Familiendrama in Güglingen

Bruder-Mord auf Güglinger Reiterhof?: Notrufe des Vaters am zweiten Prozess-Tag

Alle Autoren
    schließen
  • Daniel Hagmann
    Daniel Hagmann
  • Violetta Sadri
    Violetta Sadri
  • Melissa Sperber
    Melissa Sperber
  • Julia Cuprakowa
    Julia Cuprakowa
  • Isabel Ruf
    Isabel Ruf

Vorwurf: Mord und versuchter Mord. Ein 17-Jähriger ist am Landgericht Heilbronn angeklagt, seinen Bruder umgebracht und seinen Vater schwer verletzt zu haben.

  • Ein 15-Jähriger stirbt in Güglingen-Frauenzimmern (Kreis Heilbronn).
  • Bruder (17) des Getöteten wegen Mordes und versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzungen angeklagt.
  • Am zweiten Prozesstag werden Notrufe von Vater und Bruder abgehört.

Güglingen/Heilbronn: Prozess wegen mutmaßlichen Bruder-Mordes geht weiter

Update 15. Oktober: Der Prozess um die mutmaßliche Familien-Tragödie auf einem Reiterhof in Güglingen-Frauenzimmern im Landkreis Heilbronn Anfang dieses Jahres ging heute weiter. Am zweiten Verhandlungstag wurden am Landgericht Heilbronn an diesem Donnerstag drei Polizisten vernommen, wie das Landgericht mitteilt.

Zudem wurden zwei Notrufe des verletzten Vaters des Angeklagten am Tattag von insgesamt 20 Minuten Dauer abgehört. Allerdings widersprach die Verteidigung des wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagten jungen Mannes der Verwertung dieser Notrufe. Zudem wurde ein Anrufversuch, des aufgrund der Tat verstorbenen 15-jährigen Bruders des Angeklagten, an einen Freund abgehört. Der Anruf war auf der Mailbox des Freundes abgespeichert. Der nächste Verhandlungstag soll am Dienstag, 27. Oktober, stattfinden.

Güglingen/Heilbronn: Prozess wegen mutmaßlichen Bruder-Mordes gestartet

Update 8. Oktober: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat gestern am Heilbronner Landgericht der Prozess um den mutmaßlichen Bruder-Mord auf einem Reiterhof in Güglingen-Frauenzimmern im Januar dieses Jahres begonnen. Angeklagt ist ein zur Tatzeit 17-Jähriger, der seinen Bruder mit einem Messer umgebracht und seinen Vater sowie sich selbst schwer verletzt haben soll.

Ein damals 17-Jähriger soll Ende Januar seinen jüngeren Bruder auf dem Reiterhof der Familie in Güglingen mit zahlreichen Messerstichen getötet haben.

Beim Prozess-Beginn am gestrigen Mittwoch machte der Angeklagte weder zu seiner Person noch zu den Tatvorwürfen Mord sowie versuchter Mord Angaben. Das berichtet das Heilbronner Landgericht. Auch der rund um die Familientragödie auf dem Reiterhof in Güglingen-Frauenzimmern im Landkreis Heilbronn als Zeuge geladene Vater des Angeklagten hat sich auf sein Zeugnisverweigerungsrecht berufen und ebenfalls keine Angaben gemacht. Das Gericht hat außerdem drei Videos in Augenschein genommen, die von der Kriminalpolizei am Tatort bei der Spurensicherung aufgenommen worden sind. Der nächste Verhandlungstag findet am kommenden Donnerstag, 15. Oktober, statt.

Güglingen/Heilbronn: Prozessbeginn nach mutmaßlichem Bruder-Mord

Update 7. Oktober: Diese Tat erschütterte zum Jahresbeginn die ganze Region: Auf einem Reiterhof in Güglingen-Frauenzimmern in Landkreis Heilbronn wurden am Samstagmorgen, 25. Januar, der Leichnam eines 15-Jährigen entdeckt. Der ebenfalls anwesende 17-jährige Bruder sowie der Vater waren so schwer verletzt, dass die Polizei die beiden zunächst nicht vernehmen konnte. 

