LGA warnt

Schulen und Kitas in Baden-Württemberg: So viele Corona-Fälle gab's letzte Woche!

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Eine Woche sind die Sommerferien in Baden-Württemberg rum. Nun gab das Landesgesundheitsamt bekannt, wie viele Corona-Fälle bekannt geworden sind.

  • Nach den Sommerferien soll an den Schulen in Baden-Württemberg wieder Präsenzunterricht geben.
  • Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wird es für einzelne Schüler und Lehrer aber Ausnahmen geben.
  • Abstandsregeln und Maskenpflicht: Wie sieht der Unterricht nach den Ferien aus?

Schule in Baden-Württemberg: Erste Woche rum - so viele Corona-Fälle gab es nach den Ferien bis jetzt!

Update, 21. September: Die Schulen und Kitas sind seit knapp einer Woche in Baden-Württemberg wieder offen. Jetzt zieht das Landesgesundheitsamt (LGA) ein kleines Fazit: Es gibt mindestens 23 Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus an Schulen und Kindertagesstätten, die bekannt geworden sind. 

Die Infektionen seit Montag vergangener Woche beträfen 23 Gemeinschaftseinrichtungen in sieben Land- und Stadtkreisen, teilte das LGA mit. Infolgedessen wurden mindestens 703 Menschen als Kontaktpersonen registriert. Das LGA warnt: "Das schnelle Auftreten erster Fälle an Schulen so kurz nach Beginn des neuen Schuljahres zeigt, dass die anhaltenden Sorgen bezüglich der Ausbreitung des Virus nicht unbegründet sind."

Im Kreis Göppingen wurden beispielsweise an vier Schulen Fälle gemeldet, unter denen auch zwei infizierte Lehrkräfte waren. Auch in Waiblingen mussten Schüler bereits nach dem ersten Tag wieder nach Hause. Nach Ende der Urlaubszeit seien wieder deutlich mehr Fälle im Kreis ohne Zusammenhang zu einem Auslandsaufenthalt registriert worden, teilte das Gesundheitsamt mit.

Schulbeginn in Baden-Württemberg: Es gibt Sonderregelungen!

Info, 14. September: Heute beginnt in Baden-Württemberg die Schule wieder. Nach den Sommerferien gibt es nicht nur viele Ausnahmen und Sonderregelungen wegen der Pandemie sondern auch einige Corona-Regeln für Schüler zu beachten. 

Baden-Württemberg: Auch im neuen Schuljahr keine Präsenzpflicht für Schüler

Update vom 20. August: Ab September soll es wieder einen Präsenzunterricht in Baden-Württemberg geben. Aber wie wird der Unterricht in Zeiten der anhaltenden Coronavirus-Pandemie aussehen? Darüber sprach echo24.de mit Melanie Haußmann, der Rektorin der Heinrich-von-Kleist-Realschule in Heilbronn im Interview. Schon damals war klar: Es wird Präsenzunterricht mit Ausnahmen sein.

Das heißt: Die Schulen werden ab September zwar wieder einen flächendeckenden Präsenzunterricht für alle Schüler anbieten, die Eltern entscheiden aber, ob sie ihr Kind in die Schule schicken oder nicht. Kultusministerin Susanne Eisenmann: "Wir hatten zuletzt keine Präsenzpflicht für die Schülerinnen und Schüler. Stand heute haben wir das auch nicht für das kommende Schuljahr vorgesehen."

Baden-Württemberg: Keine Präsenzpflicht für Schüler - aber Schulpflicht

Für alle Schüler in Baden-Württemberg gilt ab September trotzdem die Schulpflicht - trotz Coronavirus. Das heißt: Wenn der Schüler nicht zum Präsenzunterricht in die Schule kommt, muss er im Homeschooling zu Hause arbeiten und dort seine Schulaufgaben erledigen. Haußmann: Deshalb wird es unsere digitalen Unterrichtsangebote auch im neuen Schuljahr weiter anbieten und ausbauen."

Laut Kultusministerium Baden-Württemberg lag der Anteil der Schüler, die nicht zum Präsenzunterricht in die Schule kamen, unter ein Prozent. Hier handelt es sich um Schüler, die aufgrund von Vorerkrankungen selbst zur Coronavirus-Risikogruppe gehören oder mit einer gefährdeten Person im Haushalt leben. Etwas höher ist dagegen der Anteil der Lehrer, die wegen des Coronavirus nicht in die Schule kommen.

Baden-Württemberg: Präsenzpflicht für Lehrer? Das ist die Sachlage

Übrigens: Auch Lehrer können sich vom Präsenzunterricht in der Schule befreien lassen. Anders als die Schüler müssen die Lehrer aber ein ärztliches Attest vorlegen, das sie vom Präsenzunterricht befreit.

