Corona-Studie des RKI im Hohenlohekreis

Corona-Studie in Kupferzell: Ergebnisse bekannt - viel mehr Infektionen als gemeldet

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Die RKI-Studie zum Coronavirus in Kupferzell (Region Heilbronn-Franken) ist abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden nun vorgestellt.

  • Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. 
  • Deswegen führt das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Studie über Corona-Hotspots durch. 
  • Die RKI-Studie in Kupferzell ist beendet - die ersten Ergebnisse wurden am Freitag, 14. August vorgestellt.

Corona-Studie in Kupferzell: Ergebnisse bekannt - viel mehr Infektionen als bekannt

Update vom 14. August, 11.30 Uhr: Die ersten Ergebnisse der RKI-Studie "Corona-Monitoring lokal" in Kupferzell im Hohenlohekreis liegen vor. 2.203 Kupferzeller hatten an der Studie teilgenommen. Die 6.000-Einwohner Gemeinde galt vor wenigen Monaten als Corona-Hotspot und wies ein besonders hohes Infektionsgeschehen auf. 

Der erste Corona-Fall wurde am 8. März bekannt. Zu Beginn der Studie am 19. Mai gab es in Kupferzell 111 gemeldete Covid-19-Fälle. Mithilfe der Studie wollte man unter anderem Erkenntnisse darüber gewinnen, wie hoch die Dunkelziffer ist. Das Ergebnis: Es wurden 3,9 mal mehr Infektionen nachgewiesen als bisher bekannt waren.

RKI Studie in Kupferzell: So liefen die Tests auf Covid-19 ab  

Bei der Studie wurden Rachenabstriche gemacht, wobei keiner davon zum Zeitpunkt des Tests positiv war. Daraus lässt sich schließen, dass das Infektionsgeschehen zu Beginn der Studie in Kupferzell schon eingedämmt war. 

"Für die Gemeinde Kupferzell können wir sagen, dass bei 7,7 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Antikörper nachgewiesen wurden und diese somit eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben", sagte Projektleiterin der Studie Claudia Santos-Hövener. Frauen hatten dabei mit 8,7 Prozent häufiger Antikörper als Männer mit 6,7 Prozent. 

Zudem wurden die Teilnehmer in einem Fragebogen auch über Symptome befragt. Erstaunlicherweise konnte bei 28,2 Prozent der Erwachsenen, die angegeben hatten, mit Coronavirus infiziert gewesen zu sein, keine Antikörper nachgewiesen werden. Laut Santos-Hövener bedeute das jedoch nicht zwangsläufig, dass keine Immunität bestehe. 

Die Ergebnisse der Corona-Studie in Kupferzell liegen vor.

Kupferzell/Hohenlohekreis: RKI führt Coronavirus-Studie durch - Ergebnisse liegen vor

82,2 Prozent der Teilnehmer, die einen positiven Antikörper-Nachweis hatten, hatten angegeben mindestens eines der typischen Symptome von Covid-19 gehabt zu haben. 16,8 Prozent waren symptomfrei. 

Neben der Studie "Corona-Monitoring lokal", die auch in anderen Gemeinden und Städten noch ausgewertet werden muss, laufen derzeit weitere Studien des RKI wie zum Beispiel die Studie "Corona-Monitoring bundesweit".

Corona-Studie in Kupferzell: Ergebnisse werden heute vorgestellt

Update vom 14. August, 8 Uhr: Mehr als 2.100 Einwohner aus dem ehemaligen Infektions-Hotspot Kupferzell wurden im Rahmen einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) untersucht und befragt. Es wurden Rachenabstriche gemacht und Blutproben genommen. Darüberhinaus mussten die Teilnehmer einen Fragebogen zu Vorerkrankungen, dem Einkommen und zu Gewohnheiten ausfüllen. Die damals hohe Bereitschaft der Bevölkerung nannte das Landratsamt "einen großen Erfolg", berichtet swr.de

Heute wollen die Wissenschaftler die Test-Ergebnisse in einer Pressekonferenz um 11 Uhr präsentieren. Die Studie soll neue Erkenntnisse darüber bringen, wie das Coronavirus sich verbreitet und welche Folgen es für die Betroffenen hat. 

