Winter-Feeling für gebeutelten Karl

Kurz vor BUGA-Ende: Hier steht Zwerg Karl im Moment sogar im Schnee

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Buga-Zwerg Karl hat vom Schnee eine weiße Mütze verpasst bekommen.
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Zwerg Karl, das Maskottchen der Bundesgartenschau in Heilbronn, genießt derzeit bestes Winterwetter.

+++ Update, 3. Oktober +++ Buga-Zwerg steht im Moment sogar im Schnee

Während Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel die Bundesgartenschau 2019 in der Bilanz kurz vor dem Finale bereits als "Sommermärchen" bezeichnete, hat zumindest eine Ausgabe des BUGA-Maskottchens ein bisschen gefroren. Denn: Eine der Figuren von Zwerg Karl, die zu Werbezwecken an verschiedenen Orten aufgestellt worden waren, steht derzeit sogar im Schnee.

Vom Winter-Wunderland hebt sich der pinke BUGA-Zwerg trotz weißer Schneemütze immer noch wunderbar ab. Auch einen passenden Bart hat dieser Karl von den Flocken verpasst bekommen.

Großes BUGA-Finale: So läuft das Final-Wochenende ab

Zu sehen ist die winterharte Variante des Maskottchens derzeit auf der Heilbronner Hütte im österreichischen Verwallgebirge. Noch! Denn zum Ende der Bundesgartenschai ist am 6. Oktober auch auf der Hütten Saisonabschluss.

+++ 30. September +++ Vom Bus überrollt

Was musste der BUGA-Karl nicht alles schon erleiden. Er wurde angezündet, in die Luft gesprengt und in einem Bach versenkt. Nach all den Torturen hätte Karl sich eigentlich Ruhe verdient - so kurz vor dem Schluss der BUGA am 6. Oktober. 

Aber NEIN! Statt in Ruhe und Frieden zu leben, wird Karl in Crailsheim von einem Bus überrollt. Wie der SWR.de am Samstag berichtet, wird die Polizei zu einem ungewöhnlichen Unfall gerufen. Es soll ein Zwerg unter die Räder eines Buses gekommen sein, lautet der Notruf. Als die Polizei an der Unfallstelle eintrifft, wird schnell klar um was für einen Zwerg es sich handelt. Aber wieso war der berühmte Karl in Crailsheim?

Vor dem schrecklichen Unfall sollte der BUGA-Karl eigentlich eine kleine Tour durch Crailsheim machen. Jetzt muss das BUGA-Moskottchen die Krankenstation hüten.  

+++ 20. August +++ Wieder ein BUGA-Karl weg

Erneute Entführung von BUGA-Zwerg Karl! Diesmal ist ein pinkfarbener Riesenzwerg von seinem Platz am Ortseingang von Ingelfingen verschwunden. Er werde seit dem vergangenen Wochenende vermisst, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise auf die Diebe.

Immer wieder wird Karl Opfer von Straftaten. Nach Polizeiangaben wurden bis Ende Juni 30 Zwerge im Landkreis Heilbronn beschädigt und 13 gestohlen. Erst Anfang August war ein 20 Jahre alter Zwerg-Dieb vom Amtsgericht in Heilbronn verurteilt worden.

+++ Update 7. August +++ BUGA hofft auf abschreckende Wirkung

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt: Von dem Urteil gegen den BUGA-Karl-Entführer erhoffen sich die BUGA-Veranstalter eine abschreckende Wirkung.

Zu Anfang habe man die ersten Karl-Fälle noch mit Humor genommen, doch spätestens mit der Sprengung des pinken Gartenzwergs sei der Spaß zu Ende gewesen, teilt die Pressestelle der BUGA mit. Schließlich kostet ein Karl mehrer hundert Euro!

Ob dieses erste Urteil gegen den Karl-Entführer eine abschreckende Wirkung habe, wird sich erst noch zeigen. Bei der bisherigen Vandalismus-Geschichte wäre es jedoch wünschenswert: Seit Juni wurden 14 der 150 BUGA-Karls gestohlen und 30 beschädigt.