Ist das der Fall, muss die betreffende Lehrkraft weiterhin Unterricht von Zuhause aus anbieten. Zum Beispiel für die Schüler, die wegen des Coronavirus ebenfalls nicht zum Präsenzunterricht kommen können.

Baden-Württemberg: Maskenpflicht an Schulen – das gilt nach den Ferien

Update vom 15. Juli: Als Kultusministerin Susanne Eisenmann das Konzept für die Schulen in Baden-Württemberg nach den Sommerferien vorstellte, kam das Thema Maskenpflicht nur am Rande zur Sprache. Viele Eltern fragten sich deshalb: Maske wegen Corona – was gilt nach den Ferien? Am Dienstag wurde Ministerpräsident Winfried Kretschmann jetzt deutlicher. 

An allen weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg sollen Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse nach den Sommerferien Maske tragen. Allerdings nur auf den Pausenhöfen, den Toiletten und in den Fluren, während des Unterrichts gilt die Maskenpflicht nicht.

Zwei kostenlose Corona-Tests für Lehrer in Baden-Württemberg

Auch hinsichtlich Tests für Lehrer gibt es jetzt eine Strategie: Zwischen Mitte August und Ende September kann sich das Personal an Schulen in Baden-Württemberg zweimal freiwillig testen lassen. Dadurch können sich auch diejenigen, die aus dem Urlaub zurückkommen, testen lassen, ehe es zurück in die Schule geht.

Auch im neuen Schuljahr wird es wegen des Coronavirus keinen verpflichtenden Präsenzunterricht geben.

Diese Option der kostenlosen Corona-Tests gilt nicht nur für Lehrer und Erzieher, sondern beispielsweise auch für Hausmeister und die Schulsekretärin sowie für weitere Beschäftigte in den Einrichtungen. Für die Schüler gibt es diese Möglichkeit in den Sommerferien aber nicht. 

Bei Corona-Infektion an Schulen in Baden-Württemberg: Freiwillige Tests für alle

Was passiert, wenn eine Corona-Infektion an einer Schule oder einer Kita in Baden-Württemberg bekannt wird? Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann erklärte, haben im Fall einer Corona-Infektion in einer Einrichtung alle dortigen Personen die Möglichkeit, sich freiwillig testen zu lassen. 

Diese Test-Option hängt auch nicht davon ab, ob die Kinder und Jugendlichen zuvor unmittelbar Kontakt zu der infizierten Person hatten oder nicht. Wie die Deutsche Presseagentur mitteilte, können Schulen weitere Schutzmaßnahmen wie Plexiglasschutzvorrichten auf dem Pult in Eigenregie anfertigen und einsetzen. Lehrer haben nun auf die dringendsten Probleme in Schulen während der Coronavirus-Zeit in Baden-Württemberg hingewiesen.

Kein Abstand in Baden-Württemberg mehr: So geht es an den Schulen nach den Sommerferien weiter

Update vom 8. Juli: Wie geht es für die Schüler in Baden-Württemberg nach den Sommerferien weiter? Kultusministerin Susanne Eisenmann hat das Konzept für die Schulen vorgestellt. Insgesamt 4.500 Schulen in Baden-Württemberg sind betroffen.

Abhängig seien sämtliche Regeln vom aktuellen Infektionsgeschehen, betonte die Ministerin. Doch der Plan ist es, den Präsenzunterricht als Regel sicherzustellen. 

Schulen in Baden-Württemberg: Abstandsregelung fällt, dafür feste Gruppen

Nach den Sommerferien gelten die Abstandsregeln in den Schulen in Baden-Württemberg nicht mehr. Das erklärte Eisenmann in einer Pressemitteilung nach der Konferenz am Mittwoch.

"An die Stelle des Abstandsgebots treten Gruppen in fester Zusammensetzung. [...] Wo immer möglich, sollte sich der Unterricht auf die reguläre Klasse oder die Lerngruppe beschränken", so die Kultusministerin. 

Schuljahr 2020/2021: Abschlussprüfungen in Baden-Württemberg werden verschoben

Fernunterricht ist aber dennoch nicht komplett vom Tisch. Gerade für Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Schule kommen können, ist das wichtig. Es soll möglich sein, dass sie Zugang zu allen Materialien und technischer Ausstattung haben.

Kultusministerin Susanne Eisenmann hat ihr Konzept für das Schuljahr 2020/2021 vorgestellt.

Zudem werden die Abschlussprüfungen nach hinten verlegt. Dadurch sollen die Schüler mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitung haben. Die Prüfungen werden um drei bis vier Wochen verschoben. 

Kein Abstand, aber Hygieneregeln gelten weiter an den Schulen in Baden-Württemberg

Eisenmann betonte, es müsse dennoch klar sein, dass man sich noch immer in einer Pandemie befinde. Die Hygieneregeln müssten deswegen dringend weiter eingehalten werden und auch regelmäßige Desinfektion sei wichtig.

