Coronavirus in Baden-Württemberg

Obergrenze für Neuinfektionen - Corona-Ampel für Baden-Württemberg 

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Im Kampf gegen das Coronavirus gilt eine Obergrenze für Neuinfektionen. Baden-Württemberg will mit einer Ampel für deren Einhaltung sorgen.

  • Im Kampf gegen das Coronavirus gilt eine Obergrenze für Neuinfektionen.
  • Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner müssen Maßnahmen ergriffen werde.
  • Baden-Württemberg will mit einer Ampel für die Einhaltung der Obergrenze sorgen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ampel für Neuinfektionen

Nahe zu im Wochentakt greifen in Baden-Württemberg neue Lockerungen der Corona-Verortung. So dürfen seit Montag die Restaurants ihre Außen- und Innenbereiche wieder für Gäste öffnen. Mit dem Jacks Angel Pub in Heilbronn durfte auch eine Kneipe wieder aufmachen, da diese auch über eine Konzession für den Verkauf von Speisen verfügt.

Eine Bedingung für zahlreichen Lockerungen war die Einführung einer Obergrenze für Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Bund und Länder einigten sich damals darauf, dass ein Wert von 50 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten nicht überschritten werden darf, ansonsten drohen harte Konsequenzen wie ein lokaler Shutdown.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alarmstufe gelb ab 35 Neuinfektionen 

Baden-Württemberg hat wie StN.de berichtet nun ein Konzept erarbeitet, um eine Überschreitung dieses Wertes zu verhindern. Entsprechend einer Ampel gibt es dabei drei Stufen: grün, gelb und rot. Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen greift eine Vorwarnstufe ("Alarmstufe gelb"). Wird dieser Wert überschritten, sollen die Behörden das Infektionsgeschehen genau 

Beobachten und die Menschen zu besonderer Vorsicht mahnen, sowie die Corona-Tests ausweiten. Wird der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten, sind konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu ergreifen. Notfalls auch eine Ausgangsbeschränkung. Dieses Konzept, dass die Landesregierung von Baden-Württemberg am Dienstag abgenickt hat, soll nun an die Landkreise und kreisfreien Städte weitergeleitet werden und die Grundlage für eine Konferenz mit den Landräten und Oberbürgermeistern in der kommenden Woche bilden.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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