+++ Update 6. August, 13.46 Uhr +++ Erstes Gerichtsurteil gefallen

Freizeitarrest an einem kompletten Wochenende in einer Arrestanstalt und 800 Euro Geldbuße - so lautet das Urteil des Heilbronner Amtsgericht für einen 20-jährigen Karl-Entführer wie stimme.de berichtet. Mitte April hatte der Täter mit zwei bisher Unbekannten in Obersulm nachts die Zwergen-Figur geklaut - und danach in einem Wald abgestellt. 

+++Update 6. August+++ Erster Täter vor Gericht

"Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt." So oder so ähnlich müssen wohl die Gedanken eines Mannes am Donnerstag, 18. April, ausgesehen haben, als er abends, kurz nach 22.30 Uhr, in Obersulm unterwegs war. Denn dann soll er den BUGA-Zwerg Karl in der Weinsberger Straße von seinem Betonsockel geklaut haben.

Seit heute ist der mutmaßliche BUGA-Zwerg-Entführer im Amtsgericht Heilbronn angeklagt. Zusammen mit zwei noch unbekannten Mittätern soll er einen Sachschaden von 500 Euro verursacht haben. 

+++ Update, 31. Juli +++ Buga-Karl aus Neuenstein entführt

Wer hat Karl entführt und brutal seinem angestammten Platz entrissen? Diese Frage stellt sich derzeit die Bevölkerung von Neuenstein. Ihr Buga-Maskottchen wurde zwischen Freitag, 18 Uhr, und Samstag, 9.30 Uhr, am Ortseingang von seinem Betonsockel gerissen.

Für regionale Speisekarte: Vier Buga-Gastronomen preisgekrönt

Karls auf dem Sockel verschraubte Füße brachen dabei ab. Nun sucht die Polizei Zeugen, denen die Entführer aufgefallen sind. Sie werden gebeten, sich beim Öhringer Revier unter der Telefonnummer 07941/9300 zu melden.

+++ Update, 17. Juli +++ BUGA-Karl in Ulm gesichtet

Was hat der arme BUGA-Zwerg Karl nicht alles schon erlebt. Er wurde mehrfach gestohlen, ging unfreiwillig baden und wurde sogar in die Luft gesprengt. Bei dieser Vorgeschichte würde es niemanden wundern, wenn der BUGA–Karl gezwungenermaßen nach Ulm verschleppt worden wäre. So zumindest dachten einige, als eine Heilbronnerin bei Facebook ein Foto von Karl in Ulm postete. Aber nichts da! 

Denn: Das BUGA – Maskottchen ist auf einer Mission in Ulm. Der pinke, 1,60 Meter große, Gartenzwerg Karl macht auch in Ulm Werbung für die Heilbronner Bundesgartenschau. Am 7. Juni traf er auf dem Münsterplatz ein. Dort nahm Baubürgermeister Tim von Winning ihn von Berthold Stückle, dem Leiter und Prokuristen der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH, entgegen.

BUGA 2019: Was macht Zwerg Karl eigentlich in Ulm?

Warum in Ulm und nicht wie viele seiner Kollegen in der Region? Auch Ulm fiebert seiner Gartenschau entgegen, muss sich aber noch gedulden. Erst 2030 findert dort eine Laga statt. Doch die Verbindung nach Heilbronn ist deshalb momentan groß. Eine Delegation reiste aus Ulm bereits zu Buga - und dann ist da eben auch noch Karl.

Seine Mission soll noch bis zum 6. Oktober andauern. Erst dann kommt Buga–Karl wieder nach Hause. Bis dahin jedoch steht der pinkfarbene Karl in und um Ulm herum für ein gemeinsames Selfie gerne bereit. 

+++ Update, 14. Juli +++ Wieder ein Karl geklaut

Immer wenn man denkt, die Vandalen hätten endlich ihren Spaß an BUGA-Maskottchen Karl verloren, kommt doch wieder noch jemand mit Zerstörungswut daher. So auch offenbar in der Nacht von Freitag auf Samstag. Diesmal traf es einen Zwerg mitten in Heilbronn.

Der an der Allee vor der Heilbronner Stimme stehende Zwerg wurde nach Angaben der Redaktion abmontiert. Von Karl blieb lediglich die Bodenplatte übrig. Die eigentliche Figur verschwand spurlos. Eine Anzeige bei der Polizei soll folgen.

