Keiner Erinnerung mehr ans künstliche Koma

Oster-Wunder um Corona-erkrankte Altenpflegerin in Löwenstein: "Ärzte haben mein Leben gerettet"

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Eine Pflegerin aus einem Altersheim bei Heilbronn hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. In der Lungenklinik in Löwenstein lag sie im künstlichen Koma. Ärzte retteten ihr Leben.

  • 47-Jährige ist als Pflegerin in einem Seniorenheim bei Heilbronn am Coronavirus erkrankt.
  • Angehörige harrten vor Lungenklinik in Löwenstein bei Heilbronn aus.
  • Infizierter Frau geht es zu Ostern den Umständen entsprechend gut.

Update 9. März: Auf einmal sei es ganz schnell gegangen: Zunächst habe die 47-jährige Pflegerin, die in einem Seniorenheim in Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn arbeitet, trockenen Husten gehabt. Damals habe die Frau noch geglaubt, sie sei gesund. - habe kein Coronavirus. Doch dann seien Fieber und Lungenbeschwerden hinzugekommen. Alles schien recht unbedenklich: Nach einer Untersuchung in der Plattenwald-Klinik in Bad Friedrichshall im Landkreis Heilbronn habe sie der Arzt nach Hause geschickt.

Doch dann ging es bergab: Der Pflegerin, die keine Vorerkrankung gehabt habe, ging es immer schlechter. Zwischenzeitlich habe der Test aus der Klinik vorgelegen: Die 47-jährige Frau ist Sars-CoV-2 positiv! Am Ende findet sie sich in der Lungenklinik in Löwenstein bei Heilbronn wieder, wo sie der Notarzt untergebracht hatte. Sie muss ins künstliche Koma, schwebt aufgrund des Coronavirus in Lebensgefahr! Das berichtet die Heilbronner Stimme.

Coronavirus in Heilbronn: Ärzte retten in Löwensteiner Klinik Leben der infizierten Altenpflegerin

Mittlerweile, pünktlich zum Osterfest, geht es der 47-jährigen am Coronavirus erkrankten Frau den Umständen entsprechend gut. An die Zeit im künstlichen Koma in der Lungenklinik in Löwenstein habe sie keine Erinnerung mehr. Regelmäßig haben Angehörige der Frau vor der Klinik ausgeharrt und für die 47-jährige Mutter dreier Kinder gebetet. Die Altenpflegerin hat für das Personal der Lungenklinik in Löwenstein bei Heilbronn nur positive Worte übrig. Sie sagt in aller Deutlichkeit: "Die Ärzte haben mein Leben gerettet." Auch wenn sich die Frau noch recht schwach fühlt und noch auf unbestimmte Zeit in der Klinik bleiben muss - die Entwicklung rund um die Corona-Patientin ist das Osterwunder von Löwenstein!

Infiziert hatte sich die 47-jährige Altenpflegerin vermutlich an ihrem Arbeitsplatz in einem Seniorenheim in Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn. Trotz Mundschutz und Schutzkleidung hatte sie sich wahrscheinlich beim Pflegen einer Frau angesteckt, die mittlerweile an Covid-19 verstorben sei. Nach aktuellem Stand gibt es in Baden-Württemberg 21.490 bestätigte Coronavirus-Infektionen.

Möglicherweise kommt es an diesem Ostersonntag zu noch weiteren Oster-Wundern: Die Heilbronnerin Marie Antoinette Klein scheint besondere Fähigkeiten zu haben: Sie kann Menschen die Energie und Liebe Gottes schicken. In der Vergangenheit hat sie mit ihren Fernheilungen vielen Lesern von echo24.de geholfen. Ob es an diesem Ostersonntag von 19 bis 19.45 Uhr wieder gelingt?

Update 26. März: Stundenlang harren drei Angehörige vor der Lungenklinik in Löwenstein im Landkreis Heilbronn aus. Sie hoffen, bangen und beten für eine 47-jährige Pflegerin eines Seniorenheims in Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn, die ohne Vorerkrankungen an Covid-19 erkrankt ist. Nun die Erleichterung: Die Hingabe der drei Frauen war nicht vergebens!

Bereits am Dienstag erklärte ein Arzt der Lungenklinik in Löwenstein bei Heilbronn gegenüber der Tochter der 47-jährigen am Coronavirus Erkrankten: Der Frau gehe es nun besser! Sie könne nun schon wieder selbstständig atmen und sei bei Bewusstsein. Bis zur vollständigen Erholung der an Sars-CoV-2 erkrankten Frau dauere es aber noch einige Zeit. Das berichtet die Heilbronner Stimme.

