Weltweit mehr als 70.000 Fälle bekannt

Coronavirus: China-Rückkehrer aus Wuhan landen heute in Stuttgart

Coronavirus in Baden-Württemberg: China-Rückkehrer landen heute in Stuttgart
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Heute kommen in Stuttgart mehr als ein Dutzend Menschen aus China an. 
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  • Daniel Hagmann
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Coronavirus in Baden-Württemberg: Heute landen in Stuttgart Rückkehrer aus der chinesischen Stadt Wuhan. Das Deutsche Rote Kreuz ist vor Ort.

  • Coronavirus aus China breitet sich langsam auch in Europa aus.
  • Am Stuttgarter Flughafen landen heute Rückkehrer aus Wuhan, China.
  • Das Rote Kreuz ist auf die Rückkehrer aus dem Coronavirus-Gebiet vorbereitet. 

Alle aktuellen Infos zum Coronavirus in Baden-Württemberg hat echo24.de in einem Übersichtsartikel zusammengestellt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: In Stuttgart landen Rückkehrer aus Wuhan, China

Update vom 21. Februar: Aus Wuhan kommt das Flugzeug, das heute noch in Stuttgart landen soll und vom Roten Kreuz bereits erwartet wird. Die chinesische Stadt ist vom Coronavirus Sars-CoV-2 betroffen und gilt als Ausbruchsort der Krankheit. 

Das DRK übernehme im Auftrag der Bundesregierung die Betreuung, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation am Donnerstag in Berlin. Wieviele Personen genau ankommen, wurde nicht mitgeteilt.

Ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums sagte, die Gesundheitsbehörden seien auf die Ankunft der Menschen vorbereitet. Zunächst hatte der Südwestrundfunk darüber berichtet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: China-Rückkehrer aus Wuhan sollen untersucht werden

Nach dpa-Informationen gehen die Behörden davon aus, dass die Menschen gesund sind. Es sollen mehr als ein Dutzend Menschen nach Stuttgart fliegen. Am Nachmittag wird das Flugzeug erwartet, welches aus Paris kommen wird. 

Die Reisenden sollen nach ihrer Ankunft untersucht werden und dann wohl in eine Quarantäne-Station im Landkreis Esslingen gebracht werden. Das DRK hatte eine bereits eine Quarantäne-Station in Germersheim (Rheinland-Pfalz) betrieben und betreut aktuell eine in Berlin.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Medikamente könnten knapp werden

Update vom 18. Februar: Mund- und Atemschutzmasken sind derzeit sehr begehrt und in manchen hiesigen Apotheken sogar schon ausverkauft - sollte das Coronavirus sich weiter ausbreiten, könnte es auch zu Engpässen bei der baden-württembergischen Pharmaindustrie führen. Das heißt: Medikamente könnten knapp werden

Es könnte zu einem Komplettausfall chinesischer Rohstoff- und Wirkstofflieferanten führen, berichtet swr.de. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer von "Verbände der Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg" (Chemie.BW) erklärte am Montag in Stuttgart, dass auch höhere Produktionskosten entstehen könnten, da die Unternehmen Ersatz organisieren müssten. Allerdings hänge das von der Verbreitung des Coronavirus ab.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Auswirkungen für Daimler, BMW und VW

Wie stuttgarter-nachrichten.de berichtet, könnte das Coronavirus in China auch der globalen Autoindustrie massiv schaden. Das Land ist der größte Absatzmarkt für Neuwagen und auch ein wichtiger Standort für Hersteller und Lieferanten. In der Provinz Hubei, die besonders betroffen ist, werden jährlich fast zwei Millionen Autos produziert - das sind etwa acht Prozent der Fahrzeugproduktion Chinas. Die Produktion wurde über Tage heruntergefahren. 

Auch der deutsche Autobauer VW unterbrach wegen dem Coronavirus an Standorten die Produktion und muss die Wiederaufnahme teilweise verschieben. Bei VW steht China für rund 40 Prozent der Auslieferungen. Für Daimler, Audi, BMW, Volkswagen und Porsche ist China der wichtiste Markt. Die Konzerne sind auch auf Batteriezellen für Elektro-Autos aus China angewiesen. 

