CureVac forscht an Corona-Impfstoff

Große Hoffnung auf Corona-Impfstoff: CureVac startet wichtige Studie in Amerika

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Die Tübinger Biotechfirma CureVac forscht an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Jetzt startet in Amerika eine wichtige Studie mit Hunderten Teilnehmern.

  • Die Tübinger Biotechfirma CureVac forscht an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.
  • CureVac startete in Peru und Panama mit der nächsten Studienphase zum Corona-Impfstoff.
  • Die neue Impfstoff-Studie mit Namen "Phase-2a" soll bis spätestens Ende Dezember abgeschlossen sein.

Coronavirus-Impfstoff von CureVac: Nächste Studienphase in Amerika startet

Update vom 30. September: Im Zuge der Coronavirus-Pandemie läuft die Impfstoff-Forschung weltweit auf Hochtouren. Das Biotechunternehmen CureVac aus Tübingen ist ganz vorne mit dabei und forscht auf Basis der Messenger-RNA* an einem Impfstoff. Jetzt gibt das Unternehmen bekannt: Der erste Teilnehmer der Phase-2a-Studie ist mit dem Coronavirus-Impfstoff "CVnCoV" von CureVac geimpft worden.

Name 

Curevac N.V.

Branche

Biopharmazie und Biotechnologie 

Spezialgebiet

Entwicklung von Arzneimittel, Messenger-RNA

Mehrheitseigner 

Dietmar Hopp

Firmensitz

Tübingen, Deutschland

Das Biotechunternehmen aus Tübingen wird die Phase-2a-Studie in Peru und Panama mit insgesamt 690 gesunden Teilnehmern durchführen. In diesem nächsten Schritt der Impfstoff-Forschung will CureVac die richtige Impfdosis finden. Erprobt werden Dosisstärken beginnend ab sechs Mikrogramm an Teilnehmern aus verschiedenen Altersklassen. Die Behörden in Panama und Peru haben die Impfstoff-Studie bereits genehmigt.

Coronavirus-Impfstoff von CureVac: Phase-2a-Studie bereits genehmigt

Alle Teilnehmer der Coronavirus-Impfstoff-Studie sind über 18 Jahre alt. Auch an älteren Erwachsenen ab 61 Jahren erprobt CureVac seinen Impfstoff. Laut einer Mitteilung des Tübinger Biotechunternehmens erhalten die Teilnehmer der Phase-2a-Studie im Abstand von 28 Tagen zwei Impfungen. Ziel der Impfstoff-Studie sei es, Sicherheit, mögliche Nebenwirkungen und Immunogenität** des Impfstoffs zu ermittelt, heißt es von CureVac.

Mit ersten Ergebnissen aus der Phase-2a-Studie in Peru und Panama rechnet CureVac bis spätestens Ende Dezember 2020. Sowohl mit Gesundheitsbehörden als auch mit Ethikkommissionen in Peru und Panama sei die Impfstoff-Studie abgestimmt, erklärt CureVac. Auf Grundlage der gewonnen Erkenntnisse der Phase-2a-Studie will CureVac aus Tübingen den Start einer Phase-2b/3-Studie vorbereiten. Dazu gibt es erste Informationen.  

Coronavirus-Impfstoff von CureVac: So geht es nach der Phase-2a-Studie weiter 

In dieser darauffolgenden Phase-2b/3-Studie will CureVac aus Tübingen seinen Coronavirus-Impfstoff an bis zu 30.000 Teilnehmern testen. Die Phase-2b/3-Studie soll noch in diesem Jahr starten.

*Das Prinzip der Messenger-RNA: Der menschliche Körper soll über bestimmte Botenstoffe lernen, sich selbst gegen einen Erreger (zum Beispiel Covid-19) zu impfen. Solche Botenstoffe könnten dem Menschen per Impfung zugeführt werden. Forscher erhoffen sich, mit dieser neuen Methode schnell einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln.
**Immunogenität bezeichnet die Reaktion des Immunsystems. Anhand der "Immunantwort" können Experten feststellen, ob ein Impfstoff die gewünschte Wirkung zeigt. Immunogenität ist ein Testverfahren auf die Wirksamkeit des Covid-19-Impfstoffs.

