Zwei Mal gut, sonst ausgezeichnet

Neue Ergebnisse veröffentlicht: So ist die Qualität der regionalen Badeseen

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Der Breitenauer See gehört zu den beliebtesten Badegewässern der Region.
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Rund 15 Badeseen laden bei heißen Temperaturen zum Abkühlen ein. Wie steht es um ihr Wasser?

Ob nun Breitenauer, Hirschfeldsee oder Mühlbachsee - die Gewässer in der Region rund um Heilbronn erfreuen sich bei gutem Wetter jedes Jahr großer Beliebtheit. Auch am ersten richtig heißen Wochenende des Jahres werden Sonnenanbeter wieder die begehrten Liegeplätze am Wasser in Beschlag nehmen. Doch nach der Diskussion um die schlechte Qualität des Kocherfreibads sind Besucher immer wieder auch verunsichert, wie es um die Badeseen der Region bestellt ist. Mit der Badegewässerkarte 2019 wurden neue Ergebnisse für Baden-Württemberg veröffentlicht.

Insgesamt gibt es über 300 Badestellen in Baden-Württemberg. Das Ministerium für Soziales und Integration überprüft diese regelmäßig und stellt die Ergebnisse in einer interaktiven Badegewässerkarte vor. Auch die rund 15 Badeseen rund um Heilbronn und in Hohenlohe werden mit Hilfe von Proben genau unter die Lupe genommen.

Badeseen in Heilbronn und Region: Gute bis ausgezeichnete Wasserqualität

Das Ergebnis: Alle Badeseen waren 2018 einwandfrei. Die Badeseen Weldingsfelden und Diebach in Ingelfingen weisen jeweils eine gute Wasserqualität vor. Noch besser schneiden alle anderen Seen in der Region ab. Hier wird die Qualität von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sogar als ausgezeichnet eingestuft. Zugrunde liegen mindestens monatliche Probenahmen.

"Badegewässer unterliegen jedoch auch aktuellen Einflüssen, die sich auf deren Zustand auswirken können. Starkregen, sehr heiße Temperaturen, vermehrtes Wachstum von Blaualgen sowie verstärkt auftretende Wasservögel können die Wasserqualität beeinträchtigen", erklärt Gesundheitsminister Manne Lucha. Vom Baden in Flüssen rät er allerdings weiterhin ab - diese werden auch nicht auf ihre Qualität hin geprüft.

Badeseen in Heilbronn und Region: Alternative sind Freibäder

Wem die Badeseen trotz der hervorragenden Ergebnisse trotzdem nicht zusagen, der muss im Sommer aber auch nicht ohne kühlendes Nass auskommen. Schließlich gibt es auch zahlreiche Freibäder in Heilbronn und Umgebung, die zum Planschen und Schwimmen einladen.

Frieren wie zuletzt bei 15 Grad im Freibad Neckarhalde in Heilbronn muss bei den kommenden Temperaturen am Wochenende dann wohl auch endgültig niemand mehr.

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