+++ Update 12. Juni +++ BUGA-Karl aus Verankerung gerissen und an ungewöhnlichem Ort abgestellt

Gleich zwei weitere Zwergen-Vorfälle musste jüngst die Polizei vermerken. So wurde der BUGA-Karl in der Nacht zum Samstag erneut Opfer von jugendlichem Leichtsinn. Ein Zeuge meldete sich bei den Beamten, dass zwei junge Männer in Heilbronn-Kirchausen einen Karl aus der Verankerung gerissen hätten. Da er die beiden Täter beschrieb, konnte die angerückte Polizei beide kurz nach der Tat festnehmen. Die 17 und 18 Jahre alten Männer waren in einer Gruppe unterwegs. Atemalkoholtests erbrachten bei den beiden Werte in Höhe von jeweils knapp einem Promille. Gegen sie wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.

In Ellhofen machte eine Polizeistreife eine seltsame Beobachtung: Von der B 39 aus sahen sie einen geparkten PKW, auf dessen Dach sich ein Karl befand. Die Ermittlungen ergaben, dass die Figur vor dem Ellhofener Rathaus gestohlen und auf dem Auto abgestellt wurde. Nicht nur, dass am Karl erheblicher Sachschaden entstand, auch die Besitzerin des PKW kann über einen solch üblen Scherz nicht lachen. Am Dach ihres Wagens entstand durch diese Aktion erheblicher Sachschaden.

+++ Update 7. Juni +++ Wieder ein BUGA-Karl zum Opfer geworden

Es ist eine Never Ending Story. Immer wenn man denkt, es ist Ruhe eingekehrt, passiert wieder was. Nach dem gestrigen "Attentat" auf den BUGA-Karl in Neckarsulm muss die Polizei heute erneut eine Straftat im Zusammenhang mit dem Zwergen-Maskottchen vermelden.

In Forchtenberg fehlt bereits seit Montag jede Spur von der dort aufgestellten Figur. Unbekannte haben ihn von seinem Platz in der Öhringer Straße, gegenüber der Einmündung zur Bahnhofstraße, entwendet.

Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Niedernhall, Telefon 07940 544288, entgegen.

+++ Update 6. Juni +++ BUGA-Karl erneut gesprengt

"Irgendwas hat der BUGA-Karl, das Zeitgenossen zur Zerstörungswut reizt", schreibt die Polizei Heilbronn nach einem erneuten Angriff auf das Maskottchen der Heilbronner Bundesgartenschau. Eine weitere Figur, diesmal die in Neckarsulm aufgestellte, wurde am frühen Donnerstagmorgen enorm in Mitleidenschaft gezogen.

Zwar ist die genaue Ursache der Zerstörung der Polizei noch nicht bekannt, eine Sprengung liegt aber nah. Anwohner in der Nähe der Bushaltestelle Zweiradmuseum hatten gegen kurz nach 4 Uhr in der Nacht einen Knall gehört.

Dieser BUGA-Karl wurde an seinem Standort beim Neckarsulmer Zweiradmuseum beschädigt

Neckarsulms Oberbürgermeister stinksauer: "Sollen sich einfach nur schämen"

Neckarsulms Oberbürgermeister Steffen Hertwig findet zum Vorfall deutliche Worte auf Facebook: "Das ist alles kein 'Dumme-Jungen-Streich' mehr, sondern eine Straftat, die wir bereits bei der Polizei angezeigt haben." Er habe keinerlei Verständnis für diese stumpfe, dumme und völlig sinnlose Aktion. Zumal diese auch noch gefährlich war. "Der oder die Täter sollen sich einfach nur schämen!"

Wie die Stadt Neckarsulm inzwischen mitteilte, ist noch nicht klar, ob der Zwerg ersetzt wird. Vorerst wird die Figur vor dem Zweiradmuseum in jedem Fall abgebaut.

Die Ermittler hoffen derweil auf Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 07132/93710 melden möchten. Bisher ist die Aufklärungsquote der Straftaten rund um BUGA-Karl aber wohl leider eher gering.