Die weiteren Ermittlungen ergaben dann: Mutmaßlich führte ein Familienstreit zur schrecklichen Gewalt-Tragödie in Güglingen. Dass weitere Menschen in das Geschehen involviert waren, scheint ausgeschlossen. Ab diesem Mittwoch ist der 17-Jährige am Landgericht Heilbronn wegen Mordes an seinem Bruder und versuchten Mordes an seinem Vater angeklagt. 

Er soll den 15-Jährigen mit einem Messer erstochen haben. Wie das Gericht erklärt, soll der Ältere zehn Mal auf seinen jüngeren Bruder eingestochen haben. Auf seinen zur Tatzeit 54 Jahre alten Vater habe er anschließend 29 Mal eingestochen. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt und überlebte die Messerattacke

Nach mutmaßlichem Bruder-Mord in Güglingen: Prozess startet heute - droht Höchststrafe?

Der Sohn soll sich anschließend selbst verletzt haben. Er musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Der Prozess beginnt heute um 13.30 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit, da der Angeklagte zur Tatzeit noch minderjährig gewesen ist.

Das Motiv für das Gewaltgeschehen Anfang dieses Jahres auf dem Reiterhof in Güglingen-Frauenzimmern im Landkreis Heilbronn sei unklar und müsse in der Hauptverhandlung geklärt werden, berichtete die Staatsanwaltschaft laut dpa. Sie wollte keine weiteren Angaben im Vorfeld des Verfahrens machen. 

Für den Mord-Prozess sind knapp 60 Zeugen und vier Sachverständige geladen. Die Verhandlungstermine sind bis zum Jahresende vorgesehen. Dem jungen Mann drohen maximal zehn Jahre Jugendstrafe. Das ist die Höchststrafe im Jugendstrafrecht.

15-Jähriger in Güglingen getötet: Mord-Prozess gegen Bruder – Termin steht fest

Update vom 27. Juli: Jetzt steht fest, wann der Prozess gegen den jungen Mann beginnt, der seinen 15-jährigen Bruder Ende Januar getötet haben soll. Die schreckliche Tat hatte sich auf dem Reiterhof der Familie in Güglingen im Kreis Heilbronn ereignet. Aufgrund zahlreicher Messerstiche kam der 15-Jährige ums Leben. Den gemeinsamen Vater soll der damals 17-Jährige lebensgefährlich verletzt haben. Auch der mutmaßliche Täter erlitt schwere Verletzungen. 

Ab dem 7. Oktober muss sich der junge Mann vor Gericht wegen Mordes verantworten. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil der Angeklagte zur Tatzeit 17 Jahre alt war. Das teilte das Landgericht Heilbronn mit. Knapp 60 Zeugen und vier Sachverständige sind geladen, die Termine für die Verhandlung sind bis zum Jahresende vorgesehen. 

Reiterhof-Drama in Güglingen: Bruder (17) wegen Mordes angeklagt - neue Prozess-Details

Update vom 30. Juni: Mord und versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung - das ist die Anklage, die gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen erhoben wird. Er soll im Januar in Güglingen-Frauenzimmern (im Kreis Heilbronn) seinen 15-jährigen Bruder erstochen haben - der Vater wurde dabei ebenfalls verletzt. 

Wie ein Pressesprecher des Landgerichts Heilbronn heute mitteilt, sei ab Oktober mit der Eröffnung des Hauptverfahrens zu rechnen. Das Verfahren werde dann jedoch "entsprechend der gesetzlichen Vorschriften zum Schutze der minderjährigen Beteiligten" nicht-öffentlich stattfinden.

Güglingen/Heilbronn: Nach Familiendrama - So lautet die Anklage gegen den 17-jährigen!

Update vom 16. Juni, 11.45 Uhr: Nach dem rätselhaften Familiendrama in Güglingen bei Heilbronn im Januar 2020, bei dem ein 15-Jähriger durch die Schwere seiner Stichverletzungen verstarb und der Vater des Jungen schwer verletzt wurde, steht der 17-Jährige Sohn unter dringendem Tatverdacht. Er wurde nach seinem Krankenhausaufenthalt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. 

Auf Anfrage von echo24.de teilt die Staatsanwaltschaft Heilbronn mit, dass diese Anklage gegen den 17-Jährigen Verdächtige wegen Mordes und versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzungen im Mai 2020 erhoben hatte. 

