„Enorme Geschwindigkeitsüberschreitung“

Mercedes-Raser erstaunt selbst Polizisten mit unfassbar hohem Tempo

Ein Auto fährt an einer polizeilichen Geschwindigkeitskontrolle entlang.
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Ein Mercedes-Fahrer ist viel zu schnell in eine Polizeikontrolle gerast (Symbolbild).
  • Julia Thielen
    VonJulia Thielen
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Mit einem Mercedes ist ein 45-Jähriger in eine Polizeikontrolle gerast. Er war so schnell, dass sogar die Beamten offenbar noch staunen mussten.

Polizisten bekommen bei ihrer Arbeit so Einiges zu Gesicht. Wer die Beamten in ihrem Job zum Staunen bringen will, der muss sich entweder besonders freundlich benehmen. Auch seltsames Verhalten, wie bei einem Reh mit Warnweste lässt Verwunderte zurück. Oder besonders verantwortungslose Menschen. Letzteres traf bei einer Kontrolle in Großrinderfeld am Dienstagabend, 14. September, zu.

Demnach hatten sich die Polizisten zu einer Kontrolle auf der Kreisstraße in Richtung Tauberbischofsheim auf Höhe der Bushaltestelle an der Abzweigung Richtung Pirmar platziert. Dort maßen sie bei vorbeifahrenden Fahrzeugen die Geschwindigkeit.

Mercedes-Raser erstaunt selbst Polizisten mit unfassbarem Tempo

Und einer stach dabei auf unfassbare Weise hervor: Ein 45-Jähriger fuhr gegen 17.30 Uhr in die Polizeikontrolle bei Großrinderfeld. Zu diesem Zeitpunkt hatte er satte 178 Sachen drauf.

„Die Kollegen der Verkehrspolizei staunten, als der Mercedes vorbeifuhr und das Messgerät eine Überschreitung von 78 km/h der dort erlaubten 100 km/h anzeigte“, heißt es in der Mitteilung.

Großrinderfeld: Mercedes rast viel zu schnell in Polizeikontrolle

Laut Polizei muss der Raser nun nicht nur mit einer Anzeige sondern auch mit „Konsequenzen für seinen Führerschein“ rechnen. Angesichts seines völlig überhöhten Tempos dürfte er den so schnell nämlich wohl nicht wieder sehen. In Deutschland muss man den Führerschein ab einer Überschreitung von mehr als 26km/h der erlaubten Geschwindigkeit abgeben.

Mit seinem Tempo zählt der 45-Jährige in Deutschland wohl leider dennoch noch nicht zu den Spitzenreitern der Verantwortungslosigkeit. 2012 war beispielsweise ein Fahranfänger auf der A100 in Berlin mit 180 km/h zu viel unterwegs.

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