Italien, Teneriffa und Co.

Coronavirus im Urlaub: Heilbronner Reise-Expertin äußert sich

Coronavirus-Epidemie: Viele Reiseziele sind betroffen.
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Coronavirus-Epidemie: Immer mehr Reiseziele der Deutschen sind betroffen.
  • Jason Blaschke
    vonJason Blaschke
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Viele Urlaubsorte sind mittlerweile vom Coronavirus betroffen. Darunter auch die drei Top-Reiseziele der Deutschen. 

  • Der Coronavirus breitet sich immer weiter aus.
  • Mittlerweile sind auch die Top-Reiseziele der Deutschen betroffen.
  • Vom Auswärtigen Amt gibt es eine Teilreisewarnung.

Alle aktuellen Infos zum Coronavirus in Baden-Württemberg hat echo24.de in einem Übersichtsartikel zusammengestellt.

Coronavirus: So äußert sich eine Heilbronner Reise-Expertin

Update vom 27. Februar, 19.06 Uhr: Coronavirus in der ausgewählten Urlaubsregion wird zunehmend zum Gesprächsthema. Im Reisebüro Travel Point in Heilbronn bleibt man vorerst gelassen. "Momentan liegen uns noch keine Infos vor, und trotz einer gewissen Unsicherheit wegen des Coronavirus bleibt es relativ ruhig", erklärt Chris Kadi im Gespräch mit echo24.de. Das liege auch daran, dass bei Travel Point in Heilbronn hauptsächlich Fern- und Flugreisen gebucht werden. Urlaube in Italien sind daher weniger das Thema. Kadi: "Momentan beschäftigt uns noch der Fasching." 

Und wenn jemand einen Urlaub in Teneriffa bucht? "Dann klären wir den Kunden natürlich auf", sagt die Heilbronner Reise-Expertin. Man stehe als Ansprechpartner zur Verfügung und weise den Kunden auf die möglichen Gefahren einer Coronavirus-Infektion hin. Kadi: "Natürlich halten wir niemanden von einer Reise ab." Wie es jetzt weitergeht, steht noch in den Sternen. Klar ist aber: Das Thema Coronavirus wird die Urlaubsplanung künftig beeinflussen.

Coronavirus-Pandemie: Lieblings-Urlaubsländer der Deutschen sind betroffen

Sommer, Sonne, Sonnenschein - daran ist in Heilbronn momentan noch nicht zu denken. Das Wetter in Baden-Württemberg bleibt weiterhin kalt, windig und nass. Umso schöner, wenn der nächste Sommerurlaub schon in Planung ist. Der könnte allerdings ins Wasser fallen, wenn der Coronavirus sich weiter ausbreitet. Hintergrund: Viele Urlaubsländer sind mittlerweile vom Virus betroffen. Darunter auch zwei derbeliebtesten Reiseziele der Deutschen.

Allen voran: Italien. Das "Dolce Vita" Europas verzeichnet seit 2015 immer weitersteigende Touristenzahlen aus Deutschland. Laut Statista waren im Jahr 2019 fast sieben Millionen Deutsche im Land der Pizza und Pasta. Doch so rasant wie die Touristenzahlen, steigt auch die Zahl der Coronavirus infizierten in Italien. Zu Beginn war vor allem der Norden um die Lombardei betroffen, mittlerweile breitet sich der Coronavirus bis zur Toskana aus. Mehr als 280 Infektionen sind nachgewiesen, auch die Zahl der Todesfälle in Italien steigt weiter an.

Coronavirus-Pandemie: Welches Reiseziel ist noch sicher?

Auch Platz zwei im Ranking der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist nicht mehr sicher. Auf Teneriffa (Spanien) mussten Gäste eines Hotels auf ihren Zimmern bleiben, weil ein italienischer Gast positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Sogar Deutsche Urlauber sind vom Coronavirus auf Teneriffa betroffen, wie der Reiseveranstalter TUI bekannt gibt. Insgesamt seien etwa "200 TUI-Kunden aus verschiedenen Ländern" in der Ferienanlage auf Teneriffa, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. Wie viele davon Deutsche sind ist der Redaktion nicht bekannt. 

Das schlimme dabei: Der Coronavirus breitet sich schnell aus (Foto). In mehr als 20 Ländern weltweit gibt es mittlerweile bestätigte Fälle. Auch in Baden-Württemberg gibt es eine Coronavirus Infektion. Über die Urlaubsorte, die vom Virus betroffen sind, hatten zuvor die Stuttgarter Nachrichten berichtet.

Achtung: In diesen Ländern gibt es bestätigte Coronavirus-Fälle.

Aktuell gibt es vom Auswärtigen Amt noch keine akuten Reisewarnungen bezüglich Coronavirus in Europa. Lediglich für China und die betroffene Provinz Hubei ist eine Teilreisewarnung ausgesprochen worden. Die Unternehmen in der Region haben bereits reagiert. Ziehl-Abegg und Lidl sagen alle Dienstreisen ab, die in die betroffenen Regionen gehen.

Heißt: In bestimmten Gebieten besteht für Reisende akut eineGefahr für Leib und Leben. Das ist momentan aber nur in stark betroffenen Teilen Chinas der Fall. Zudem sollte man beachten, dass derCoronavirus nur in seltenen Fällen tatsächlich gefährlich ist. Alle Todesfälle hatten in der Regel eine Vorerkrankung, die den Körper schwächt.

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