Neue Anlaufstelle in Neckarsulm

Gegen Corona-Ausbreitung: Weitere Fieberambulanz für den Stadt- und Landkreis Heilbronn

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Wegen Coronavirus: Neue Fieberambulanz in Neckarsulm als Anlaufstellen für Patienten aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn.

  • Täglich gibt es mehr Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg.
  • Fieberambulanzen werden als Anlaufstellen eingerichtet.
  • Seit Mittwoch ist die Fieberambulanz in Neckarsulm in Betrieb.

Bei Coronavirus-Symptomen: Neue Fieberambulanz in Neckarsulm am Start

Update vom 9. April: Das Coronavirus wütet in Baden-Württemberg. 855 bestätigte Infektionen mit Covid-19 sind allein am Mittwoch (8. April) dem Gesundheitsministerium gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf 21.490 an, von denen 12.267 wieder genesen, aber auch 514 gestorben sind.

Um weiterhin effektiv gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorzugehen, ist am Mittwoch eine weitere Fieberambulanz für den Stadt- und Landkreis Heilbronn in Betrieb gegangen - und zwar in der Neckarsulmer Sulmturnhalle. Wie stimme.de berichtet, können Ärzte dort Patienten anmelden, die Symptome zeigen.

Gegen Corona-Pandemie: Region Heilbronn rüstet mit Fieberambulanzen auf

Erstmeldung: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, sind in der Region Heilbronn-Franken weitere Fieberambulanzen eingerichtet worden. Eine Fieberambulanz ist seit dem heutigen Montag in Betrieb - und zwar in der Mühltalhalle in Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn, der bislang 521 mit Covid-19 Infizierte gemeldet hat.

Coronavirus: Neue Fieberambulanz als Anlaufstelle im Landkreis Heilbronn

Die Fieberambulanz in der Mühltalhalle ist einem SWR-Bericht zufolge "Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle und Patienten mit fieberhaften Infekten". Hier werden die Patienten untersucht. Dabei nehmen Ärzte bei Bedarf einen Abstrich vor und entscheiden je nach Schwere der Covid-19-Symptome über häusliche Quarantäne oder einen Aufenthalt im Krankenhaus.

Auch in den Räumlichkeiten des Hohenloher Krankenhauses in Öhringen ist jetzt eine Corona-Fieberambulanz in Betrieb. Auf der Homepage des Landratsamtes Hohenlohekreis heißt es, dass niedergelassene Hausärzte aus dem Kreis die Anlaufstelle mit Unterstützung des Krankenhauses und des Landratsamts betreiben. Der Hohenlohekreis gilt mit 550 Infizierten und 15 Covid-19-Todesfällen in Baden-Württemberg als Coronavirus-Hotspot.

Coronavirus-Fieberambulanz: Diese Regeln gelten im Hohenlohekreis

Aber was geschieht in dieser Fieberambulanz im Hohenlohekreis? Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen, erklärt: "In der Fieberambulanz sollen Coronavirus-Patienten behandelt werden können, die ein Hausarzt gesehen hat, bei denen jedoch eine weiterführende Diagnostik notwendig ist, die in der Hausarztpraxis nicht durchgeführt werden kann." Dabei geht es vor allem um Röntgenbilder der Lunge sowie eine zeitnahe Blutgasanalyse.

Im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen ist jetzt eine Fieberambulanz in Betrieb.

Die Entscheidung, wer in der Corona-Fieberambulanz in Öhringen behandelt wird, trifft allerdings AUSSCHLIESSLICH der Hausarzt. Darum gelten folgende Regeln, auf die das Landratsamt hinweist:

  1. Die Fieberambulanz ist ausschließlich für Patienten gedacht, die zuvor von ihrem Hausarzt untersucht worden sind.
  2. Nur Patienten mit Termin und Anmeldung ihres Hausarztes können in der Fieberambulanz behandelt werden.
  3. Patienten ohne Termin werden an den Hausarzt zurücküberwiesen.
  4. In dieser Coronavirus-Ambulanz wird kein Abstrich vorgenommen, und es werden keine Krankmeldungen ausgegeben.

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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