Seit dem Ausbruch des Coronavirus wurden rund ein Fünftel Fahrzeuge weniger ausgeliefert, als im Vohrjahreszeitraum. Das ist damit der stärkste Einbruch seit dem Jahresanfang 2012. Experten schätzen eine halbe Million weniger Autos in diesem Jahr. 

Das Deutsche Rote Kreuz sucht im Kreis Esslingen bei Stuttgart eine Quarantäne-Station für Passagiere aus Japan. Der Grund: Sie hatten Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten.

Angst vor Coronavirus in Heilbronn/ Baden-Württemberg: Gibt es Grund zur Panik? Experte hat klare Meinung

Update vom 17. Februar: Das Coronavirus sorgt weltweit für Aufsehen. Bisher sind mehr als 70.000 Fälle bekannt. Und obwohl das Kern-Infektionsgebiet Wuhan rund 8.300 Kilometer Luftlinie von Deutschland entfernt ist, haben viele Deutsche Angst sich zu infizieren. Vereinzelt sind Mund- und Atemschutzmasken in den hiesigen Apotheken ausverkauft, berichtet die KKH Kaufmännische Krankenkasse Heilbronn in Baden-Württemberg

Michael Falkenstein, Experte für Psychologie von der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Heilbronn kann die Ängste vieler Menschen nachvollziehen: "Das Coronavirus ist neu, und Neues ist oft angstbehaftet. Wir sind verunsichert, weil wir noch wenig über die Lungenkrankheit und deren Verlauf wissen. Eine schützende Impfung oder spezielle Therapie zur Behandlung gibt es noch nicht. Mögliche Risiken sind daher schwer einzuschätzen."

Experte spricht über Coronavirus: Risiken sind schwer einzuschätzen

An der Grippe hingegen erkranken jährlich mehrere Millionen Menschen. Das Risiko zu erkranken ist sehr hoch und kann tödlich enden. Trotzdem haben bei weitem nicht so viele Menschen Angst vor einer Grippe, wie vor dem Coronavirus.

Bisher sind 16 Coronavirus-Erkrankte in Deutschland bekannt. In den meisten Fällen verläuft das Virus mild. Falkenstein rät dazu, sich nicht von Falschinformationen aus den sozialen Netzwerken beeinflussen zu lassen. "Jeder von uns kann selbst entscheiden, was er liest, hört und anschaut. Informiert zu sein ist gut und wichtig. Aber ich rate, die Informationen aus der tagesaktuellen Presse anzureichern mit Sachinformationen von Experten."

Coronavirus in Heilbronn/Baden-Württemberg: Gefahr durch importierte Ware?

Update 16. Februar: Die weltweit immer zahlreicheren Coronavirus-Fälle verunsichern die Menschen.Und das sorgt in Baden-Württemberg und im Raum Heilbronn für Fragen und Gerüchte. Von Unternehmen ist etwa zu hören, dass es mit Waren aus China, wo der Coronavirus herstammt, zu Problemen komme.

Ein Beispiel: Unter anderem würden die Originalrechnungen aus China, die sonst per Post kommen und notwendig sind, um die Ware beim Zoll abzuholen, nicht mehr versendet, da es Bedenken gibt, dass das Coronavirus am Papier hafte. Daher müsse auf ein elektronisches Telegramm umgestellt werden.

Coronavirus: Hauptzollamt Heilbronn gibt Entwarnung

echo24.de hat daraufhin beim Hauptzollamt in Heilbronn nachgefragt - und das gibt Entwarnung. Marcel Schröder von der Stabsstelle Kommunikation im Hauptzollamt in Heilbronn erklärt: "Das Robert Koch-Institut schätzt derzeit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus über importierte Waren als sehr unwahrscheinlich ein, da im Vorfeld eine Kontamination stattgefunden haben und das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein müsste."

