Mit Vollgas an die Spitze

Wie bei "Mario Kart": Dieser Öhringer hat Benzin im Blut

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Mit seinem 100-Kilo-Kart feiert Daniel Juretzko Vollgas-Erfolge.
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Rennfahrer Daniel Juretzko lässt beim ADAC-Bundesendlauf 131 Gegner hinter sich.

Er drückt aufs Pedal. Schon nach drei Sekunden hat er 100 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho. Sein dreifaches Körpergewicht drückt ihn in seinen Sitz. Doch trotzdem hat Daniel Juretzko die volle Kontrolle über sein Schaltkart. Wie beim ADAC-Bundesendlauf im Oktober auf dem Vogelsbergring in Hessen. Mit einem Doppelsieg ging der 33-jährige Öhringer aus dem Rennen. Neben 131 Fahrern zeigte er auf einer 1.038 Meter langen Strecke, was er am Kart so alles kann.

Das Kart erreicht 160 km/h Spitzentempo.

"Mit acht Jahren fing bei mir die Begeisterung für den Motorsport an", erzählt Juretzko. 1997 wurde er in den Hohenloher Motorsport Club (HMC) Öhringen aufgenommen. So begann die erfolgreiche Laufbahn des Kartfahrers, der hauptberuflich als Immobilienmakler tätig ist. Bisher gewann der Öhringer viele Tageslaufrennen. Unter anderem wurde er Württembergischer Meister im Kartsport. Juretzkos Gefährt ist ein 125-Kubik-Schaltkart und hat ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit 48 PS. Es erreicht eine Spitzenleistung von 160 Kilometern pro Stunde und wiegt rund 100 Kilogramm.

Kart-Rennfahrer Daniel Juretzko: Pläne nach dem ADAC-Bundesendlauf

Und was hat der Rennfahrer nach dem vergangenen ADAC-Bundesendlauf als Nächstes vor? Juretzko verrät: "Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Bisher nahm ich an vielen Wettbewerben in Deutschland teil. Jetzt will ich aber auch internationale Erfolge erzielen." Das Motto des Öhringers heißt nun also: Nicht nur Vollgas auf der Rennstrecke, sondern auch mit Tempo über die Landesgrenzen hinaus.

Daniel Juretzko ohne Rennfahrer-Kluft.

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