeit. Öfters krachte es auch auf den Autobahnen in der Region. Besonders die Beteiligung von Lkws hat stark zugenommen. Grade auf der Autobahn A6 führt das oft zu langen Staus.

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