"Dem Jugendlichen liegt zur Last, in der Nacht des 25.01.2020 indem gemeinsam bewohnten Anwesen seinen jüngeren Bruder durch Messerstiche getötet und versucht zu haben, den Vater ebenfalls durch Stichverletzungen zutöten, wobei er diesem lebensgefährliche Verletzungen beibrachte." Wann die Hauptverhandlung beginnt, ist bislang noch unbekannt. Die Klärung weiterer Deails, unter anderem das Motiv des Beschuldigten, bleibt der Hauptverhandlung vorbehalten. 

Güglingen nahe Heilbronn: 17-Jähriger wegen Mord angeklagt

Update vom 16. Juni, 8.58 Uhr: In Güglingen-Frauenzimmern (Kreis Heilbronn) ereignet sich im Januar ein schreckliches Familiendrama. Ein 15-Jähriger kommt bei einer Messerstecherei ums Leben. Dringend tatverdächtig ist sein 17 Jahre alter Bruder. Gegen diesen hat die Staatsanwaltschaft nun Mordanklage erhoben, das berichtet der SWR. Der 17-Jährige selbst und der Vater der Jugendlichen waren nach dem Messerangriff ebenfalls verletzt ins Krankenhaus gekommen. 

Zunächst wollten sich Vater und Sohn nicht zu den Geschehnissen äußern. Die Anklage lautet nun auf Mord, versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Güglingen bei Heilbronn: Nach Familiendrama - Mutmaßlicher Täter in JVA verlegt

Update vom 17. Februar: Nach einem Familiendrama Ende Januar in Güglingen bei Heilbronn fand die Polizei einen 15-Jährigen tot und den 17-jährigen Bruder und Vater schwer verletzt auf einem Reiterhof. Die Schwerverletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Durch die Schwere ihrer Verletzungen waren Bruder und Vater des Opfers nicht vernehmungsfähig. Deswegen war die Frage nach dem Täter tagelang ungeklärt.  

Güglingen bei Heilbronn: Mutmaßlicher Täter in der Justizvollzugsanstalt 

Laut polizeilichen Ermittlungen waren der Vater und die Brüder alleine auf dem Reiterhof in Güglingen bei Heilbronn. Den Indizien nach kommt der 17-jähriger Bruder des Opfers als mutmaßlicher Täter in Frage. Aufgrund dessen wurde er noch im Krankenhaus festgenommen. 

Mittlerweile ist der schwerverletzte Bruder des getöten Jungen soweit genesen, dass er in eine Justizvollzugsanstalt verlegt werden konnte. Dort wird der mutmaßliche Täter nun intensiv zu der Tat befragt. Denn: Die Hintergründe und der Hergang der Tat sind immer noch unklar, wie der SWR.de berichtet. 

Güglingen/Heilbronn: Beerdigung des Opfers heute - Foto- und Filmaufnahmen untersagt!

Update vom 4. Februar, 11.24 Uhr: Nach dem Tod eines 15-Jährigen auf einem Reiterhof in Güglingen bei Heilbronn, findet am Donnerstag (6. Februar) die Beerdigung des Jungen auf dem städtischen Friedhof in Heilbronn-Neckargartach statt. Die Stadt Heilbronn hat nun per Mail bekannt gegeben, dass Foto- und Filmaufnahmen untersagt sind, um die Familie und ihre Trauer zu schützen. 

Vor eineinhalb Wochen ereignete sich die Tragödie in Güglingen auf einem Reiterhof. Ein 15-Jähriger starb aufgrund der Schwere der Verletzungen im Krankenhaus. Auch sein 17-Jähriger Bruder liegt dort. Er soll seinen kleinen Bruder umgebracht haben und wurde vorläufig festgenommen. 

Güglingen/Heilbronn: Tötete der 17-Jährige seinen Bruder? Horror-Tat weiterhin rätselhaft

Update vom 3. Februar, 15.00 Uhr: Knapp eineinhalb Wochen nach dem Tod eines 15-Jährigen in Güglingen bei Heilbronn bleibt der Tathergang weiterhin rätselhaft. Auf Anfrage von echo24.de teilte ein Polizeisprecher mit, dass derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details zum Fall bekanntgegeben werden können. 

