Wieder mehr Regionalität

Wegen Corona: Unser Einkaufsverhalten wird sich verändern

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Auch wenn Verbote aufgehoben werden - es werden Spuren bleiben. Durch Corona werden wir unser Einkaufsverhalten verändern und überdenken. Das erwartet zumindest der Handelsverband Baden-Württemberg.

  • Das Coronavirus wird uns noch lange beschäftigen und beeinflussen. 
  • In Baden-Württemberg rechnet der Handelsverband mit einer Veränderung des Einkaufsverhaltens
  • Möglicherweise gibt es eine Art "Ent-Globalisierung".

Der Kampf gegen das Coronavirus ist noch lange nicht zu Ende und auch wenn die Infizierungen in Baden-Württemberg zurückgehen werden, werden die Auswirkungen noch lange spürbar sein.  

Wegen Coronavirus: Einkaufen wird sich in Baden-Württemberg verändern

Nach Einschätzung des Handelsverbands werden durch die Corona-Krise regionale Anbieter gestärkt. "Die globale Abhängigkeit bei Schutzausrüstung und medizinischen Produkten hat viele erschreckt", sagt Sabine Hagmann vom Handelsverband Baden-Württemberg. 

Noch sind wir es gewohnt fast alles zu jeder Jahreszeit zu bekommen und einzukaufen. Das könnte sich ändern. 

Coronavirus verändert Einkäufe in Baden-Württemberg: wieder mehr Regionalität

Auch der Stuttgarter Einzelhändler Willi Bauer schätzt, dass sich die Einkaufsgewohnheiten vieler Menschen verändern werden: "Erdbeeren im Winter, hundert Sorten Orangensaft und 70 Sorten Mehl - das brauchst du doch nicht." 

Bauer rechnet damit, dass nach der Krise eine Art "Ent-Globalisierung" einsetzen wird und regionale Produkte wichtiger werden. Hagmann gibt ihm recht und sagt, der Handel werde "ein Stück weit ent-globalisiert".

Viele fragen sich aktuell: Wie geht es nach Ostern weiter? Bisher ist nicht bekannt, dass Schulen und Kindergärten wieder öffnen. Die Corona-Verordnung sorgt bei vielen für Unsicherheit. Wir haben einen Überblick über Kontaktverbot und Schließungen.

Rubriklistenbild: © dpa

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