Hoffnung auf Corona-Impfstoff: CureVac erhält Mega-Summe für Entwicklung

Update vom 16. September: Das Warten auf einen Coronavirus-Impfstoff in Deutschland geht weiter. Einer der großen Hoffnungsträger: Die Tübinger Biotechfirma CureVac, bei der erst kürzlich Tesla-Gründer Elon Musk zu Besuch war, um ein gemeinsames Projekt zu besprechen. Mit einem Impfstoff rechnet man bei CureVac "realistischerweise Mitte 2021", wie das Unternehmen auf echo24.de-Nachfrage erklärt (wir berichteten am 26. August). 

Diese Ziele scheint auch die Bundesregierung zu verfolgen. In den ersten Monaten des kommenden Jahres soll es einen Corona-Impfstoff für "Teile des Bevölkerung" geben, für die breite Masse soll eine Impfung dann Mitte 2021 möglich sein. Das berichtet die dpa.

CureVac: Tübinger Biotechfirma erhält 252 Millionen Euro Förderung vom Bund

Damit dieser Zeitplan auch eingehalten werden kann, fördert das Bundesforschungsministerium die Impfstoffentwicklung - und zwar mit einer Riesen-Summe! Über 750 Millionen Euro ist das Sonderprogramm schwer. 

Gefördert werden damit Projekte des Tübinger Biotechunternehmens CureVac, der Mainzer Firma Biontech und voraussichtlich auch der Firma IDT Biologika aus Dessau-Roßlau. Bereits Anfang September war bekannt geworden, dass die Tübinger Biotechfirma CureVac für die Forschung an einem Corona-Impfstoff eine Finanzspritze des Bundes in Höhe von 252 Millionen Euro erhält.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek haben bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin jedoch klargestellt, dass die Sicherheit des Impfstoffs an erster Stelle stehen muss. Spahn: "Wir wollen einen sicheren und wirksamen Impfstoff und nicht per se die Ersten sein."

Wann kommt der Corona-Impfstoff? CureVac mit Prognose zu Zulassung und erster Impfung

Update vom 26. August: Die Tübinger Biotechfirma CureVac ist einer der großen deutschen Hoffnungen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Und die Zeit drängt: In Heilbronn ist die Corona-Warnstufe ausgerufen worden, in Stuttgart warnt das Gesundheitsamt wegen vielen jungen Infizierten. Gegenüber echo24.de hat das Unternehmen Details zum aktuellen Status der Impfstoff-Entwicklung bekannt gegeben. 

Medien berichteten, dass bei CureVac bereits der erste Corona-Impfstoff produziert und gelagert wird. Das bestätigt die Firma auf Nachfrage: "Wir produzieren den Impfstoff bereits in Tübingen. Wir brauchen ihn für unsere klinischen Studien", so ein Sprecher. CureVac-Eigner Dietmar Hopp erklärte im Interview, was den Impfstoff von der Konkurrenz abheben werde. 

Corona-Impfstoff von CureVac: So ist der aktuelle Stand der Entwicklung

In der Regel durchläuft ein Impfstoff-Kandidat drei Phasen der klinischen Prüfung, bevor er zugelassen werden kann. Darin werden unter anderem Verträglichkeit und Wirksamkeit getestet und nach und nach immer mehr Probanden eingeschlossen.

Bei CureVac befindet sich der Impfstoff-Kandidat in der klinischen Phase 1. Ergebnisse erwartet das Biotechunternehmen Ende September/Anfang Oktober. "Fallen diese positiv aus, wollen wir noch in diesem Jahr eine globale Phase 2b/3 mit mehreren tausend Probanden starten", heißt es vonseiten CureVac.