Der 17 Jahre alte Bruder des verstorbenen Teenagers steht weiterhin unter dringendem Tatverdacht seinen 15-jährigen Bruder umgebracht zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen, befindet sich jedoch, aufgrund der Schwere seiner Verletzungen, derzeit noch im Krankenhaus.

Güglingen/Heilbronn: 17-Jähriger festgenommen - Hat er seinen Bruder getötet?

Update vom 30. Januar: Nach dem Familiendrama in Güglingen bei Heilbronn steht der 17-Jährige unter dringendem Tatverdacht. Er soll in der Nacht zum Samstag seinen 15-jährigen Bruder getötet, sowie seinen Vater schwer verletzt haben. Wie die Staatsanwaltschaft Heilbronn gegenüber focus.de bekannt gegeben hat, sei der 17-Jährige vorläufig festgenommen worden. Er liege derzeit jedoch noch im Krankenhaus. Knapp vier Tage nach dem Familiendrama in Güglingen kam es zu einem Messerangriff in Heilbronn. Auch hier war der Täter 17 Jahre alt.

Die Leiche des 15-Jährigen aus Güglingen bei Heilbronn wurde am Wochenende obduziert. Derzeit werde noch auf den Obduktionsbericht gewartet. Der 54-jährige Vater befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Er hat sich bisher nicht zum Tathergang geäußert. Nur wenige Stunden vor der Tat auf dem Reiterhof Güglingen ereignete sich in Rot am See im Kreis Schwäbisch Hall einBlutbad, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen. Am Samstag wurde der Täter dem Haftrichter vorgeführt.

Nach Familiendrama in Güglingen: 17-Jähriger soll seinen Bruder getötet haben

Update vom 29. Januar: Nach dem Tod eines 15-Jährigen auf einem Aussiedlerhof in Güglingen im Kreis Heilbronn war der Tathergang lange unklar. Doch jetzt werden neue Details bekannt, die mehr Licht in den schrecklichen Vorfall bringen sollen. Wie Bild.de berichtet, soll der 17-Jährige seinen kleinen Bruder angegriffen und getötet haben. Der Vater, der mittlerweile als Zeuge geführt wird, soll dazwischen gegangen sein - dabei wurde er schwer verletzt. Er war auch derjenige, der die Polizei verständig haben soll. Die Ermittlungen am Tatort sind unterdessen abgeschlossen und es wurden zahlreiche Spuren gesichert.      

Nach Familiendrama in Güglingen: Realschulrektor schreibt Elternbrief

Update vom 28. Januar, 22.18 Uhr: Nach der Tragödie, die sich in der Nacht auf Samstag in Güglingen ereignete, sind die Menschen in der Region nach wie vor geschockt. Der 17-jährige Täter ist Schüler der Realschule Güglingen. Dies nahm der Rektor der Schule, Klaus Pfeil, zum Anlass, einen Elternbrief zu verfassen. Am Montag traf sich das Kollegium vor Unterrichtsbeginn, um über die Sachlage und das weitere Vorgehen informiert zu werden. Im Anschluss trat das Krisenteam zusammen, um geeignete Maßnahmen zu besprechen. Im "Raum der Stille" konnten betroffene Schüler den Schulseelsorger aufsuchen. 

Nach Tragödie in Güglingen: Eltern sollen mit Kindern über das Ereignis sprechen

Besonders intensiv sei die Klasse des 17-jährigen Schülers, des Täters, betreut worden. Vor Ort waren auch die Schulsozialarbeit und der Schulpsychologische Dienst des Staatlichen Schulamtes Heilbronn. Eltern wurden dazu aufgerufen, mit ihren Kindern über das schreckliche Ereignis zu sprechen. Auch wurde gefordert, die Privatsphäre der Familie zu respektieren und keine Informationen und gar Spekulationen an die Presse weiterzugegeben. "Unsere Gedanken sind bei der Familie, der wir die nötige Kraft wünschen, um alles Weitere zu bewältigen", so der Realschulrektor Klaus Pfeil.