Welche Folgen das Coronavirus für die Region Heilbronn, für Baden-Württemberg und für Deutschland im Gesamten habe, das sei in seiner ganzen Tragweite bislang noch unklar.

Coronavirus in Baden-Würrtemberg: SLK Klinik Heilbronn äußert sich zu zwei Tests - reine Vorsichtsmaßnahme

Update vom 14. Februar: Die aktuellen Meldungen über das Coronavirus und die stetig steigende Anzahl der Toten gibt vielen Menschen Anlass zu Sorge. In Panik verfallen sollte man jedoch nicht. Vor allem nicht in Heilbronn und der Region.Denn: Es gab zwar zwei Verdachtsfälle, die am SLK Klinikum in Heilbronn untersucht wurden, dabei handelt es sich jedoch um keine aktuellen Fälle. 

"Die zwei Verdachtsfälle sind zwei Wochen alt", sagt Mathias Burkhardt, Pressesprecher der SLK-Kliniken. "Außerdem bestand kein richtiger Verdacht auf das Coronavirus. Es waren nicht alle Kriterien nach Robert-Koch-Institut erfüllt, um von Verdacht auf eine Infektion sprechen zu können", erklärt Burkhardt. Die Untersuchung war eine reine Vorsichtsmaßnahme seitens der Heilbronner SLK-Klinik. 

Coronavirus in Baden-Würrtemberg: SLK-Klinik in Heilbronn testet zwei Fälle

Update, 13. Februar: Das Coronavirus zieht weiter seine Kreise. Es gibt noch keinen Impfstoff, hieß es im Expertentalk des "Hessischen Rundfunks". Geschätzt würde es noch Monate dauern, da das Virus sich wohl verändert. Zwar sind gegen die einzelnen Symptome Mittel vorhanden, aber eben nichts, dass ganzheitlich wirkt. Auch einen wissenschaftlichen Namen hat das Coronavirus inzwischen, um zum Beispiel Bezeichnungen wie China-Virus zuvorzukommen: Sars-CoV-2.

In Deutschland wurden inzwischen 16 Fälle gemeldet. Nichts im Vergleich zu den weltweiten Meldungen. Da sind es nämlich insgesamt 45.177 Fälle, von denen 1.115 Menschen verstorben sind. Auch in Heilbronn wurden zwei Menschen auf das Coronavirus getestet. Am SLK-Klinikum verliefen die Tests jedoch negativ. Laut "SWR", beschäftigt die übliche Grippe die Mitarbeiter zur Zeit mehr. Auf das Coronavirus sei man jedoch gut vorbereitet. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Entwarnung bei neun Personen!

Update, 07. Februar, 21.55 Uhr: Nach dem Ausbruch des Coronavirus gibt es Entwarnung für neun Menschen, die in Baden-Württemberg unter besonderer Beobachtung standen. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums in Stuttgart sagte: "Alle sind negativ getestet worden." Sieben von ihnen blieben vorsorglich bis Anfang der kommenden Woche zu Hause, weil die Inkubationszeit noch nicht vorbei sei. Die neun Menschen aus sechs baden-württembergischen Landkreisen hatten Kontakt zu einer infizierten Person in Bayern gehabt. Bis zum Freitag gab es somit in Baden-Württemberg weiterhin keinen bestätigten Coronavirus-Fall.

In Deutschland gab es bis Donnerstagabend 13 Virusnachweise. 11 stehen im Zusammenhang mit der bayerischen Firma Webasto, die vorübergehend von einer infizierten Chinesin besucht worden war. Darunter sind auch die Frau und zwei Kinder eines Webasto-Mitarbeiters. Zudem wurde das Virus bei zwei Menschen nachgewiesen, die am vergangenem Wochenende mit einer Bundeswehrmaschine aus China ausgeflogen worden waren.