Corona-Impfstoff: Zu diesem Zeitpunkt rechnet CureVac mit der Zulassung

Die Phase-III-Studien sind die letzte Stufe vor einer möglichen Zulassung. Damit rechnet man bei CureVac "realistischerweise Mitte 2021". Wenn es so weit ist, kann losgeimpft werden. Allerdings werden anfangs nicht ausreichend Impfstoff-Mengen für alle Menschen zur Verfügung stehen. 

Aus diesem Grund "sollten unserer Auffassung nach zuerst diejenigen geimpft werden, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind, beispielsweise Beschäftigte in Gesundheitsberufen", so ein CureVac-Sprecher. Auch die EU will sich den Impfstoff von CureVac sichern. 

Die Tübinger Biotechfirma CureVac forscht auf Hochtouren an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

Corona-Impfstoff: Mit neuer Anlage will CureVac Milliarden Dosen produzieren

Laut CureVac hat das Unternehmen derzeit in Tübingen die Kapazität, bis zu mehrere hundert Millionen Dosen Impfstoff pro Jahr herzustellen. "Zudem beabsichtigen wir, die bestehende Produktion zu erweitern und bis 2022 eine neue Produktionsanlage in Tübingen fertigzustellen, in der wir dann im Milliarden-Maßstab produzieren können."

Zudem will die Biotechfirma in den nächsten zwei Jahre rund 200 zusätzliche Stellen zu schaffen. Derzeit hat CureVac insgesamt rund 500 Mitarbeiter, davon weit über 400 in Tübingen, weitere Beschäftigte sind in Frankfurt und Boston tätig. 

CureVac Tübingen: Produktion soll bereits laufen - Mega-Mengen geplant

Update vom 20. August: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland und Baden-Württemberg steigt weiter. Reise-Rückkehrer aus dem Urlaub im Ausland und teils schwindende Vorsicht im Alltag scheinen den Trend zu verstärken, in Heilbronn wird sogar die Corona-Vorwarnstufe erreicht. Behörden befürchten eine Knappheit von Corona-Tests in Baden-Württemberg. Umso größer sind die Hoffnungen auf einen Impfstoff, der vor Sars-CoV-2 schützt. 

Die Tübinger Biotechfirma CureVac testete bereits Ende Juni einen Corona-Impfstoff an Freiwilligen - am 19. Juni erhielt die erste Teilnehmerin der Studie den CureVac-Impfstoff (wir berichteten). Studienleiter Peter Kremsner vom Institut für Tropenmedizin der Uniklinik Tübingen erklärte damals: "Es sieht sehr, sehr gut aus, was die Verträglichkeit und Sicherheit des Impfstoffs angeht." Um die Entwicklung des Corona-Impfstoffes voranzubringen, ging CureVac an die Börse - mit großen Plänen.

CureVac: Tübinger Biotechfirma soll schon ersten Corona-Impfstoff produzieren und einlagern

Jetzt ist CureVac im Kampf gegen das Coronavirus offenbar schon einen Schritt weiter: Wie bild.de berichtet (Artikel hinter der Bezahlschranke), soll der erste Impfstoff bereits produziert werden. Der Impfstoff werde bei minus 80 Grad gelagert - so halte er "in großen Kühlschränken monatelang". 

CureVac plant bis zu einer Milliarde Impfdosen produzieren zu können.

Eine Milliarde Impfdosen, die vor dem Coronavirus schützen, soll CureVac nach Angaben von aerzteblatt.de planen, pro Jahr zu produzieren. Das habe Vorstandschef Franz-Werner Haas verkündet. In der ersten Jahreshälfte von 2021 könne die Produktionskapazität des Impfstoffs "von zunächst einigen hundert Millionen Impfstoff-Dosen" dann "deutlich ausgeweitet" werden. Bis Mitte 2022 soll dann das Ziel von einer Milliarde Impfdosen erreicht sein.