Kupferzell/Hohenlohekreis: RKI beendet Corona-Studie - Ergebnisse kommen im August

Update vom 24. Juli: Die Gemeinde Kupferzell in der Region Heilbronn-Franken war einer von vier Orten für die Coronavirus-Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Mehr als 2.000 Kupferzeller wurden befragt und auf Covid-19 untersucht.

Jetzt wird bekannt: Mitte August sollen die ersten Ergebnisse der Coronavirus-Studie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Grund für die längere Wartezeit sind laut RKI "virologische Tests", die für wissenschaftlich eindeutige Ergebnisse wichtig sind.

Das Innenleben der mobilen Teststationen, in der sich rund 2.000 Freiwillige aus Kupferzell auf Covid-19 testen lassen.

Kupferzell/Hohenlohekreis: Teilnehmer haben Testergebnis bereits bekommen

Die einzelnen Teilnehmer der RKI-Coronavirus-Studie in Künzelsau wurden bereits per Post über ihre Testergebnisse informiert. Durchgeführt wurden unter anderem Rachenabstriche und Antikörpertests. Auch der Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles ist auf die Ergebnisse der Studie gespannt.

Spieles: "Wir sind froh und stolz, dass wir in Kupferzell für die Studie ausgewählt wurden und mit den vielen freiwilligen Teilnehmern dabei helfen können, das Coronavirus besser zu verstehen. Ab Mitte August soll es so weit sein. Bis dahin ist Geduld das Gebot der Stunde."

Kupferzell/Hohenlohekreis: RKI beendet Corona-Studie - so geht's weiter

Update vom 3. Juli: Es ist geschafft! Das RKI kann die Corona-Studie in Kupferzell beenden - bereits Mitte Juli soll es die ersten Ergebnisse geben (wir berichteten am 12. Juni). Das Ziel der Studie: Mehr über die Verbreitung von Covid-19 herausfinden. 

Dafür nahmen 2.244 Personen an der Corona-Studie des RKI in Kupferzell teil, es wurden rund 2.200 Rachenabstriche und 2.215 Blutproben genommen. Für die zweite Phase der Studie sollten die Teilnehmer Fragebögen ausfüllen - mindestens 2.000 Stück brauchte das RKI für eine Auswertung. Noch am 26. Juni war es unsicher, ob genügend Daten für die zweite Phase zusammenkommen würden. 

Nun ist klar: Das RKI kann die Corona-Studie in Kupferzell erfolgreich beenden. Wie stimme.de berichtet, wurden mittlerweile genügend Fragebögen ausgefüllt eingesendet. 

Kupferzell/Hohenlohekreis: RKI fehlen noch Daten - Corona-Studie in zweiter Phase

Update vom 26. Juni: 2.244 Teilnehmer, rund 2.200 Rachenabstriche und 2.215 Blutproben - das sind die Zahlen der ersten Phase der RKI Corona-Studie in Kupferzell im Hohenlohekreis. Das Ziel: Mehr über Sars-CoV-2 lernen. Jetzt geht die Studie in die zweite Runde. 

Was für die zweite Phase der Corona-Studie des RKI benötigt wird? Ausgefüllte Fragebögen der Teilnehmer - und zwar 2.000 Stück! Und genau da liegt aktuell noch das Problem. Denn: Bisher kamen rund 1.300 Fragebögen zurück, es fehlen also noch mindestens 700. Das berichtet der Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung. 

Corona-Studie des RKI in Kupferzell: Verbreitung und Folgen von Sars-CoV-2 besser verstehen

Die Wichtigkeit der Fragebögen für die Corona-Studie des RKI in Kupferzell im Hohenlohekreis erklärt Studienleiterin Dr. Claudia Santos-Hövener: "Wir wollen besser verstehen, wie sich das Virus verbreitet hat und welche Folgen eine Erkrankung für Betroffene hatte. Eine wichtige Frage ist, ob einzelne Bevölkerungsgruppen häufiger von Erkrankungen mit SARS-CoV-2 betroffen sind."

