Fischteiche geplündert und Bienenvolk gestohlen

Dreiste Diebe in Hohenlohe: Tausende Tiere gestohlen! Wer hat Hinweise?

Bienen
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Im Hohenlohekreis und Kreis Breisgau-Hochschwarzwald wurden direkt tausende Tiere auf einmal gestohlen – die Polizei ist auf der Suche nach den Tätern. (Symbolbild)
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Tausende Tiere auf einmal wurden im Hohenlohekreis und Kreis Breisgau-Hochschwarzwald von dreisten Dieben gestohlen. Die Polizei sucht nach den bislang unbekannten Tätern.

Dreiste Diebe waren in den vergangenen Tagen in der Region unterwegs: Im Hohenlohekreis und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald wurden tausende Tiere auf einmal gestohlen. Regenbogenforellen, Bachforellen und Bienen – bislang unbekannte Täter haben im Südwesten zwei Fischteiche geplündert und ein ganzes Bienenvolk gestohlen.

Nach Polizeiangaben haben Einbrecher zwischen Montagnachmittag (2. August) und Dienstagvormittag knapp 2.000 Forellen aus zwei Fischteichen in Schöntal-Oberkessach (Hohenlohekreis) erbeutet. Zwischen Montag, 15 Uhr, und Dienstag, 11 Uhr, begaben sich die Täter zu den Teichen an der Unterkessacher Straße. Dort verriegelten sie erst den Wasserzulauf und sorgten dafür, dass die beiden Fischteiche leerliefen. Anschließenden entnahmen sie circa 800 Regenbogenforellen.

Weiter begaben sich die Unbekannten zu dem dortigen Gartenhaus, stiegen vermutlich über das Fenster ein und entwendeten weitere circa 1.000 Bachforellen aus dem Inneren. Wie die Täter die Menge an Fischen abtransportiert haben, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen der Tat, sich beim Polizeiposten Krautheim unter der Telefonnummer 06294/234 zu melden.

Dreiste Diebe in Hohenlohe und Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Tausende Tiere gestohlen

Wie die Polizei außerdem mitteilte, haben Unbekannte in den vergangenen Tagen in Mühlheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) zudem ein ganzes Bienenvolk gestohlen. Dabei habe es sich um ein Jungbienenvolk mit etwa 5.000 Tieren sowie einen dazugehörigen Bienen-Kasten gehandelt – der Sachwert beträgt etwa 380 Euro, der emotionale Wert lässt sich nicht messen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass eine Person, die Ahnung hat – womöglich ein Imker – den Diebstahl zwischen Ende Juli und Anfang August in Müllheim begangen hat. Sowohl mit Blick auf das gestohlene Bienenvolk als auch im Fall der Forellen bitten die Beamten nun um Hinweise von Zeugen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist nicht bekannt.

Tier-Diebstähle sind gar nicht so selten: Bereits im Jahr 2017 wurden in Heilbronn-Sontheim unglaubliche 80.000 Bienen gestohlen. In Eppingen wurden 2018 ganze 500 Forellen Opfer eines Attentats: Die Frischwasserzufuhr wurde absichtlich manipuliert, weshalb die Forellen in ihrem Teich verendeten.

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