Tötungsdelikt in Güglingen: Richterin eröffnet Haftbefehl

Update vom 28. Januar, 20.00 Uhr: Dem 17-jährigen Täter, der nach dem Tötungsdelikt in Güglingen im Krankenhaus liegt, wurde heute durch eine Richterin des Amtsgerichts Heilbronn der Haftbefehl eröffnet. Erlassen wurde dieser auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn. Dauerhaft werde der Täter in der Klinik bewacht, so ein Polizeisprecher heute Abend. Sobald es ihm wieder besser gehe, werde er in ein Gefängnis verlegt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können weitere Details zu den furchtbaren Geschehnissen auf dem Reiterhof aktuell nicht veröffentlicht werden. Die Polizei bildete eine Ermittlungsgruppe aus zehn Beamten, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.

Nach Tötungsdelikt in Güglingen: Richter soll ins Krankenhaus kommen 

Update vom 28. Januar: Der 17-jährige Bruder des getöteten 15-Jährigen in Güglingen im Kreis Heilbronn steht unter dringendem Tatverdacht seinen Bruder getötet zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich noch im Krankenhaus und muss weiterhin stationär behandelt werden. Allerdings steht er mittlerweile unter Polizeibewachung. 

Durch den Krankenhausaufenthalt kann der 17-Jährige nicht dem Haftrichter vorgeführt werden. Deswegen könnte ein Amtsrichter ins Krankenhaus kommen, um die Frage nach der Untersuchungshaft zu klären. Der schwerverletzte Vater gilt inzwischen als Zeuge des Vorfalls auf dem Aussiedlerhof und hat sich bis jetzt nicht zum Tatverlauf geäußert, wie der SWR.de berichtet. Um den Tathergang genau rekonstruieren zu können wurde eine gesonderte Einsatzgruppe der Polizei Heilbronn gegründet. Die Ermittlungen dauern weiter an.    

Vorläufige Festnahme nach Tötungsdelikt auf Reiterhof in Güglingen

Update vom 27. Januar: Nach dem Tötungsdelikt in Güglingen auf einem Reiterhof gibt es jetzt eine vorläufige Festnahme! Dem 17-Jährigen, der nach dem Tötungsdelikt in Güglingen in der Nacht auf Freitag mit schwersten Verletzungen in einem Krankenhaus liegt, wurde heute Nachmittag in der Klinik die vorläufige Festnahme erklärt. 

Er steht im dringenden Tatverdacht für den Tod seines 15-jährigen Bruders verantwortlich zu sein. Der Leichnam des Getöteten wurde noch am Wochenende obduziert. Derzeit warten die Ermittler auf den Obduktionsbericht. Der 17-jährige Tatverdächtige sowie auch sein Vater befinden sich weiterhin in Krankenhäusern. Der 54-Jährige gilt als Geschädigter und hat sich den Beamten gegenüber bislang nicht zu der Tat geäußert. 

Inzwischen abgeschlossen sind die Ermittlungen am Tatort. Dort wurde zahlreiche Spuren gesichert. Diese werden jetzt durch die Kriminaltechniker ausgewertet. Weitere Details zu den Geschehnissen können derzeit aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht bekannt gegeben werden.

Güglingen: Nach Tod eines 15-Jährigen - Polizei wartet auf Obduktionsergebnisse

Update vom 27. Januar: Was passierte in der Nacht auf Samstag auf einem Reiterhof in Güglingen im Landkreis Heilbronn wirklich? Wie kam es zu dem Tod des 15-Jährigen und warum hatten der Bruder und Vater des Jungen ebenfalls Stichverletzungen? Knapp zwei Tage später sind die Hintergründe weiterhin unklar. "Am Wochenende fand die Obduktion statt. Wir müssen jetzt auf die Ergebnisse warten", teilt ein Sprecher der Polizei Heilbronn gegenüber echo24.de mit. 

Der Vater und der Bruder des verstorbenen 15-Jährigen seien weiterhin in Krankenhäusern untergebracht und noch nicht vernehmungsfähig. Die Spuren am Tatort wurden gesichert. Diese müsse man jetzt noch auswerten. Angaben zur Mutter oder zur Befragung der Familienmitglieder kann die Polizei Heilbronn aus Ermittlungstechnischen Gründen bislang nicht machen.

