Investorensuche

Interesse aus den USA: Fahrdienst von Daimler und BMW vor Verkauf?

EIn Taxi von Mercedes Benz und ein BMW Leihwagen.
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Bei Free Now gibt es Taxi- und Mietwagenservice in einer App.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Das Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BMW, Free Now sucht Investoren. Jetzt könnte ein Konkurrent zuschlagen.

Wer von A nach B möchte, ohne laufen zu müssen, war früher auf das eigene Auto, ein Taxi oder den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. In den letzten Jahren hat sich aber auch dieser Markt radikal verändert. Heute bieten sich - vor allem in großen Städten - zahlreiche Möglichkeiten. Vom Carsharing über Fahrdienste bis hin zu elektrischen Scootern.

Bereits 2014 wagte der Stuttgarter Autobauer Daimler einen ersten Schritt in Markt für digitale Mobilitätslösungen und stieg bei dem Hamburger Start-up MyTaxi ein. Aus der Taxi-App ist inzwischen ein Uber-Konkurrent und eine Zusammenarbeit mit BMW geworden. Seit 2019 hört die App nun auf den Namen Free Now und ist in ganz Europa sowie in Lateinamerika vertreten.

Daimler/BMW: Uber mit Interesse an Free Now

Das weckt Begehrlichkeiten, vor allem im Mutterland digitaler Mobilitätslösungen, den USA. Wie das Handelsblatt berichtet, ist Uber - das auch in Stuttgart vertreten ist und in Europa und Lateinamerika weiter expandieren möchte - daran interessiert, Free Now zu übernehmen.

Zuvor hatte das Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BMW versucht, neue Investoren an Bord zu holen. Wegen der Corona-Krise sind diese Bemühungen aber ins Stocken geraten und Uber hat eine Chance gesehen, noch schneller Marktanteile zu gewinnen.

Daimler/BMW: Keine Stellungnahme von Uber

Allerdings dürfte die anhaltende Corona-Pandemie auch die Verhandlungen über den Kaufpreis erschweren, zumal Daimler seine Hälfte an Free Now laut dem Handelsblatt im Juni mit 618 Millionen Euro bewertet hat. Dass der Automobilhersteller zudem nicht schnell klein beigibt, zeigt eine Kampfansage an Tesla.

Außerdem ist nicht ausgeschlossen, dass sich noch andere Bieter finden. Auf Anfrage des Handelsblatt lehnten sowohl der US-Mobilitätsdienstleister Uber als auch BMW eine Stellungnahme ab. Daimler erklärte lediglich, dass man sich nicht zu Spekulationen äußert.

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