Baden-Württemberg: Neun Personen dürfen für zwei Wochen das Haus nicht verlassen

Update vom 6. Februar 13.45 Uhr: Das Coronavirus ist seit Wochen in aller Munde. Bisher gab es noch keinen bestätigten Coronavirus-Erkranktenin Baden-Württemberg. Als Vorsichtsmaßnahme gegen eine Ausbreitung des Coronavirus dürfen derzeit neun Personen das Haus für 14 Tage nicht verlassen, da sie Kontakt zu einer infizierten Person aus Bayern hatten. Erste Tests fielen negativ aus. Knapp zwei Wochen dauert es ungefähr, bis die Krankheit nach der Infektion ausbricht. Zuständige Gesundheitsämter stehen mit den Betroffenen täglich in Kontakt

Coronavirus: Debatte im Landtag Baden-Württemberg - fehlende Aufklärung kritisiert

Am Mittwoch, 5. Februar debattierte der Landtag über das Coronavirus und die damit einhergehenden Sorgen in der Bevölkerung, berichtet ka-news.de. Die Ärzte im Land kritisierten die fehlende Aufklärung durch die Landesregierung zum Umgang mit dem Coronavirus. Der Gesundheitsminister Manfred Lucha wies die Kritik jedoch zurück. Angeblich seien alle Informationen zum Thema Coronavirus für Ärzte frei zugänglich. Das Vorgehen sei außerdem bei einem Verdacht das Gleiche wie bei anderen Seuchenfällen

Am Dienstagabend fand eine Infoveranstaltung in der SLK-Lungenklinik in Löwenstein bei Heilbronn statt. Über 100 Interessierte, Ärzte,  erhielten Informationen zur Herkunft, Ausbreitung und Vorgehensweise bei Verdachtsfällen, berichtet swr.de.

Noch keine Coronavirus-Erkrankte in Baden-Württemberg: weltweit trotzdem mehr Fälle, mehr Tote!

Update 02. Februar: Das Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch. Auf den Philippinen wurde am Morgen der erste Todesfall außerhalb Chinas gemeldet. Außerhalb von Hubei wurde nun auch erstmals eine Stadt lahmgelegt. Wilde Gerüchte streunen durch die Gegend und werden von den Regierungen dieser Welt kommentiert. Es breitet sich so langsam aber sicher Angst aus. Angst oder vielmehr Bedenken, keine Panik - noch nicht! 

304 Menschen sind dem Virus bislang zum Opfer gefallen. 14.380 Fälle des Coronavirus soll es geben, schreibt "welt.de" Während in Deutschland - trotz einiger Fälle - das Leben seinen gewohnten Gang nimmt, herrscht in China schon beinahe Ausnahmezustand. Eine in China lebende Heilbronnerin (wir berichteten bereits am 30. Januar) steht mit uns in Kontakt. Die ehemalige Lehrerin erzählt: "In den sozialen Medien und Gruppen werden Hygienetipps verbreitet und die Leute haben angefangen, sich für viele Tage und vielleicht Wochen in ihren Wohnungen einzurichten." 

Coronavirus in China: Menschen decken sich mit Lebensmitteln ein!

Termine mit Freunden? Ausflüge? Fehlanzeige! Das ist aktuell ein zu hohes Risiko. Nachrichten verfolgen, ist angesagt. Die Heilbronnerin: "Außerdem sind wir über das Auswärtige Amt und die Schule ganz gut informiert. Große Menschenansammlungen oder Metro fahren vermeidet man natürlich, viele haben sich über die Essenzulieferer eingedeckt mit Reis, Nudeln, Obst, Wasser etc." Doch eine Sache wird immer mehr zur Mangelware: Die Atemschutzmaske! Über 90 Prozent der Menschen tragen sie wohl präventiv. 

Baden-Württemberg: Coronavirus breitet sich weiter aus - WHO ruft Notstand aus 

Update vom 31. Januar: Das Coronavirus breitet sich schneller aus als gedacht. In Deutschland sind mittlerweile fünf Menschen von dem Virus betroffen. Sie fühlen sich aber gut und befinden sich in Quarantäne. Ganz anders ist die Lage in China. Die Zahl der Toten ist auf mindestens 213 Menschen gestiegen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt inzwischen bei 9.700 Menschen. Aber wie konnte es so weit kommen? Wie konnte sich das Virus so schnell verbreiten? 

