Reaktion auf den Markt

Krisenmodus bei Daimler: Jetzt reagiert die Produktion

  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Stuttgart: Daimler steckt in der Krise und muss sparen. Das hat jetzt  auch Folgen für die Produktion.

  • Daimler befindet sich im Krisenmodus und muss sparen.
  • Von einem Werk will sich Daimler trennen.
  • Die Krise hat weitere Folgen für die Produktion.

Daimler in Stuttgart: Reaktion auf Krise - Anpassungen in der Produktion!

Schon vor der Corona-Krise war klar, dass sich bei Daimler einiges verändern muss, wenn der Konzern auch in Zukunft weiter erfolgreich sein will. Corona hat gezeigt, ein weiter so kann und wird es beim Stuttgarter Automobilkonzern nicht geben.

Bereits im vergangenen Herbst, hatte Daimler daher ein Sparprogramm aufgelegt, dass nun noch einmal verschärft wurde. Rund 20.000 Stellen sollen bei dem Konzern aus Stuttgart wegfallen. Doch auch in der Produktion setzt Daimler den Rotstift an.

Daimler in Stuttgart: Weniger Werke benötigt

Schon seit längerem ist klar, dass sich der Stuttgarter Automobilkonzern von seinem Smart-Werk im französischen Hambach trennen will. Mit Ineos ist auch schon ein potenzieller Käufer für den Standort gefunden. Das sich Daimler von weiteren Werken trennt, ist nicht ausgeschlossen.

Zunächst will Daimler die Produktion an den Markt anpassen, zwar steigt die Nachfrage inzwischen wieder an, doch aufgrund der Corona-Pandemie ist diese immer noch geringer als zuvor. Wie "Auto, Motor, Sport" berichtet, betrifft das auch die Werke in den USA und Mexiko.

Daimler in Stuttgart: Fokus auf SUVs

In dem US-Werk in Tuscaloosa wird die Limousine der Mercedes C-Klasse gestrichen. In Alabama sollen künftig nur noch die SUV-Modelle GLE und GLS gefertigt werden. Diese versprechen aufgrund des anhaltenden SUV-Booms gute Renditen.

Die C-Klasse wird demnach nur noch an den Standorten in Bremen, Peking und in East London in Südafrika gebaut. Hier laufen bereits die Umrüstarbeiten für die neue Generation des Mercedes-Klassikers.

Daimler in Stuttgart: A-Klasse kommt aus Rastatt

Wie in den USA sollen auch im Gemeinschaftswerk mit Nissan im mexikanischen Aguascalientes künftig nur noch SUVs vom Band rollen. Bisher wurde hier auch die A-Klasse für den US-Markt gefertigt.

Die A-Klasse soll nicht mehr in Mexiko gebaut werden.

Diese kommt laut "Autor, Motor, Sport" dann aus dem Werk in Rastatt, wo auch das Modell für Europa gebaut wird.  In Mexiko wird dann nur noch der Mercedes GLB hergestellt. Ob Daimler auch Veränderungen an den weiteren internationalen Produktionsstandorten vornimmt, ist noch nicht bekannt.

Rubriklistenbild: © dpa/Carmen Jaspersen

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