Gibt es einen Corona-Fall an einer Schule, entscheidet das örtliche Gesundheitsamt in Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt über die weiteren Schritte.

Maskenpflicht in Schulen? Das sagt Baden-Württembergs Ministerin dazu

Wie die dpa mitteilt, zieht die Landesregierung in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht für ältere Schüler in Erwägung. Susanne Eisenmann sagte dazu, während des Unterrichts könne sie sich eine Maskenpflicht aber nicht vorstellen. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Wie sieht der Alltag an den Schulen nach den Sommerferien aus?

Erstmeldung vom 8. Juli: Zuerst Coronavirus-Pandemie, dann kompletter Lockdown – und jetzt langsame Schritte zurück in die Normalität. Mit dabei ist immer die Frage, wie die Öffnungen ermöglicht werden können, ohne dass die Zahl der Neuinfektionen wieder in die Höhe schnellt. Das ist besonders an den Schulen die große Herausforderung.

Fest steht: Nach den Sommerferien soll in den Schulen in Baden-Württemberg wieder regulär unterrichtet werden. Jetzt werden die Regelungen diskutiert, die dann gelten sollen. Die Sommerferien beginnen Ende Juli und enden Mitte September. 

Maskenpflicht und Abstandsregeln an Schulen – das wird in Baden-Württemberg diskutiert

Was ist mit dem Mindestabstand, was mit der Maskenpflicht und was passiert, wenn ein Corona-Fall auftritt? Mit diesen Fragen befasst sich derzeit die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg. 

Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) mitteilte, sorgen sich Lehrer, dass sie sich ohne jeglichen Schutz bei den Schülern anstecken könnten. Aus diesem Grund erwägt die Landesregierung eine Maskenpflicht für die älteren Schüler. 

Gerade in der Oberstufe sei es aufgrund unterschiedlicher Kurse nicht möglich, feste Gruppen zu bilden. Hier ist eine Maskenpflicht denkbar. Kulturministerin Susanne Eisenmann (CDU) will am Mittwochmittag aufzeigen, wie der Unterricht nach den Sommerferien aussehen soll. Die Abstandsregelungen könnten entfallen. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Gewerkschaft kritisiert Hygiene an Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert derweil die Hygiene an Schulen. "Die Corona-Pandemie hat die Hygienemängel an Schulen aufgezeigt und Versäumnisse deutlich gemacht", so die Vorsitzende der GEW Marlis Tepe in einer Pressemitteilung. 

Die Gewerkschaft fordert laut dpa, mehr Reinigungskräfte einzustellen und FFP2-Masken für Lehrkräfte, die diese brauchen, zur Verfügung zu stellen. 

Corona-Infektion an Schulen: Winfried Kretschmann kündigt Corona-Tests an

Sobald an einer Schule eine Covid-19-Infektion auftritt, sollen Schüler und Lehrer umfassend getestet werden. Das kündigte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann laut dpa am Dienstag in Stuttgart mit. 

Wenn Schüler Anzeichen einer Corona-Infektion zeigen, sollen sie nicht in die Schule kommen. Währenddessen setzt sich der positive Trend hinsichtlich der Corona-Fälle in Baden-Württemberg weiter fort. 

Baden-Württtemberg: Schulen und Kindergärten im März wegen Corona geschlossen

Rückblick: Nach einer Entscheidung der Landesregierung wurden Schulen und Kindergärten ab dem 17. März geschlossen – vorerst bis zum Ende der Osterferien. Seit dem 4. Mai sind die Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen wieder an den Bildungseinrichtungen. Zwei Wochen später folgten ihnen die Viertklässler der Grundschulen

Der 15. Juni war der Tag, an dem auch die ersten bis dritten Klassen an die Grundschulen zurückkehren konnten. Die Grundschulen sind die einzigen Schulen, an denen es bislang einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gibt. Auch in Kitas ist das seit 29. Juni der Fall.

Corona-Pandemie: Keine Abstandsregeln in der Grundschule und in Kitas

Dort gelten auch keine Abstandsregelungen mehr. Hintergrund ist eine Studie mit dem Ergebnis, dass Kinder seltener an COVID-19 erkranken und auch seltener durch das SARS-CoV-2-Virus infiziert werden. Die Studie hatte die Landesregierung in Auftrag gegeben.

Für die restlichen Klassen galt nach den Pfingstferien vorerst ein rollierendes System bestehend aus Home-Schooling und Präsenzunterricht. Der Unterricht findet mittlerweile zeitlich versetzt statt, es gelten Abstands- und Hygieneregeln. Unter anderem herrscht eine strenge Sitzordnung. Die dafür nötige Planung war eine große logistische Herausforderung – so auch für die Schulen in Heilbronn

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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