Für Mitarbeiter und Kunden

Coronavirus-Pandemie: Edeka Ueltzhöfer verschärft Schutzmaßnahmen in allen Märkten

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Coronavirus: Edeka Ueltzhöfer in Heilbronn und der Region führt neue Maßnahmen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern ein.

  • Die Coronavirus-Pandemie erfordert Maßnahmen in Lebensmittelmärkten.
  • Edeka Ueltzhöfer schützt Kunden und Mitarbeiter jetzt noch besser.
  • Neue Regeln gelten für alle fünf Märkte in Heilbronn und der Region.

Coronavirus-Schutz: Edeka Ueltzhöfer mit neuen präventiven Maßnahmen in Heilbronn und Region

Update vom 26. März: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschärft Edeka Ueltzhöfer in seinen Märkten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Ellhofen, Oedheim und Neuenstadt die präventiven Maßnahmen. Auf Facebook heißt es dazu, dass der Schutz von Kunden und Mitarbeitern "höchste Priorität" genieße - und niemand dadurch geärgert oder schikaniert werden solle.

Zu den neuen Maßnahmen in den Edeka-Märkten von Steffen Ueltzhöfer zählt fortan eine begrenzte Kundenzahl im Markt sowie eine Einkaufswagenpflicht, um den Mindestabstand einzuhalten. Des Weiteren wird dazu aufgerufen, "nicht zu zweit oder gar in Gruppen" oder mit Kindern in die Märkte zu kommen sowie die Verweildauer in den Edeka-Märkten gering zu halten und bargeldlos zu zahlen. UND: "Für Risikogruppen empfehlen wir die Einkaufszeit von 8 bis 10 Uhr und 19 bis 21 Uhr."

Coronavirus-Wahnsinn: Edeka Ueltzhöfer beendet Hamsterkauf von Toilettenpapier

Erstmeldung vom 19. März: Menschen, die Einkaufswagen voller Küchentücher zur Kasse schieben. Handfeste Auseinandersetzungen, um die letzten Pakete Toilettenpapier - weil dieser Artikel kurz zuvor von einigen Personen in Massen gekauft wurde. In Zeiten des Coronavirus spielen sich in Lebensmittelmärkten bizarre Szenen ab. Denn Hamsterkäufer räumen ganze Sortimente leer. Und viele andere Kunden haben deswegen nicht mehr die Möglichkeit, sich mit DIESER Ware vernünftig einzudecken.

Von diesem Coronavirus-Wahnsinn namens Hamsterkauf, der bei gewissen Produkten auch gesundheitliche Folgen haben kann, hat Steffen Ueltzhöfer jetzt die Nase voll. Ab sofort gilt in seinen Edeka-Märkten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Ellhofen, Oedheim und Neuenstadt ein Hamsterkauf-Verbot für Toilettenpapier und Küchentüchern. Ueltzhöfer verärgert: "Leider mussten wir teilweise erleben, wie sich Menschen deswegen danebenbenehmen." Das ging sogar so weit, dass die Edeka-Kassiererinnen verbal angegangen wurden - "und das werden wir nicht zulassen!" Zumal ein Experte vom baden-württembergischen Innenministerium erklärt, dass Hamsterkäufe keinen Sinn machen.

Eine Mitarbeiterin eines Edeka-Marktes füllt Toilettenpapier auf.

Hamsterkauf-Stopp: Bei Edeka Ueltzhöfer in der Region Heilbronn gibt es pro Kunde eine Packung Toilettenpapier

Damit fortan alle Kunden in seinen Edeka-Märkten in der Region Heilbronn "bestmöglich versorgt" werden können, wird die Einkaufsmenge von Toilettenpapier und Küchentüchern fortan beschränkt. Pro Einkauf gibt es jeweils nur eine Packung dieser bei Hamsterkäufen besonders beliebten Produkte. Steffen Ueltzhöfer: "Unsere Mitarbeiter werden die eingekauften Mengen kontrollieren und gegebenenfalls den Einkauf kürzen." Wer damit nicht umgehen könne, müsse fortan in einem anderen Markt Kunde sein.

Auch wenn die Coronavirus-Zeiten von Angst bestimmt sind, ruft Steffen Ueltzhöfer die Menschen dazu auf, besonnen zu sein und die Ruhe zu bewahren - denn: "Niemand muss hungern, der Nachschub rollt permanent." Und auch bezüglich der Hamsterkäufe in seinen Edeka-Märkten sieht er ein baldiges Ende in Sicht: "Jeder, der derart panisch handelt, hat irgendwann seine Vorratslager voll - demnach wird sich die Situation bald einpendeln." 

Aber in den schweren Coronavirus-Zeiten gibt es auch erfreuliche Meldungen - zum Beispiel die selbstlose Aktion einer Pizzeria in Heilbronn, die trotz Umsatzeinbußen an  Mitmenschen denkt.

Rubriklistenbild: ©  Symbolbild: Sebastian Gollnow/dpa-

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