+++ Update 11. Mai +++ BUGA-Karl ist zurück

Na, wer sagt's denn: Auf der Suche nach einem gestohlenen BUGA-Karl ist die Polizei Weinsberg fündig geworden. Ein Hinweis aus der Bevölkerung förderte den pinkfarbenen Zwerg bei Obersulm zutage. Am Freitag tauchte ein Karl in einem Gebüsch neben der Kreisstraße 2122 auf. Vermutlich ist es der Zwerg, der am 18. April in Obersulm-Willsbach geklaut worden war. Karl freut sich: Jetzt kann er wieder an seinen angestammten Platz dort zurückkehren. 

+++ Update 05. Mai +++ BUGA-Karl wird Blume geklaut

In einen Bach geworfen, mitgenommen, verunstaltet... Der arme kleine BUGA-Zwerg Karl hat schon einiges mitgemacht. Jetzt darf er nicht mal mehr seine Blume behalten. Denn: Im Zeitraum zwischen Freitag und Samstag wurde BUGA-Zwerg Karl erneut Opfer einer Straftat. Unbekannte rissen an dem in der Unterlandstraße in Heilbronn-Biberach stehenden Maskottchen dessen Blume ab und entwendeten diese.

+++ Update 04. Mai +++ Heilbronn: BUGA-Karl geht baden

Darf es wahr sein? Das arme kleine Kerlchen muss eine Schandtat nach der anderen erdulden. Unbekannte Täter haben das Maskottchen der Heilbronner Bundesgartenschau 2019 im Stadtteil Frankenbach gestohlen und in einen Bach geworfen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatten Passanten den pinkfarbenen, 1,60 Meter großen und 30 Kilogramm schweren Gartenzwerg bäuchlings schwimmend am Morgen entdeckt. Die Feuerwehr habe das Maskottchen aus dem Gewässer bergen können. 

+++ Update 1. Mai, Möckmühl: BUGA-Karl bekommt Gesellschaft

Am 1. Mai hat sich jemand wieder einen Scherz auf die Kosten von BUGA-Zwerg Karl erlaubt. Ein Facebook-Nutzer sendete ein Foto an echo24.de. Auf dem Foto ist Karl mit einer nackten Gummipuppe auf dem Arm zu sehen.

Karl mit nackter Gummipuppe auf dem Arm.

+++ Update 29. April, 7.30 Uhr +++ BUGA-Karl schon 18 Mal beschädigt worden

Er ist pink und wird immer wieder Opfer von Straftaten: Karl, das Maskottchen der Bundesgartenschau in Heilbronn, muss viel erleiden. Bislang sind 13 der 160 Zentimeter großen Gartenzwerge aus dem 3D-Drucker verschwunden, nur drei davon kamen wieder zurück, wie eine Sprecherin der Buga sagte. "Anfängliches Verschwinden und Wiederauftauchen haben wir noch mit Humor genommen. Was wir aber überhaupt nicht lustig finden, sind Sachbeschädigungen." 18 der Figuren im Wert von mehreren Hundert Euro seien bislang beschädigt worden.

Dumme Streiche: BUGA-Karl immer wieder Opfer von Gewalt

In Beilstein und Flein (Landkreis Heilbronn) seien die Figuren sogar gesprengt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Karl-Attacken nicht auf das Konto eines einzigen Täters gehen, sondern dass es sich in den meisten Fällen um dumme Streiche mehrerer Täter handelt. Bislang konnte die Polizei nur in einem Fall vier Verdächtige ermitteln.

Ob die Maskottchen anderer Gartenschauen auch so häufig angegriffen wurden, ist den Organisatoren in Heilbronn nicht bekannt. Allerdings unterscheidet sich Karl in einem entscheidenden Punkt etwa von Wels Wilma aus der Havel-Region: Während dort Menschen in Plüsch-Kostüme schlüpften, stehen die Karls ohne Beaufsichtigung herum. Die Buga hat 150 produzieren lassen - 86 wurden in Heilbronn und Umgebung aufgestellt.

BUGA-Karl: Der kleine Zwerg polarisiert

Warum der Gartenzwerg, den es auch als kleine Version aus Marzipan gibt, so häufig beschädigt wird - dafür haben weder Polizei noch die Buga-Macher eine Erklärung. "Karl wird wahrgenommen. Es wird über ihn gesprochen. Er polarisiert", sagt die Buga-Sprecherin.