Coronavirus Heilbronn: Pflegerin erwacht aus Koma in Klinik in Löwenstein

Besonders bewegend: Da es der an Coronavirus erkrankten Frau in der Lungenklinik in Löwenstein im Landkreis Heilbronn nun besser geht, konnten die Krankenpfleger das Krankenbett der 47-jährigen Frau am Dienstag an das Fenster des Krankenzimmers schieben. Die vor der Klinik ausharrenden Angehörigen konnten die Frau daraufhin sehen. Die Tochter war bei dem Anblick ihrer erkrankten Mutter, die zuvor im Koma lag, zu Tränen gerührt. Bewegt - aber auch erleichtert - winkte sie der aus dem Koma Erwachten gemeinsam mit ihren Angehörigen zu. 

Coronavirus in Heilbronn: Pflegerin aus Altersheim kämpft ums Überleben in Löwenstein

Ursprungstext 20. März: Das Coronavirus greift derzeit massiv in das öffentliche Leben ein. Und verändert auch das Familienleben extrem: Was gestern noch gewöhnlich war, artet heute wegen Sars-CoV-2 in Angst und Bangen um das Leben der Liebsten aus. Wie bei dem Fall einer 47-Jährigen, die sich derzeit im künstlichen Koma in einer Klinik in Löwenstein bei Heilbronn auf der Intensivstation befindet und sich mit dem Coronavirus infiziert hat und an Covid-19 erkrankt ist.

In dieser Klinik in Löwenstein wird die 47-jährige Erkrankte betreut.

Wie die Heilbronner Stimme berichtet, war die 47-jährige Frau als Pflegerin in dem Seniorenheim in Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn beschäftigt, in dem in mehreren Fällen das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgebrochen ist. Am Dienstag ist eine 80-jährige Person, die in dem Seniorenheim gewohnt hat, aufgrund des Coronavirus verstorben. Und nun bangt die Familie der 47-Jährigen um das Leben der Frau, deren Zustand laut den Ärzten jedoch stabil ist.

Coronavirus im Landkreis Heilbronn: Angehörige bangen um Leben von 47-jähriger Frau

Die Schwägerin der mit dem Coronavirus-Infizierten, deren Tochter sowie die Tochter der infizierten 47-jährigen Frau harren nun vor der Lungenklinik in Löwenstein im Landkreis Heilbronn aus. Sie beten, hoffen und bangen. Das Überraschende: Die Frau soll vor der Infizierung mit dem Coronavirus gesund gewesen sein und vor Covid-19 keine Vorerkrankungen gehabt haben. Zudem sei die Frau gut in Form gewesen, habe eine gesunde Lebenseinstellung gehabt und sich bewusst ernährt.

Daher haben die drei Angehörigen sich bewusst an die Heilbronner Stimme gewandt - denn das Coronavirus-Thema nehmen immer noch zu viele auf die leichte Schulter. In Baden-Württemberg musste die Polizei in den vergangenen Tagen immer wieder Corona-Partys auflösen, bei denen sich vornehmlich junge Leute getroffen haben - ohne Rücksicht darauf, sich bei diesen Zusammenkünften möglicherweise mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anzustecken und den Erreger weiterzuverbreiten.

Angehörige dürfen Coronavirus-Infizierte nicht in Löwenstein Klinik besuchen

Besonders belastend für die Angehörigen der 47-jährigen Frau, die in der Klinik in Löwenstein, in der Coronavirus-Infizierte behandelt werden, wegen des Coronavirus im künstlichen Koma liegt: Aufgrund der Übertragungsgefahr dürfen sie die Pflegerin nicht besuchen. Die beiden Söhne sowie der Ehemann der 47-jährigen Frau befinden sich in Quarantäne.

Wie die Frauen gegenüber der Heilbronner Stimme berichten, können sie die ganze Situation rund um das Coronavirus selbst kaum fassen. Für sie sei es wie im Film, was gerade auf der Welt passiert. Für die Arzte, Krankenschwestern und Pfleger habe sie allerdings einzig und allein lobende Worte übrig. Diese leisten "hervorragende Arbeit" und halten die Angehörigen stets auf dem Laufenden. Die Schwägerin erklärt: "'Die Ärzte winken uns von oben zu und schicken uns ihr Lächeln.'"

Mittlerweile sind fast 3.000 Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg bekannt. Elf Menschen sind bislang in Baden-Württemberg an Corona gestorben. Und immer mehr Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen - wie jetzt im "Seniorenlandhaus Fridericke" in Abstatt bei Heilbronn - stecken sich mit dem Coronavirus an. Zahlreiche Einrichtungen stehen deshalb mittlerweile sogar unter Quarantäne. Und genau diese Isolationsmaßnahmen in Pflegeheimen aufgrund des Coronavirussind für viele Bewohner und deren Angehörige kaum zu ertragen.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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