Läufer flüchten vor Promille-Fahrer

Fast Riesen-Katastrophe beim Trolli!

+
Beim Trollinger Marathon war eigentlich beste Stimmung.
  • schließen

Ein 39-Jähriger rast beinahe in eine 20-köpfige Läufer-Gruppe.

Mein Gott, war das knapp! Wegen des Verhaltens eines Autofahrers hätte es am Rand des Trollinger-Marathons am Sonntagnachmittag in Heilbronn zu einer Katastrophe kommen können. Der 39-Jährige fuhr mit seinem Opel auf die Theodor-Heuss-Straße ein, nachdem er die wegen des Laufs aufgestellten Absperrungen zur Seite getragen hatte. Zwei Helferinnen des Marathons stoppten ihn und erklärten, dass er hier noch nicht fahren dürfe, weil der Lauf noch nicht beendet sei. Der Mann gab Gas und die beiden Frauen mussten sich durch einen Sprung zu Seite retten.

Kurz darauf wurde er von einem männlichen Helfer angehalten. Nach einer kurzen Diskussion fuhr er wieder an und auch dieser Helfer musste zur Seite springen, um nicht vom Auto erfasst zu werden. Dasselbe geschah unmittelbar darauf einer Läufergruppe. Die etwa 15 bis 20 Sportler retteten sich ebenfalls, indem sie seitlich wegrannten.

Die alarmierte Polizei konnte den Tatverdächtigen zuhause antreffen. Der vermutliche Grund seines Verhaltens war deutlich zu riechen: Ein Alkoholtest erbrachte einen Wert von 1,8 Promille. Er musste mit zu einer Blutentnahme.

Am Ende alles schweißegal beim Trollinger Marathon

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare