Folgen des Coronavirus

Coronavirus in BaWü: Daimler stoppt Produktion

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Jetzt stehen auch bei Daimler die Bänder still.
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Homeoffice reicht bei Daimler nicht mehr. Jetzt wird auch die Produktion gestoppt.

  • Daimler verschärft seine Vorsorgemaßnahmen wegen des Coronavirus.
  • Der Autohersteller aus Baden-Württemberg schickt seine Mitarbeiter ins Homeoffice.
  • Die Produktion wurde ebenfalls eingestellt.

Update 17. März, 17:41: Das Coronavirus nimmt immer mehr Einfluss auf die Region. Nachdem bereits Audi angekündigte hatte seine Werke vorübergehend zu schließen, zieht nun auch Daimler nach. Die Unterbrechung betrifft allerdings nicht nur einen Großteil der Produktion, sondern auch Teile der Verwaltung des Stuttgarter Automobilkonzerns.

Die Maßnahmen von Daimler gelten zunächst fürzwei Wochen, von der Unterbrechung der Produktion sind die europäischen Werke der Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeugs-Werke des Unternehmens betroffen. "Eine Verlängerung dieser Maßnahmen hängt von der weiteren Entwicklung ab", erklärt Daimler in einer Pressemitteilung. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Weitere Maßnahmen möglich

In den Bereichen, wo der Betrieb aufrechterhalten werden muss werden entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen. "Das Daimler-Management beobachtet die Lage stetig und wird, wenn notwendig, weitere Maßnahmen einleiten. Sollte sich die Lage entspannen, wird der Betrieb wieder vollständig aufgenommen."

Am 29. April ist klar: Der Stuttgarter Daimler-Konzern will hohe Abfindungen zahlen, um den Stellenabbau voranzutreiben. Bei Mitarbeiter-Gesprächen sollen Führungskräfte Druck machen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: So reagiert Daimler

Erstmeldung 17. März: Das Coronavirus hat die Deutschland weiter fest im Griff. Es vergeht kein Tag ohne neue Meldungen rund um das Coronavirus. Auch in Baden-Württemberg herrscht bei vielen Menschen daher Verunsicherung. In vielen Unternehmen werden inzwischen die Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie verschärft.

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hat ebenfalls auf die dynamische Entwicklung der Situation reagiert und seine Vorsorgemaßnahmen verschärft. Ein Sprecher des Unternehmens äußerte sich kürzlich zu den anstehenden Veränderungen. Coronafälle wie sie zuletzt bei Audi in Neckarsulm oder bei BMW aufgetreten sind, will man bei Daimler verhindern.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Homeoffice bei Daimler

"Unsere Beschäftigten arbeitenab Montag, 16. März 2020, aus dem Homeoffice, sofern es die Aufgabe zulässt", erklärte ein Daimler-Sprecher der Stuttgarter Zeitung. Für von Daimler die Mitarbeiter in der Verwaltung besteht bereits seit einigen Jahren eine Betriebsvereinbarung in der sich die Geschäftsführung des Stuttgarter Automobilkonzerns und die Arbeitnehmer auf die nötigen Rahmenbedingungen für die Heimarbeit geeinigt haben.

Allerdings ist das Homeoffice nicht für alle Daimler-Mitarbeiter eine Option. In einigen Teilen der Verwaltung bleibt eine Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich. Diese sollen auch weiterhin so besetzt bleiben, dass die Arbeitsfähigkeit gewährleistet bleibt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Produktions läuft weiter

Da die Produktion weiterlaufen soll - arbeitet man doch grade an einer neuen E-Klasse - musste eine andere Lösung gefunden werden, um die Mitarbeiter dort vor dem Coronavirus zu schützen. Beim Schichtwechsel wird künftig darauf geachtet, dass unnötige Kontakte vermieden werden.

Bei Daimler-Mitarbeitern im Ausland gelten im Umgang mit dem Coronavirus, die Reglungen im jeweiligen Land. Allerdings betont der Daimler-Sprecher: "Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau, sind im Austausch mit den jeweils zuständigen Behörden und passen unsere Maßnahmen entsprechend an."

Auch Daimler-Chef Ola Källenius äußerte sich schon zum Coronavirus.

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