Leichtsinn kann schlimme Folgen haben

Achtung! Tödliche Gefahr auf dem Eis

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Nicht auf das Eis gehen, wenn es knistert und knackt.
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Strenger Frost lässt so langsam die Seen in der Region zufrieren. ABER: Wer sich aufs Eis begibt, tut das auf eigenes Risiko.

Was für eine Bibberkälte! Ohne Wollmütze, warme Schuhe und dicke Jacke geht zur Zeit keiner raus. Bei diesen Minusgraden werden nicht nur die Nasen rot, es frieren auch Gewässer und Seen zu. Von der kleinen Pfütze bis zum Badesee – überall lockt das verführerische Eis. Doch Vorsicht, nicht immer ist eine spontane Eiskunsteinlage so klug. Wer sich auf gefrorene Freiflächen wagt, tut dies auf eigene Gefahr.

Region Heilbronn: Eisflächen nicht freigegeben

Die Gemeinden geben die Eisflächen offiziell nicht frei. Das gilt zum Beispiel für die Ehmetsklinge in Zaberfeld. „Wir müssten stündlich die Eisstärke messen. Dafür haben wir gar nicht genug Personal“, sagt Bürgermeister Thomas Csaszar. Das gleiche Bild beim Breitenauer See in Obersulm „Wir können den Breitenauer See nie freigeben. Da geht ein kleiner Bach durch. Deshalb sind überall am Ufer auch Warnschilder aufgestellt“, erklärt Carola Spengler von der Gemeindeverwaltung Obersulm.Wer sich trotzdem auf das Eis wagt, riskiert viel. Also: Lieber vorsichtig sein! Die Feuerwehr Heilbronn hat Tipps: Wenn das Eis knistert und knackt oder Risse aufweist, ist die Oberfläche tabu.

Feuerwehr Heilbronn: Im Ernstfall Notruf 112

Niemals sollte man sich auf das Eis wagen, wenn man alleine unterwegs ist, denn dann ist im Ernstfall niemand zur Stelle. Sollte man einen Einbruch beobachten, sofort den Notruf 112 wählen. Bricht man selbst ein, sollte man versuchen, sich am Eisrand festzuhalten. Wenn das Eis weiterbricht, kann man sich so zum Ufer retten. Weitere Tipps und Hilfestellungen gibt die Feuerwehr Heilbronn auf ihrer Homepage: www.feuerwehr.heilbronn.de. "In den vergangenen Jahren, hatten wir keine schweren Einsätze. Die Leute sind vernünftiger geworden", berichtet Jürgen Vogt von der Berufsfeuerwehr Heilbronn. Hoffentlich bleibt das so.

Petra Neset-Ruppert

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