+++ Update 23. April, 15.30 Uhr +++ BUGA-Karl mit Bier, Zigarette und Beleidigung

Das tolle Wetter am Osterwochenende nutzte nicht jeder friedlich. Der Polizei wurde Sonntagmorgen gemeldet, dass an der Brücke in Widdern in der Heilbronner Straße  ein an einem Seil aufgehängter BUGA-Karl baumeln würde. Bitte was?! 

Widdern: BUGA-Karl aufgehängt mit Zigarette und Bier

Wie sich herausstellte hatten Unbekannte einen auf einer Verkehrsinsel in Widdern stehenden pinkfarbenen Gartenzwerg abmontiert und ihn zur nahen Brücke transportiert. Sie besprühten die als BUGA-Karl bekannte Statue mit weißer Farbe und steckten ihm eine Bierflasche in die Hand sowie eine Zigarette in den Mund. Zu noch mehr als einem sehr üblen Scherz wurde die Tat nicht nur dadurch, dass die Figur beschädigt wurde, sondern zusätzlich noch durch eine Beschimpfung gegen den Widderner Bürgermeister, die auf den Kopf des Zwerges geschrieben worden war. 

Die Polizei sucht nach Zeugen

Der Karl wurde abgehängt und zum örtlichen Bauhof transportiert. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Abbau und den Transport des Karl beobachtet haben oder sonstige Hinweise auf die Täter geben können. Solche Hinweise werden erbeten an den Polizeiposten Möckmühl, Telefon 06298 92000.

+++ Update 23. April, 13.30 Uhr +++ Wieder wurde BUGA-Karl Opfer von Randalierern

Das Maskottchen der Heilbronner Bundesgartenschau ist in der Nacht von Sonntag auf Montag wieder einmal Opfer von Vandalismus geworden. Bislang unbekannte Täter beschädigten die Figur am Heilbronner Hauptbahnhof in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 06.10 Uhr, in dem sie die in der Hand tragende Blume abbrachen. Die Höhe des hierdurch entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbekannt.

Besuchermagnet BUGA: Bereits 100.000er-Marke zu Ostern geknackt

Das Bundespolizeirevier Heilbronn hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +4971318882600 entgegengenommen.

+++Kommentar am 29.3.: Lasst Karl endlich in Ruhe! +++

Kommentar von Steffan Maurhoff

Am Anfang konnte man es ja noch als Streich belächeln, dass mit Buga-Botschafter Karl Schabernack getrieben wurde. Es war ja ganz witzig, als er wundersamerweise seinen Standort wechselte. Manch einer vermutete zunächst gar einen PR-Gag, den die Buga-Macher selbst inszeniert hatten.

Weniger komisch wurde es dann, als Karl zum Objekt der Begierde für Zerstörungswütige mutierte. Inzwischen ist der Vandalismus an dem pinkfarbenen Zwerg anscheinend in Mode gekommen. Aber wer kann eigentlich lachen über den überhandnehmenden Unsinn? Der wird mit jeder Wiederholung nur noch blöder.

Okay, Zwerg Karl ist eine Reizfigur. Über ihn spricht man - ob negativ oder positiv. Karl hat fast so ein Image wie Tante Klementine. Ist es nötig zu erklären, wer das war? Na, diese burschikose Klempnerin, die im TV für ein Waschmittel warb. Ist zwar Jahrzehnte her, aber sie ist eine Werbe-Ikone. Ob man sie gut oder doof fand, war eigentlich egal. Gekannt haben sie seinerzeit ALLE.

Ein ähnliches Kunststück will der schrille Gartenzwerg Karl hinlegen. Und was machen Vandalen daraus? Sie schaffen eine öffentliche Wahrnehmung, dass die Buga, für die sich sehr viele Menschen bereits Dauerkarten besorgt haben, scheinbar vor Ort abgelehnt wird. 

