Kolumne "Eiskalt"

Eishockey-Nostalgie: Bitte künftig mehr davon

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Das DEL-Wintergame in Sinsheim ist ein echtes Erlebnis.

25.006 Zuschauer. Zwar kein Zuschauerrekord in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena. Aber in dem Stadion, das die Heimat der Hoffenheimer Fußball-Bundesligamannschaft ist, wurde am vergangenen Samstag ja auch keine Partie mit Ball und Stollen, sondern Puck und Schlittschuhen gespielt.

In der Kraichgau-Metropole fand das dritte DEL-Wintergame zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Adler Mannheim statt. Eishockey, wie in alten Zeiten. Unter freiem Himmel, bei frostigen Temperaturen und gegen Ende der Partie einsetzendem Schneefall. Ein echtes Erlebnis, das die Fans aus allen Gebieten der Republik elektrisierte und anlockte.

Der Parkplatz am Stadion? Voll mit Bussen, soweit das Auge blicken konnte. Die Stimmung in der Arena? Bereits Stunden vor dem Beginn ausgelassen. Das Rahmenprogramm? Gelungen, mit Live-Auftritten unter anderem von den Guano Apes oder NDW-Star Peter Schilling. Die Fangruppierungen? Friedlich, mit aufwendigen Choreographien, Schmähgesängen ins gegnerische Lager und pausenlosem Support des eigenen Teams.

Die Spieler wurden von dieser Atmosphäre getragen, zeigten wunderschöne Spielzüge und ließen es zur Belohnung richtig krachen. Am Ende steht ein 7:3 für die Adler. Doch eigentlich gab es an diesem Tag nur Gewinner. Denn eines zeigte das Wintergame überdeutlich: Die Massen sind heiß darauf und strömen zu solchen Events. Der riesige Logistikaufwand hat sich ausgezahlt. Bitte künftig mehr davon.

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