Eine in China lebende Heilbronnerin (wir berichteten bereits am 30. Januar) klärt auf: "Der Zeitpunkt des Ausbruchs war mehr als kritisch. Weil seit zwei Wochen viele Millionen Menschen aufgrund der Feiertage quer im Land unterwegs sind und waren. Da die Inkubationszeit des Virus wohl bis zu 14 Tage dauert, ist nur zu erahnen, wie schnell die Krankheitsfälle in Zukunft noch ansteigen werden. Der Fall aus Bayern zeigt, dass eine einzige Frau unwissentlich mindestens 40 weitere Personen angesteckt haben könnte." 

Baden-Württemberg: Coronavirus hat ähnliche Symptome wie Grippe - Heilbronnerin berichtet aus China

Das Problem liegt auch an den Symptomen, die das Coronavirus hervorruft - die Anzeichen für eine Infektion ähneln einer Grippe. Das ist eine weitere Herausforderung für China. "Es gab auch hier (in China) parallel eine hohe Anzahl an Influenza A-Erkrankten (Grippe). Das ist sicherlich in Deutschland auch die Herausforderung, normale Grippe-Fälle von neuartigen Viruserkrankungen früh unterscheiden zu können", erklärt die ehemalige Heilbronnerin. 

Und die Lage in China scheint sich weiter zu zuspitzen. Denn mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen globalen Notstand ausgerufen. Für den internationalen Notstand der WHO sei nicht die Lage in China, sondern die Risiken für andere Länder ausschlaggebend. "Unsere größte Sorge ist die Möglichkeit, dass dieses Virus in anderen Ländern mit schwächeren Gesundheitssystemen um sich greift, die für den Umgang damit schlecht gerüstet sind", sagt  WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, wie die Welt.de berichtet. 

Baden-Württemberg: Coronavirus auf dem Vormarsch - So ist die Lage in Shanghai (China) wirklich

Update vom 30. Januar: Das Coronavirus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Baden-Württemberg wurde davon noch verschont, allerdings gibt es neue Verdachtsfälle in Potsdam und Mecklenburg-Vorpommern, wie die Welt.de berichtet. Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf 170 angestiegen und es gibt 7.711 Infizierte. Aber wie ist die Lage in China wirklich? echo24.de hat mit einer ehemaligen Heilbronner Lehrerin in Shanghai (China) gesprochen und sich die Lage aus erster Hand schildern lassen. 

"Seit dem Beginn der chinesischen Neujahrsferien hat sich die Lage auf jeden Fall zugespitzt. Schulen, Kindergärten, Büros bleiben über die Ferien hinaus geschlossen, mindestens wohl bis 17. Februar", sagt die ehemalige Heilbronner Lehrerin.* Außerdem wurden alle Feierlichkeiten abgesagt, auch Museen, Sehenswürdigkeiten, Disneyland und so weiter, sind seit Freitag oder Samstag auf unbestimmte Zeit geschlossen, berichtet die in Shanghai lebende Heilbronnerin weiter. 

"Obwohl Wuhan weit weg von Shanghai liegt, gibt es auch hier täglich mehr Krankheitsfälle", berichtet die ehemalige Heilbronner Lehrerin weiter. Zu Beginn der Ferien in China wurde erst ein Fall in Shanghai gemeldeten, eine Woche später waren es schon 80. Die in Shanghai lebende Heilbronner Lehrerin, spricht jedoch nicht von Panik. Die chinesische Bevölkerung nimmt die Bedrohung durch das Coronavirus beherrscht auf. "Die Informationswege funktionieren schnell, es gibt viele Hinweisschilder zum Händewaschen und so weiter und von Panik würde ich keineswegs sprechen", sagt sie abschließend. 

*Name ist der Redaktion bekannt. 