Na toll. Heilbronn, die Stadt, die endlich ihr verschnarchtes Image abschüttelt, beschmeißt sich vermeintlich mit Wonne selbst mit Dreck. Da kann man bloß sagen: Karl, lass dich davon nicht beirren! Halte tapfer weiter deine pinke Tulpe hoch. Wir freuen uns auf die Buga. Und möglichst viele Begegnungen mir dir.

+++Update: 28.3.+++

Er wurde gesprengt, durchlöchert und entführt - BUGA-Zwerg Karl musste in den letzten Wochen und Monaten einiges aushalten. Was wie ein relativ "harmloser" Scherz begann, weitete sich schnell zur Sachbeschädigung aus - und scheint kein Ende zu nehmen. Dafür erntete Karl im Netz zum Teil auch noch viel Schadenfreude und Häme. Aber nicht nur! Denn: Neben den unterschiedlichsten Sympathie-Bekundungen, die auf Facebook zu finden sind, wird jetzt sogar ein "Trauermarsch für Karl" in Beilstein organisiert.

"Wir für Beilstein" und "CDU Stadtverband Beilstein" sind in der Facebook-Veranstaltung als Gastgeber angegeben. Der Anlass: "ein Solidaritätsmarsch gegen Gewalt und für mehr Vielfalt vom Rathaus zum Tatort". Wer an dem Trauermarsch teilnehmen möchte, wird von den Veranstaltern gebeten "zum Zeichen der Solidarität einen Bart oder ein Blumenstöckle zu tragen". Das Datum: der 1. April. Zufall oder doch alles nur ein Scherz?

Nach Zerstörung: Trauermarsch für BUGA-Zwerg Karl

Der Trauermarsch für Karl soll am 1. April stattfinden - Zufall oder Scherz?

Darüber scheinen sich auch einige User nicht ganz klar zu sein. So schreibt beispielsweise Sven Kupfer: "Wird immer besser (...) auch wenn 1.April". Auch Mechthild Geiger kommentiert: "April, April.." User Oliver Kämpf dagegen geht schon einen Schritt weiter und schlägt auf Nachfrage direkt einen Ort für den Leichenschmaus vor: nämlich den Busparkplatz.

Doch egal, ob nun Aprilscherz oder ernst gemeinte Veranstaltung: Wer sich Facebook-Posts und Kommentare zum pinken BUGA-Maskottchen durchliest, dem wird schnell klar, dass der zerstörerische Umgang mit Karl die Region beschäftigt. Und dass die "Scherze" längst eine Stufe erreicht haben, die nicht mehr lustig ist - sondern schlicht strafbar.

+++Update: 27.3.+++

BUGA-Zwerg "Karl" musste in den vergangenen Wochen schon viel mitmachen und aushalten: Entführung, gesprengte Köpfe, durchlöcherte Mützen und anderes. Wird dem Maskottchen der Bundesgartenschau der Stress nun zu viel? Das jedenfalls lassen Bilder vermuten, die nun in Talheim entstanden sind. 

An einem Platz eines verschwundenen "Karls" haben Unbekannte einen Koffer mit einem Zettel aufgestellt. Darauf steht: "Bin in Reha. Euer Karl". Zumindest einige nehmen die Aufregung um den Zwerg also mit Humor - und "Karl" wäre ein bisschen Erholung vor dem Start der BUGA am 17. April ja auch zu gönnen...

Die Redaktion hat ein kurioses Leserbild zu BUGA-"Karl" erreicht. 

+++Update: 26.3.+++

Wieder einmal wurde ein Bundesgartenschau-Gartenzwerg "Karl" entwendet. Der Zwerg hatte seinen Standort in Wolpertshausen im Vorgarten des alten Schulhauses. Karl war auf eine Stahlplatte geklebt und zusätzlich mit zwei Bodenankern gesichert. Der Schaden beläuft sich auf etwa 690 Euro, wie die Polizei am Montag mitteilte. 

Hinweise auf den Verbleib von Karl oder auf dessen Diebstahl nimmt der Polizeiposten Ilshofen unter der Rufnummer 07904 / 940010 entgegen.

+++Update: 25.03+++

Nachdem der BUGA-Zwerg "Karl" am 11. März von seinem Standort weggesprengt wurde, hatten Unbekannte Kerzen aufgestellt. 