CureVac Impfstoff: Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer nahm an Impfstoffstudie teil

Auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer nahm bereits an der Corona-Impfstoffstudie von CureVac teil. Das gab der Grünen-Politiker auf seiner Facebook-Seite bekannt. "In meiner Altersgruppe hat es an Probanden gefehlt, die den Gesundheitscheck überstanden. Ich habe mich gerne dafür zur Verfügung gestellt", schreibt der 48-Jährige in einem Facebook-Post. "Ich bin jetzt hier unter ständiger Beobachtung, falls doch eine Nebenwirkung auftreten sollte. Ich spüre aber rein gar nichts."

Corona-Impfstoff von CureVac: So geht's Freiwilliger nach erster Dosis

Update vom 22. Juni: Es ist so weit: Der Corona-Impfstoff von CureVac, einer Biotechfirma in Tübingen, wird an Menschen getestet - und scheint "bislang gut verträglich" zu sein, wie die dpa berichtet. Die erste Freiwillige, die den Impfstoff erhalten hat, konnte bereits wieder nach Hause entlassen werden.

Studienleiter Peter Kremsner vom Institut für Tropenmedizin erklärte am Montag: "Es sieht sehr, sehr gut aus, was die Verträglichkeit und Sicherheit des Impfstoffs angeht." Die nächsten drei Teilnehmer sollten im Verlauf des Tages geimpft werden.

Fakten zu CureVac:

Am Freitag war die 29-jährige Freiwillige geimpft worden - danach wurde sie 24 Stunden stationär überwacht. Nun telefoniert sie täglich mit den Ärzten im Tropeninstitut und kommt zu regelmäßigen Kontrollvisiten. Wenn die erste Impfung gut vertragen wird, folgt einen Monat später eine zweite mit höherer Dosis.

Um die Entwicklung des Corona-Impfstoffes zu finanzieren, geht das Unternehmen jetzt an die US-Börse Nasdaq – dabei haben die Schwaben große Pläne

CureVac Tübingen: Kommt bald ein Corona-Impfstoff? Studie am Menschen genehmigt

Update vom 17. Juni, 15 Uhr: Die Tübinger Biotechfirma CureVac forscht derzeit an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Die Firma plante noch im Juni mit dem Testen an Menschen zu beginnen. Hierfür benötigte der Konzern jedoch zuerst eine Genehmigung vom Paul-Ehrlich-Institut, die er heute erhielt. Die Zulassung und die nötigen Voruntersuchungen waren erfolgreich verlaufen, berichtet swr.de.

Getestet werden, soll an gesunden Freiwilligen. Mit der Studie hofft das Unternehmen auf Erkenntnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs. 168 gesunde Erwachsene sollen daran teilnehmen - 144 will CureVac impfen. Ein Teil bekommt ein Placebo-Mittel, ein Medikament ohne Wirkstoff. Testzentren gibt es in Tübingen, Hannover, München und Gent (Belgien). Dem Unternehmen zufolge könnten dann erste Testergebnisse im August oder September vorliegen. 

Impfstoff gegen Covid-19: CureVac startet Studie am Menschen

Die geimpften Teilnehmer sollen dann ein Jahr überwacht werden. Sollte die erste Testphase gut verlaufen, könnte im Herbst schon die nächste Größere folgen. Sollte CureVac mit dem Coronavirus-Impfstoff erfolgreich sein, wäre es möglich mehrere hundert Millionen Dosen an RNA-Material im Jahr zu produzieren. Eine Produktionsanlage befindet sich schon im Aufbau. Den Zulassungsantrag könnte das Unternehmen vielleicht Anfang nächsten Jahres stellen - insofern der Impfstoff erfolgreich ist. Mitte 2021 könnte dieser dann auf den Markt kommen. 

Zuvor hatte das Mainzer Unternehmen Biontech erstmals die Zulassung vom Paul-Ehrlich-Institut für eine klinische Studie zu einem möglichen Corona-Impfstoff bekommen. Jetzt darf CureVac als zweites Unternehmen in Deutschland mit einer klinischen Studie zum Corona-Impfstoff beginnen.