Baden-Württemberg: Coronavirus-Fälle steigen - Heilbronner Kliniken gut vorbereitet

Update vom 29. Januar: Die Zahl der Coronavirus-Erkrankten steigt täglich an. Wie eine aktuelle Karte zeigt, wurden mittlerweile mehr als 6000 Fälle weltweit registriert. Auch in Deutschland sind bislang vier Fälle bekannt. Ein Infizierter aus dem Landkreis Starnberg in Bayern hatte laut focus.de drei Kollegen mit dem Coronavirus angesteckt. 

Baden-Württemberg scheint wohl noch frei vom Coronavirus zu sein. Die Verdachtsfälle in Heidelberg haben sich nicht bestätigt. Die SLK-Kliniken in Heilbronn und Region bereiten sich derzeit auf mögliche Fälle vor. "Allgemein sind wir für diesen Fall vorbereitet. Sollte es hier in Heilbronn oder im Umkreis Erkrankte geben, dann werden sie in die Lungenfachklinik nach Löwenstein gebracht und dort bestens versorgt.", sagt Mathias Burkhardt, Pressesprecher der SLK-Kliniken, auf Nachfrage von echo24.de. Das Problem am Coronavirus ist, dass es ähnliche Symptome auslöst, wie die Grippe. Burkhardt: "Man sollte sich zunächst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen und dann gegebenenfalls einen Termin vereinbaren. Die Hausärzte, sowie das Kliniken-Personal werden dahingehen geschult und aufgeklärt, worauf sie besonders achten sollen. Am 4. Februar findet eine Schulung in der Lungenfachklinik in Löwenstein statt."

Wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus soll nun binnen sechs Tagen ein neues Krankenhaus in Wuhan entstehen, der Millionenstadt, in der das Virus ausgebrochen sein soll. Die Künzelsauer Firma Ziehl-Abegg wurde beauftragt 70 Ventilatoren für das neue Krankenhaus zu liefern. "Wir versuchen, alle Ventilatoren auszuliefern", sagt Jason Liu, Geschäftsführer von Ziehl-Abegg China. Das Problem: Alle 450 Mitarbeiter haben derzeit chinesische Neujahrsferien. "Die Herausforderung für unser Management in China: jetzt Kollegen und Kolleginnen zurück ins Werk zu holen und mit diesen zu produzieren sowie auszuliefern, also auch Speditionen zu finden, die trotz verordneter Betriebsruhetage die Ventilatoren nach Wuhan fahren", sagt ein Pressesprecher von Ziehl Abegg gegenüber echo24.de. Ein Teil der Ventilatoren sei wohl auf Lager, ein Teil müsse noch endmontiert werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Bisher ein Fall in Bayern bestätigt

Erstmeldung vom 28. Januar: Fieber, trockener Husten, Atemnot und Muskelschmerzen - klingt ganz nach einer fiesen Grippe. Doch, Vorsicht! Dies könnten auch die ersten Anzeichen für eine neue Lungenerkrankung aus China sein: das Coronavirus. Auch in Europa ist das Virus schon angekommen. In Deutschland gibt es bisher einen bestätigten Fall im Landkreis Starnberg in Bayern. 

In Baden-Württemberg wurde bisher noch kein Fall bestätigt. Die Kliniken im Land sind aber vorbereitet. In Stuttgart wurden zwei Personen aus China, darunter eine Frau aus Wuhan, der Stadt in der das Virus wohl ausgebrochen ist, als Verdachtsfälle eingeliefert und untersucht. Die Frauen werden isoliert behandelt. Bei einer von beiden wurde eine Influenza festgestellt. An der Uniklinik Heidelberg gibt es die ersten Verdachtsfälle. Am Dienstag wurden mehrere Menschen getestet, die aus den betroffenen Regionen Chinas zurückgekommen sind. Die Ergebnisse werden im Laufe des Tages erwartet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Erreger verbreitet sich schneller als gedacht

Laut focus.de haben sich mehr als 4000 Menschen in China mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesopfer liegt derzeit (Stand 28. Januar) bei 107. Der Erreger breitet sich schneller als gedacht aus und wird offenbar über Kontakt- oder Tröpfcheninfektion weitergegeben. Auch eine Schmierinfektion kann bislang nicht ausgeschlossen werden. Doch wie kam es eigentlich zum Ausbruch des Virus? Wie tagesspiegel.de berichtet, wird vermutet, dass der Ausbruch auf einen Markt in Wuhan begann, wo Meeresfrüchte, Fische, Schlangen, Fasane und andere Tiere verkauft werden. 

