RKI erklärt Südtirol zum Risikogebiet

Coronavirus in BaWü: Südtirol wird Risikogebiet - das gilt für Reise-Rückkehrer

Das Robert-Koch-Institut hat Südtirol zum Risikogebiet erklärt.
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Das Robert-Koch-Institut hat Südtirol zum Risikogebiet erklärt.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Das Robert-Koch-Institut hat Südtirol zum Risikogebiet ernannt. Das ist jetzt zu beachten.

  • Das Robert-Koch-Institut hat Südtirol zum Risikogebiet erklärt.
  • Fast 40 Prozent der Coronavirus-Infizierten in Baden-Württemberg waren vorher in Südtirol.
  • Das gilt es jetzt für Reiserückkehrer zu beachten.

Das Coronavirus ist auch in Baden-Württemberg angekommen und breitet sich aus. Hier gibt es eine Übersicht aktuellen, bestätigten Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg sowie eine Übersicht der wichtigsten Coronavirus-News.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Neue Reisehinweise für Südtirol-Rückkehrer

Es vergeht kein Tag ohne Meldungen über neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. In vielen Fällen hielten sich die Erkrankten zuvor in Südtirol auf.

Daher hat nun das Robert-Koch-Institut in Berlin reagiert undSüdtirol als neues Risikogebiet für Infektionen mit dem Coronavirus ausgewiesen. Dafür hatte sich Baden-Württembergs-Gesundheitsminister Manne Lucha bei Jens Spahn eingesetzt, da sich fast 40 Prozent der Infizierten vorher in Südtirol aufgehalten hatten. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Neue Regelungen für Südtirol-Urlauber

Doch was genau verändert sich durch die Hochstufung Südtirols zum Risikogebiet für Reisende aus Baden-Württemberg? Urlauber die in den letzten zwei Wochen in der Region waren, sollten unnötige Kontakte vermeiden und sofern möglich vorerst zu Hause bleiben. Das gilt unabhängig von Symptomen. In Heilbronn gelten ähnliche Bestimmungen bereits für den Besuch von Ämtern, stattdessen sollte telefonisch Kontakt aufgenommen werden.

Treten nach Reisen in ein Risikogebiet wie Südtirol Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall auf, sollte der Reisende diese umgehend telefonisch bei seinem Hausarzt melden oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 kontaktieren. Dort wird das weitere Vorgehen besprochen. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Auch Schulen und Kitas betroffen

Zuvor hatte schon das Kultusministerium Reisehinweise für die Schulen im Land herausgegeben. Wie das Kultusministerium mitteilte, gilt auch für Schulen und Kitas die 14-Tage-Regelung. Hatte eine Person hingegen nur Kontakt mit einem Rückkehrer aus Südtirol oder einem anderen Risikogebiet, kann weiter uneingeschränkt am Schul- beziehungsweise Kita-Alltag teilgenommen werden. Wird bei der Kontaktperson das Coronavirus festgestellt, veranlasst das zuständige Gesundheitsamt weitere Schritte.

Ansonstengelten weiterhin die Regelungen, die das Kultusministerium in der vergangenen Woche mitgeteilt hat. Bei Personen, die weder in einem Risikogebiet waren, noch Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten hatten, sindkeine besonderen Vorsichtsmaßnahmen nötig

Bestand während eines Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Erkrankten, muss unbedingt das Gesundheitsamt kontaktiert werden.

Weitere nützliche Hinweise gibt es auf der Internetseite des baden-württembergischen Sozialministeriums. Eine aktuelle Liste der Risikogebiete findet sich auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

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