Coronavirus: Tübinger Impfstoffhersteller CureVac plant Corona-Studie am Menschen

Erstmeldung vom 17. Juni, 8.30 Uhr: Weltweit läuft die Forschung nach einem Impfstoff für das Coronavirus auf Hochtouren. Die Tübinger Biotechfirma CureVac ist zusammen mit anderen Pharmakonzernen auf der Überholspur. Der Ansatz aus Tübingen heißt Messenger-RNA* und ist einer der große Hoffnungsträger unter Impfstoff-Forschern weltweit. In Tübingen legt CureVac jetzt einen neuen Meilenstein.

Denn laut ARD-Informationen plant CureVac eine klinische Impfstoff-Studie zum Coronavirus am Menschen. Aktuell wartet das Unternehmen noch auf die dafür notwendige Genehmigung des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts in Langen. Voraussetzung für eine solche Genehmigung ist, dass bisher durchgeführte Labor- und Tierversuche vielversprechend sind. Erst dann darf eine klinische Studie am Menschen starten.

CureVac-Coronavirus-Studie: Noch fehlt die Genehmigung der zuständigen Behörde

Neben der ARD berichtet auch die Nachrichtenagentur Reuters über eine mögliche Impfstoff-Studie zum Coronavirus am Menschen. Die Agentur beruft sich dabei auf Insider-Informationen. Vonseiten des Paul-Erich-Instituts liegen noch keine offiziellen Informationen zur CureVac-Studie vor. Für heute ist aber ein virtuelles Pressebriefing geplant. Das berichtet der SWR zu CureVac und der möglichen Impfstoff-Studie am Menschen.

Bereits Ende April hatte das Paul-Ehrlich-Institut ein Impfstoffprogramm von CureVac genehmigt. Auch in diesem Fall ging es um eine klinische Impfstoff-Studie zum Coronavirus in Deutschland. Schon damals kündige CureVac an, im Juni erste klinische Studien am Menschen starten zu wollen. Infrage kommen hier Probanden (Tester), die gesund sind und sich für die Impfstoff-Studie freiwillig melden.

CureVac forscht am Coronavirus und wird von der Bundesregierung unterstützt

Bereits Anfang der Woche sorgte das Tübinger Unternehmen für Schlagzeilen. Grund: Die Bundesregierung unterstützt CureVac mit 300 Millionen Euro. Ermöglicht wird das durch einen Einstieg der bundeseigenen Förderbank KfW, die sich mit rund 23 Prozent der CureVac-Anteile am Tübinger Unternehmen beteiligt. Grund dafür dürfte auch das große Interesse von US-Präsident Donald Trump am Unternehmen sein.

Weltweit suchen Forscher nach einem Impfstoff, um der Coronavirus-Pandemie Einhalt zu gebieten. Eine ganze Reihe von Impfstoff-Projekten wird bereits am Menschen getestet. Der Durchbruch gelang bisher keinem. Auch nicht dem US-Konzern Moderna, der ebenfalls auf Grundlage der Messenger-RNA an einem Impfstoff forscht. Das Ziel: Möglichst schnell einen Impfstoff auf den Markt bringen.

Kampf gegen das Coronavirus: Impfstoff und Medikament im Visier der Forscher

Neben einem geeigneten Impfstoff suchen Forschen zudem händeringend nach wirksamen Medikamenten gegen das Coronavirus und damit gegen die teils verheerenden Krankheitsverläufe. Auch die Antikörper-Therapie ist in der Coronavirus-Zeit ein Ansatz, von dem sich die Forscher viel erhoffen. Fakt ist aber: Trotz vieler Ideen und Tests gibt es aktuell weder Impfstoff noch ein wirksames Medikament.

*Das Prinzip der Messenger-RNA: Der menschliche Körper soll über bestimmte Botenstoffe lernen, sich selbst gegen einen Erreger (zum Beispiel Covid-19) zu impfen. Solche Botenstoffe könnten dem Menschen per Impfung zugeführt werden. Forscher erhoffen sich, mit dieser neuen Methode schnell einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln. 

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa 

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