Coronavirus: Firmen in Baden-Württemberg verschärfen Sicherheitsmaßnahmen

Mehrere Firmen aus Baden-Württemberg haben Sicherheitsvorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Rund 300 Unternehmen aus Baden-Württemberg haben Werke oder Niederlassungen in China. Die Firma Bosch mit Sitz in Stuttgart betreibt in Wuhan, dort wo das Virus zum ersten Mal aufgetreten war, zwei Werke. Die Werke seien derzeit wegen des chinesischen Neujahrsfests geschlossen, erklärte eine Sprecherin. Trotzdem richte man das Augenmerk noch stärker auf das Thema Sicherheit und Gesundheit. SAP aus Walldorf hat auch die Vorsichtsmaßnahmen verschärft. Die Räume würden häufiger desinfiziert. Die Bestände an Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und Thermometern seien außerdem erhöht worden, berichtet swr.de

Coronavirus in Baden-Württemberg: So reagiert Audi und Ziehl-Abegg

Audi mit Sitz in Ingolstadt und einem Werk in Neckarsulm bei Heilbronn beobachte das Thema derzeit aufmerksam und stehe mit dem Gesundheitsdienst des auswärtigen Amtes im Austausch, heißt es auf Anfrage von echo24.de. "Es gibt derzeit keine Reisewarnung oder Dienstreise-Stopp nach China. Die Audi Mitarbeiter in China bekommen Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel große Gruppen zu meiden und normale Hygienemaßnahmen durchzuführen, also Kontakt mit kranken Personen meiden, Hände häufig und nach Kontakt mit Seife waschen. Wir orientieren uns an den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes."

Ziehl-Abegg aus Künzelsau lässt vorerst keine Mitarbeiter mehr nach China reisen. "Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist wichtiger als wirtschaftliche Aspekte", erklärt Vorstandsvorsitzende Peter Fenkl. Auch der Transport eines Übersee-Containers wurde gestoppt. Dieser sollte mit Maschinen und Bauteilen nach China gesendet werden. Damit sollte ein Messestand bestückt werden, denn Anfang April sollte in Wuhan die bedeutendste Messe für Kühl-, Klima- Heizungs-, Lüftungstechnik im asiatischen Raum, die China Refrigeration, stattfinden. 

Coronavirus: Keine Landeerlaubnis am Flughafen bei Verdacht auf Krankheit

Auch der Luftverkehr am Stuttgarter Flughafen wird genau unter die Lupe genommen. Bei Verdacht auf das Coronavirus bei Fluggästen wird keine Landeerlaubnis erteilt, berichtet stuttgarter-zeitung.de. Dann müssten bestimmte Flughäfen angesteuert werden, erklärt eine Sprecherin. 

BARMER hat speziell für das Coronavirus eine Hotline eingerichtet. Medizinexperten geben rund um die Uhr Informationen zu den wichtigsten Fragen - und das NICHT nur für BARMER-Versicherte. 

Kostenlose Hotline (BARMER): 0800 84 84 111

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gibt auf ihrer Homepage weitere Informationen und Tipps zum Coronavirus.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Weitere Viren und Infektionswellen 

Die Afrikanische Schweinepest ist eine meist tödliche Viruserkrankung - und für den Ernstfall eines Ausbruchs will die Stadt Heilbronn gewappnet sein.

Die Zahlen der Grippe-Kranken in der Region sind erneut gestiegen.

Bereits über 200 Menschen haben sich 2019 in Baden-Württemberg mit dem Hanta-Virus angesteckt. Auch im Stadt- und Landkreis Heilbronn gab es Fälle.

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