No Date Theory aus Eppingen sind ernster geworden

Überraschung: Beliebte Rock-Band klingt jetzt ganz anders

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No Date Theory aus Eppingen (von links): Stefan Petsche (Gitarre), Marvin Ocker (Schlagzeug), Jerry Koegel (Gesang), Lukas Benz (Gitarre) und Mirco Brunner (Bass).
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Auf mehreren Festivals in der Region Heilbronn haben die Jungs schon gezeigt, was sie können.

Palmen, Strand, Sonne, Party. Die locker-flockigen Pop-Punk-Hymnen – und vor allem die Konzerte von No Date Theory – waren der perfekte Soundtrack fürs Frühjahr und für den Sommer. Bis jetzt! Die fünfköpfige Eppinger Band veröffentlicht am 30. März ihre neue Online-EP "Devil Inside". Und die klingt ganz anders als die Gute-Laune-Musik ihres starken, über Crowdfunding finanzierten Debüt-Albums "Virgin Diaries": Härter, corelastiger, verärgerter.

Wie zum Beispiel die erste Single "F*ckface", die nicht zufällig an den älteren, eigenen Song "Duckface" erinnert. "'’F*ckface'" ist eine Abrechnung mit Leuten, die hinterm Rücken über einen reden", erklärt Sänger Jerry Kögel. Das beeindruckende Video dazu aus der Produktion des Eppingers Philipp Wieser ist "eine Wutrede in Schriftform".

No Date Theory: Nicht mehr nur Pop-Punk

Und der Song "Beautiful Life" ist eben gerade keine Hymne auf Friede, Freude, Eierkuchen, sondern der bislang härteste Song der Bandgeschichte. Gitarrist Lukas Benz erklärt: "Je länger man gemeinsam Musik macht, desto mehr entwickelt man sich weiter und probiert auch Neues aus. Früher haben wir nur Ideen verwendet, die in die poppige Punk-Schiene gepasst haben. Diesmal haben wir einfach drauflos geschrieben."

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No Date Theory: Weg vom Sound von Blink 182

Das Ergebnis gibt's ab nächsten Samstag zum kostenlosen Download. Kögel: "Die EP enthält vier Lieder mit vier völlig unterschiedlichen Stilen." Das Stück "The Queen" klingt wie die älteren Nummern der Eppinger auf "Virgin Diaries" ganz nach Blink 182 – und hat auch den Humor zu bieten, den die Besucher des "Viel & draußen"-Festivals in Heilbronn, wo No Date Theory regelmäßig auftreten, bestens kennen und lieben. Benz: "Das war keine bewusste Genre-Änderung. Wir wollen einfach die Musik machen, die sich für uns gut und richtig anfühlt."

Bock auf ihre alten Nummern haben No Date Theory aber weiterhin. Kögel: "Das neue Material ist kein Bruch mit unserer Vergangenheit, sondern eine Erweiterung. Man merkt aber, dass die neuen Nummern viel mehr Energie haben."

Information

Und das zeigen die Jungs am kommenden Samstag, 30. März, bei der Release-Party von "Devil Inside" im Jugendzentrum in der Scheuerlesstraße 50 in Eppingen. Los geht's um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Ein Tag später, am Sonntag, erscheint das Musikvideo zum EP-Titelsong.

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