Kupferzell/Heilbronn: RKI-Studie zum Coronavirus ist abgeschlossen - und jetzt?

Update vom 12. Juni: Wochenlang haben sich mehr als 2.000 Kupferzeller in einer mobilen RKI-Teststation auf Antikörper testen lassen. Das mobile Testen war Teil einer RKI-Studie, die mehr über das Coronavirus herausfinden möchte. Hintergrund: Wenn ein Proband Covid-19-Antikörper aufweist, deutet das auf eine Coronavirus-Infektion in der Vergangenheit hin.

Die Projektleiter der RKI-Studie hoffen, dass sie dadurch mehr über die Dunkelziffer der Coronavirus-Infizierten herausfinden. Denn gerade Kupferzell war im Zuge der Coronavirus-Pandemie in Baden-Württemberg einer der ganz großen Corona-Hotspots in Deutschland. Jetzt ist dieRKI-Studie in Kupferzell beendet und wird am 23. Juni in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) fortgeführt.

RKI-Studie zum Coronavirus in Kupferzell: Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen?

In der RKI-Studie wird das Blut der Testpersonen auf mögliche Covid-19-Antikörper untersucht.

Unterm Strich ziehen die Leiter der RKI-Studie ein positives Resümee. "Wir sind in Kupferzell auf eine große Kooperationsbereitschaft gestoßen", erklärt Thomas Lampert vom RKI dazu. Aber wie hoch war jetzt die Dunkelziffer unter den Coronavirus-Infizierten? Und wie viele Kupferzeller waren tatsächlich erkrankt, haben aber keine Symptome gezeigt?

Fakt ist: Die ersten Ergebnisse aus der RKI-Studie in Kupferzell werden voraussichtlich erst in vier Wochen vorgestellt. Insofern ist jetzt erst einmal Geduld das Gebot der Stunde. 

Nach RKI-Coronavirus-Studie in Kupferzell: So geht es jetzt weiter

Lampert: "Vielen Kupferzellern war es wirklich ein Anliegen, an der Studie teilzunehmen und dazu beizutragen, mehr über die Verbreitung des Coronavirus zu erfahren. Umso mehr Personen teilnehmen, umso besser sind auch die Ergebnisse und umso repräsentativer sind auch die Aussagen, die wir treffen." Das erklärt Lampert im SWR zur RKI-Studie in Kupferzell im Kreis Heilbronn.

Die RKI-Studie in Kupferzell war eine von insgesamt vier geplanten Corona-Studien in ganz Deutschland. Lampert: "Wir gehen wirklich immer in die Hotspots, also die Orte, wo wir ein starkes Infektionsgeschehen hatten." In diesen ehemaligen Corona-Hotspots erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen. Ziel ist es, die Pandemie bessere zu verstehen, um folglich die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zielgerichteter planen zu können.  

Kupferzell/Heilbronn: RKI-Studie zum Coronavirus - Wie hoch ist Dunkelziffer?

Update vom 3. Juni:Seit Wochen läuft die neue Corona-Studie des RKI in Kupferzell, rund 50 Kilometer von Heilbronn entfernt. Ein Drittel der Bewohner sollen während der Studie getestet werden, um herauszufinden wie viele Menschen in Kupferzell Antikörper gegen das Virus gebildet haben. Damit soll die Dunkelziffer berechnet werden und bislang unbekannte Infektionen ans Tageslicht kommen. 

Laut swr.de wurden 2.800 Menschen zu der Studie von RKI eingeladen und mehr als 1.700 haben entweder bereits teilgenommen oder einen Termin vereinbart. "Wir sehen, dass die Kooperationsbereitschaft und Motivation der Menschen hier sehr groß ist", sagt Claudia Santos-Hövener, RKI-Projektleiterin. Daher ist das Robert-Koch-Institut zuversichtlich die gewünschten 2.000 Teilnehmer zu erreichen. 

