"Infodemie" bei Facebook, Twitter und Co. 

Coronavirus in sozialen Netzwerken angekommen: Facebook fordert User zum Handeln auf

Soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Instagram setzen Faktenchecker ein. 
+
Soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Instagram setzen Faktenchecker ein. 
  • Julia Cuprakowa
    vonJulia Cuprakowa
    schließen

WHO ruft zum Kampf gegen sogenannte "Infodemie" zum Thema Coronavirus auf. Facebook, Twitter und Instagram beteiligen sich aktiv und rufen User zum Handeln auf.

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht gegen "Infodemie" vor. 
  • Soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Instagram setzen Faktenchecker ein. 
  • Facebook geht mit Coronavirus-Aufklärung in die Offensive. 

Coronavirus bei Facebook und Co.: "Infodemie" breitet sich weiter aus 

Am 30. Januar rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Der Grund: das Coronavirus. Das Virus breitete sich rasend schnell aus, vor allem in China. 

Ebenso schnell verbreiteten sich aber auch die Falschinformationen zum Virus in den sozialen Netzwerken. Jetzt steht die WHO vor zwei großen Herausforderungen: Bekämpfung des Coronavirus und die Eindämmung der sogenannten "Infodemie". Doch was ist mit "Infodemie" gemeint?

Coronavirus bei Facebook und Co.: "Infodemie" bereitet WHO Sorgen

In den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Instagram kursieren unzählige Verschwörungstheorien, Gerüchte und Falschinformationen zum Thema Coronavirus. "Uns macht die hohe Zahl von Gerüchten und Falschinformationen Sorge, die unseren Einsatz behindern", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Münchner Sicherheitskonferenz wie fitbook.de berichtet. 

"Wir kämpfen nicht nur gegen eine Epidemie, sondern auch gegen eine "Infodemie". Fake-News verbreiten sich schneller und einfacher als dieses Virus, und sie sind genauso gefährlich", so der WHO-Chef. 

Coronavirus in sozialen Netzwerke: Facebook und Co. setzen Faktenchecker ein 

In Hinblick auf die "Infodemie" gründete die WHO ein Team, das sich nur um die Falschinformationen rund um das Coronavirus kümmert. Außerdem arbeitet die WHO eng mit sozialen Netzwerken zusammen - um die "Infodemie" zum Thema Coronavirus einzudämmen. 

Facebook, Twitter und Instagram setzen Faktenchecker ein, die die Falschinformationen filtern und gegebenenfalls löschen. Doch spätestens jetzt kommen erste Zweifel auf. Kann man tatsächlich die Menge an Corona-Falschinformationen löschen?

Coronavirus bei Facebook und Co.: WHO als Hauptinformationsquelle

Die Antwort lautet: Nein! Deshalb haben die sozialen Netzwerke die WHO als Hauptinformationsquelle eingerichtet. Das heißt: Wer den Begriff "Coronavirus" in den sozialen Netzwerken sucht, wird zuerst auf die Seite des Bundesministeriums für Gesundheit, oder auf die Seite der WHO verwiesen. 

Verweis auf die Seite der WHO in sozialen Medien. 

 

Coronavirus in sozialen Medien: Facebook geht einen Schritt weiter  

Facebook geht sogar einen Schritt weiter. Wie eine Facebook-Userin aus Heilbronn echo24.de mitteilte, geht der soziale Netzwerkgigant bei der Aufklärung zum Thema Coronavirus in die Offensive: Die User werden im Newsfeed dazu aufgefordert, sich aktiv daran zu beteiligen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Screenshot einer Facebook-Userin aus Heilbronn. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema