2014 Feuer in Kirchardt

Fünf Jahre nach Brandstiftung! DNA-Spur führt zu mutmaßlichem Täter

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Symbolbild.
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Der junge Mann flog wegen einer anderen Straftat auf.

Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ein fünf Jahre alter Fall von Brandstiftung wohl doch noch aufgeklärt wird. Eine DNA-Spur brachte die Polizei jetzt nämlich offenbar auf die richtige Fährte. Ein junger Mann gilt als dringend tatverdächtig.

Brandstiftung vor fünf Jahren: "Nur" Sachschaden damals

Fünf Jahre zuvor: In der Nacht zum 1. Februar 2014 hat eine Familie in Kirchhardt Glück im Unglück. Ein in einem Lagerraum ihres Hauses gelegtes Feuer an einem Laubsack geht aus, ehe es zur Tragödie kommen kann.

Im Garten werden damals zum Glück "nur" eine Vogeltränke, eine Wäschespinne und andere Dinge zerstört - der Schaden bleibt mit rund 6.000 Euro vergleichsweise gering.

Fünf Jahre nach Brandstiftung: DNA-Spur entlarvt wohl Täter

Der Täter wird allerdings nicht ermittelt. Bis jetzt. Denn nun spuckte die Analyse einer Speichelprobe in Fall einer Messerstecherei vor einigen Monaten plötzlich eine Übereinstimmung mit einer 2014 am Tatort gefundenen DNA-Spur aus.

Der zugehörige Tatverdächtige: ein 23-Jähriger, der wegen gefährlicher Körperverletzung derzeit einsitzt. Sein Motiv für die Tat damals? Unklar! Die betroffenen Hausbewohner kennt der Mann nicht.

Die Polizei schließt allerdings nicht aus, dass die Brandstiftung vor fünf Jahren unter starkem Drogeneinfluss ausgeübt wurde. Der junge Mann gehört der Drogenszene an.

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