Kupferzell: Einer DER großen Hotspots in der Coronavirus-Pandemie, den Experten jetzt in einer Studie genauer unter die Lupe nehmen wollen.

Kupferzell/Heilbronn: RKI-Studie zum Coronavirus - Unbekannte Infektion entdeckt 

Die Corona-Studie zeigt auch erste Erfolge. Denn das RKI hat eine bislang unbekannte Infektion in Kupferzell aufgedeckt. Das heißt, dass dieser Fall unwissentlich andere hätte anstecken können, sagt Santos-Hövener gegenüber swr.de. 

Kupferzell/Heilbronn: RKI-Studie zum Coronavirus: Tests laufen seit Mittwoch

Update vom 21. Mai: Kupferzell: Einer DER großen Hotspots in der Coronavirus-Pandemie, den Experten jetzt in einer Studie genauer unter die Lupe nehmen wollen. Seit Mittwoch testet das Robert-Koch-Institut dort in eigens eingerichteten Teststationen rund 2.000 Freiwillige. Dadurch wollen die Wissenschaftler unter anderem mehr Erkenntnisse über die Dunkelziffer der Coronavirus-Infizierten gewinnen, über die aktuell nur sehr wenig bekannt ist. Getestet werden in Kupferzell ausschließlich Erwachsene. Kinder und Jugendliche werden vorerst nicht berücksichtigt - aber warum?

Kupferzell/Heilbronn: RKI testet nur Erwachsene - Das sind die Hintergründe

Weil eigentlich ist klar: Auch für Kinder kann das Coronavirus gefährlich werden. Davon berichten jetzt mehrere Kinderärzte, die bei ihren jungen Patienten aktuell ein seltsames Syndrom feststellen können. "Wir wollten jetzt sehr schnell vor Ort sein und haben uns deswegen im ersten Zugang auf die Erwachsenen konzentriert", begründet Studienleiter Professor Thomas Lampert die Tatsache, warum Kinder in Kupferzell vorerst nicht berücksichtigt werden. Er schließt damit aber nicht aus, dass man künftig Kinder nicht doch in die Studie mit einbeziehen kann

Das Innenleben der mobilen Teststationen, in der sich rund 2.000 Freiwillige aus Kupferzell auf Covid-19 testen lassen.

Lambert: "Wir werden möglicherweise schon in der nächsten Gemeinde, das wird Rosenheim sein, die Kinder miteinbeziehen oder in einer der weiteren Untersuchungen." Auch wolle man in jeder Gemeinde andere Schwerpunkte setzen. Heißt: Auch wenn Kinder aktuell noch nicht berücksichtigt werden, kann das in einer anderen Gemeinde schon ganz anders sein. Denn insgesamt steuern Lampert und sein Team in den nächsten Monaten vier Gemeinden an, in denen sie mehr über das Coronavirus in Baden-Württemberg herausfinden wollen. Zuvor berichtete der SWR über die RKI-Studie in Kupferzell.

Kupferzell/Heilbronn-Franken: RKI startet neue Coronavirus-Studie

Update vom 19. Mai:Das Robert-Koch-Institut (RKI ) gibt eine Pressekonferenz zu der neuen Corona-Studie. Kupferzell zählte im März zum ehemaligen Coronavirus-Hotspot. Aufgrund dessen ist die Gemeinde im Hohenlohekreis für die neue Studie des RKI hochinteressant. "Wir sind gerne bereit dem RKI Daten zur Verfügung zu stellen und sind gleichzeitig sehr froh, kein Hotspot mehr zu sein", sagt Neth, Landrat des Hohenlohekreises. 

Die Hoffnung des RKI besteht darin, die aktuellen Corona-Maßnahmen mit dem Studienergebnis noch mal zu überprüfen. Was ist wirklich sinnvoll und was nicht. Die Studie soll deutlich verbesserte Ergebnisse über die Ausbreitung des Coronavirus bringen. Die Ergebnisse, die in etwa drei bis vier Wochen auswertbar sein sollen - sind lediglich für Kupferzell bei Heilbronn aussagekräftig und lassen sich nicht auf ganz Deutschland übertragen. "Dazu wäre eine andere Studie nötig", sagt Dr. Thomas Lamm, Sprecher des RKI. 