Nach Tötungsdelikt auf Reiterhof in Güglingen: Hintergründe noch unklar 

Update vom 26. Januar: Nach dem gewaltsamen Tod eines 15-jährigen Jungen auf einem Aussiedlerhof in Güglingen im Kreis Heilbronn, sind die Hintergründe und der Tathergang weiterhin unklar. Der 54-jährige Vater und der 17-jährige Bruder des Todesopfers sind auch heute noch nicht vernehmungsfähig, teilte die Polizei mit. Sie erlitten schwerste Stichverletzungen und befinden sich im Krankenhaus. Wann genau sie vernommen werden können, ist noch unklar, wie der SWR.de berichtet. 

Laut Polizei waren der Vater und der Bruder die einzigen Personen, die zum Tatzeitpunkt im Haus aufhielten. Die zuständigen Ermittler gehen momentan nicht davon aus, dass noch weitere Menschen beteiligt waren. Zur Mutter des toten Jungen wollte die Polizei zunächst keine Angaben machen. "Es sind noch viele Dinge unklar, wir gehen aktuell aber davon aus, dass sich die Tat innerhalb der Familie abgespielt hat", sagte der Polizeisprecher. Deshalb werden nun Familienmitglieder und Bekannte befragt. 

15-Jähriger in Güglingen getötet: Polizei befragt Zeugen

Update vom 25. Januar, 14.21 Uhr: Zu Tode kam in der Nacht ein 15-Jähriger. Dessen 17-jähriger Bruder und der Vater liegen mit Stichverletzungen im Krankenhaus. Auch an der Leiche des 15-Jährigen seien Stichverletzungen festgestellt worden. Erst nach der Obduktion werde feststehen, ob diese Verletzungen die Todesursache waren. Fest steht mittlerweile, dass der nächtliche Notruf von einer der betroffenen Personen abgesetzt wurde. Zu Tatwaffen oder anderen Tatgegenständen machten die Ermittler keine Angeben. 

Nach grausamer Tat in Güglingen: Vater und Sohn nicht vernehmungsfähig

Aktuell sei nicht davon auszugehen, dass weitere Personen in die Tat involviert seien. Ein Polizeisprecher sagte: "Der Vater und der Bruder sind unseren Ermittlungen zufolge die einzigen Personen, die während der Tat anwesend waren." Nach Angaben der Polizei seien Vater und Sohn aktuell noch nicht vernehmungsfähig. Deshalb befragt die Polizei am heutigen Samstag Familienmitglieder und Bekannte. Um sämtliche Spuren am Tatort zu sichern, war die Polizei mit 40 bis 50 Einsatzkräften vor Ort. Über dem Aussiedlerhof ließen sie eine Drohne kreisen.

Familiendrama in Güglingen: ein Toter, zwei Schwerverletzte

Ursprungsmeldung vom 25. Januar, 11.24 Uhr: Kurz nach ein Uhr wurde die Polizei alarmiert, dass es in dem Wohnhaus auf dem Aussiedlerhof zu einer Auseinandersetzung gekommen sei und dass es mehrere Verletzte gebe. Vor Ort fanden die alarmierten Einsatzkräfte drei schwerstverletzte männliche Personen vor. Noch am Tatort verstarb ein 15-jähriger Junge an seinen schweren Verletzungen. Ins Krankenhaus gebracht wurden der 17-jährige Bruder und der 54-jährige Vater. 

Tötungsdelikt in Güglingen: Tathergang vollkommen unklar

Ein Polizeisprecher sagte gegenüber der dpa: "Es sind noch viele Dinge unklar, wir gehen aktuell aber davon aus, dass sich die Tat innerhalb der Familie abgespielt hat." Zwischen 40 und 50 Beamte seien in den dramatischen Fall involviert. Vor Ort sichert die Kripo Heilbronn Spuren. Zur Mutter gäbe es aktuell keine Angaben.

Aber nicht nur in Güglingen kam es zu einer schrecklichen Tat. Vor kurzem begann der Prozess um einen Schwert-Mörder aus Stuttgart. Der Täter erstach einen 36-jährigen Familienvater in Stuttgarter Stadtteil Fasanenhof auf offener Straße mit einem Samuraischwert. Welches Motiv könnte einen Menschen zu so einer Tat verleiten? 

Rubriklistenbild: © 7aktuell / JB

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema