DLRG warnt vor Leichtsinnigkeit

Trotz Bibber-Kälte: Eisflächen bergen Lebensgefahr

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Symbolbild.
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Die anhaltende Kälte und vereiste Gewässer sind keine Anzeichen für eine bruchsichere Angelegenheit.

Es ist so verdammt verlockend. Pfützen, Seen, Tümpel - bei bis zu zweistelligen Minustemperaturen sind im Moment viele stehende Gewässer in der Region mindestens zum Teil zugefroren. Da könnte man doch ein paar Schritte wagen... - und plötzlich knackt's!

Der Spaß auf der Eisfläche kann schnell zum Horror-Szenario werden - wenn die vermeintlich geschlossene Fläche nicht trägt. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt vor der unter Umständen lebensgefährlichen Waghalsigkeit. "Bei stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15 Zentimeter dick sein", erklärt DLRG-Pressesprecher Markus Slaby von der Ortsgruppe Mosbach. "Bei Flüssen und Bächen sogar 20 Zentimeter, um Personen sicher tragen zu können."

Was tun, wenn es tatsächlich knackt?

Für eine solche Eisdecke muss die Temperatur allerdings lange unter Null liegen. Zuuu kalt darf es aber auch nicht sein. Nicht nur das Wetter - auch offene Stellen im Eis sind ein untrüglicher Hinweis: Nicht betreten!

Aber diese paar Schritte..? Sollte die Gefahr doch einmal zu verlockend gewesen sein und es knackt tatsächlich unter den Füßen, gilt laut DLRG: "Man sollte sich sofort flach auf den Bauch legen und vorsichtig in Richtung Ufer rutschen."

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