Kupferzell/Heilbronn-Franken: Neue Coronavirus-Studie - Vorgehen des RKI 

Ab Morgen eröffnen zwei Studienzentren - einmal in Kupferzell und einmal in Eschental. Die Zentren werden jeweils aus einem Bus bestehen, in denen die Tests durchgeführt werden. Es besteht Maskenpflicht und die Studienteilnehmer werden angehalten die Masken mitzubringen, es besteht aber auch die Möglichkeit die Masken vor Ort zu erhalten. "Vor der Untersuchung wird ein kurzes Einführungsgespräch geführt, dann wird müssen die Teilnehmer eine Einverständniserklärung unterschreiben und schließlich eine kurze Befragung ausfüllen", erklärt Dr. Claudia Santos-Hövener vom RKI

Was passiert mit Studienteilnehmern, die nicht zum Studienzentrum kommen können? Dazu hat sich das RKI auf eine Lösung einfallen lassen. Und zwar besteht die Möglichkeit eines Hausbesuchs. Das gilt besonders für ausgewählte Teilnehmer der Risikogruppen. 

Kupferzell/Heilbronn-Franken: Neue Coronavirus-Studie - Bürgermeister hofft auf rege Teilnahme 

Neth hofft auf eine rege Beteiligung und freut sich auf die Ergebnisse, denn aufgrund dessen wird über die nächsten Corona-Maßnahmen in Kupferzell und der Region entschieden. Die ausgewählten Bürger werden gebeten an der Studie teilzunehmen, wenn es aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht geht, sollten sich die betreffenden Teilnehmer melden, damit andere Bürger angeschrieben werden können. 

Kupferzell/Heilbronn-Franken: RKI startet neue Coronavirus-Studie

Das Robert-Koch-Institut (RKI) startet eine neue bundesweite Coronavirus-Studie.Und zwar sollen die ehemaligen Corona-Hotspots näher untersucht werden. Dadurch hofft das RKI mehr Erkenntnisse über das Virus und dessen Ausbreitung zu bekommen. Die Studie soll in Kupferzell in der Heilbronner-Franken Region, starten. Wie soll aber die neue Studie genau ablaufen?

Diese Woche sollen rund 2.000 Einwohner in Kupferzell untersucht werden. Die Einwohner wurden mit Zufallsverfahren für die Studie ausgewählt. Die Studie sieht vor, dass sich die Bewohner einem Corona-Test unterziehen - die Teilnahme an der Studie und folglich auch an dem Test ist freiwillig. Aber wie läuft so ein Corona-Test für die Studie ab? Bei der Untersuchung soll Blut abgenommen und ein Rachenabstrich gemacht werden, teilt das RKI mit. Dabei soll geklärt werden, viele Einwohner aus Kupferzell sich tatsächlich infiziert und Antikörper gebildet haben, berichtet der swr.de

Kupferzell/Heilbronn-Franken: Gemeinden werben für Corona-Test 

Aber wieso wurde ausgerechnet Kupferzell für die neue Corona-Studie ausgesucht? Der Grund: Kupferzell gehört zu den ehemaligen Coronavirus-Hotspots. Bislang gibt es in Kupferzell bei Heilbronn etwa 100 bestätigte Fälle, die meisten davon sind aber wieder genesen. Das RKI geht jedoch davon aus, dass die Dunkelziffer der Infizierten viel höher sein muss. 

Das Landratsamt Hohenlohe und die umliegenden Gemeinden sprechen sich ebenfalls für die Teilnahme an der Studie aus. Alleine zu diesem Zweck veröffentlicht das Landratsamt ein Video, darin spricht sich der Landrat des Hohenlohekreises, Matthias Neth, für die Studie aus. 

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/ doa

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