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Corona-Alarm am Stuttgarter Hauptbahnhof - lange Wartzeiten für Reisende

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Corona-Alarm in zwei ICE-Zügen in Stuttgart.
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Corona-Alarm am Stuttgarter Hauptbahnhof. Für die Reisenden heißt es Geduld bewahren.

  • Gleich zwei ICE-Züge der Deutschen Bahn mussten in Stuttgart wegen Verdachts auf das Coronavirus warten.
  • Beide Züge kamen aus München.
  • Das Gesundheitsamt gab jeweils Entwarnung.

Hauptbahnhof Stuttgart: Corona-Verdacht im ICE sorgt für lange Wartezeiten

Corona-Alarm am Stuttgarter Hauptbahnhof in Baden-Württemberg. Und das gleich zweimal binnen 24 Stunden. In beiden Fällen war bei den Reisenden Geduld gefragt. Der erste Verdachtsfall auf das neuartige Coronavirus trat am Sonntagabend in einem ICE aus München auf. 

Eine Gruppe berichtete dem Zugpersonal, sie wären auf einem Kongress  in München gewesen. Soweit so normal. Doch dort hatten die vier Reisenden, nach eigenen Angabe, Kontakt zu einer Person, die wiederum mit einer Person in Kontakt gekommen war, die mit einem Coronavirus-Infizierten zu tun hatte

Coronavirus-Alarm in Stuttgart: Lange Wartezeit für Reisende

Nach Rücksprache des Zugpersonals mit der Bundespolizei musste der ICE laut StN.de zunächst mit geschlossenen Türen im Stuttgarter Hauptbahnhof stehen bleiben, bis mit dem Gesundheitsamt das weitere Vorgehen abgeklärt war.

Nach knapp einer Stunde Wartezeit konnte der ICE um 21.50 Uhr seine Reise fortsetzten. Denn vom Gesundheitsamt kam die Entwarnung. Laut der Behörde und der Einschätzung des Robert-Koch-Instituts gelten Kontaktpersonen zweiten Grades nicht als gefährdet, somit besteht nur ein geringes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus.

Coronavirus-Alarm in Stuttgart: Erneuter Verdacht in einem Zug

Am Montagmorgen gab es dann den nächsten Verdachtsfall auf das Coronavirus am Stuttgarter Hauptbahnhof in Baden-Württemberg. Wieder in einem ICE aus München. Und wieder hieß es für die Passagiere warten.

Doch was war passiert: Ein wahrscheinlich angetrunkener Passagier hatte in dem Zug gerufen, dass er Corona habe. Wie am Sonntagabend wurde auch in diesem Fall das Gesundheitsamt konsultiert.

Coronavirus-Alarm in Stuttgart: Erneut falscher Alarm

Aber wie schon im ersten Fall handelte es sich um einen falschen Alarm. Der Mann hatte zwar Erkältungssymptome, war aber weder in einem Risikogebiet noch hatte Kontakt zu einem Rückkeher aus einem Rsikiogebiet oder einem Infizierten. Somit konnte auch dieser ICE nach einer Stunde seine Reise fortsetzen

Das beim Coronavirus Vorsicht angebracht ist, zeigt die schnelle Verbreitung. Alleine in Baden-Württemberg gibt es bereits über 200 Corona-Fälle. Wir haben für euch die wichtigsten Informationen rund um das Coronavirus in Baden-Württemberg zusammengefasst.

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