Bei den Kerzen ist es aber nicht geblieben. Am Ortseingang Beilstein wurde nun ein Grabkreuz aus Holz mit der Aufschrift "BUGA-Karl 2019-2019" aufgestellt. Auf dem Grab steht eine Kerze und davor eine Vase mit gelben Rosen. Ist es die Freude darüber, dass Karl nun weg ist oder doch Trauer?

Gesprengter BUGA-Karl wurde beerdigt.

+++Update: 22.03+++

Ist es die Farbe, die Zipfelmütze oder irgendetwas anderes? Die Polizei rätselt, was immer wieder Leute reizt, ihre Zerstörungswut am BUGA-Zwerg Karl auszulassen. In der Nacht zum Donnerstag waren je ein Karl in Offenau und Oedheim an der Reihe. 

Einem in der Neuenstadter Straße in Oedheim aufgestellten BUGA-Zwerg schlugen die Täter den Schädel ein. In Offenau war ein der Hauptstraße stehender Karl an der Reihe. Unbekannte traktierten die Zwergenmütze bis diese durchlöchert war. Die Polizei sucht Zeugen, die sich beim Polizeiposten Bad Friedrichshall, Telefon 07136 98030 oder bei der Polizei in Gundelsheim, Telefon 06269 41041, melden möchten.

Dass es auch Menschen gibt, die nichts gegen den Zwerg haben, zeigte sich in Beilstein. An der Stelle, an der eine Figur in die Luft gesprengt wurde, stellten Unbekannte Kerzen auf.

+++Update: 16.03.+++

Es nimmt einfach kein Ende! BUGA-Zwerg Karl wurde gegen 00.25 Uhr erneut Opfer blinder Zerstörungswut. Unbekannte Täter sprengten den BUGA-Zwerg, der in Flein in der Heilbronner Straße/ Einmündung zur Bildstraße aufgestellt war. Die Einzelteile flogen bis zu 20 Meter weit. Der oder die Täter konnten unerkannt entkommen.

+++Update: 15.03.+++

Es scheint eine Never-Ending-Story zu werden mit dem BUGA-Karl. Doch diesmal ist, wie schon vor einigen Wochen, keiner der Zwerge Opfer einer Straftat geworden, sondern ein weiterer wieder aufgetaucht.  

"Vermisst jemand einen Karl?", heißt es auf dem Facebook-Auftritt der Stadt Schwäbisch Hall. Das Buga-Maskottchen sei außerhalb des Solparks am heutigen Morgen in einem Bushäuschen aufgetaucht.

BUGA-Karl wieder aufgetaucht: Zwerg ist immer wieder Opfer

"Er wartet darauf, abgeholt zu werden. Und gleich vorab: Unserer ist es nicht.", schreibt die Stadt weiter. Doch woher kommt Karl dann? In Frage kommen mehrere Orte. Schließlich war der BUGA-Zwerg schon häufiger abhanden gekommen.

Zuletzt hatte die Polizei nach einer Sprengung einer der Figuren erklärt, sie glaubten an Jugendliche die ihren Spaß mit Karl trieben. Spaß ist das zwar nicht leider nicht immer - wie eine Sprengung des BUGA-Zwergs zuletzt bewies.

Doch in diesem Fall verbergen sich offenbar wieder Scherzkekse hinter der Aktion. Sachdienliche Hinweise, wohin Karl eigentlich gehört, gehen an die Stadt Schwäbisch Hall.

+++Update: 11.03.+++

Der BUGA-Zwerg Karl ist immer wieder ein beliebtes Opfer blinder Zerstörungswut - so auch in der Nacht zum Sonntag. Doch nun scheint alles eine neue Dimension anzunehmen. Denn: Der am Beilsteiner Busbahnhof stehender BUGA-Zwerg wurde auf bislang unbekannte Weise gesprengt. Die Brocken der Figur flogen bis zu 25 Meter weit!  

In der selben Nacht riss jemand in der Fleiner Bildstraße einen Karl aus der Verankerung und stellte die Figur auf einen Strom-Verteilerkasten. Doch dort blieb er nicht stehen, stürzte herunter und wurde noch mehr beschädigt. In beiden Fällen hat die Polizei keine Hinweise auf die Täter und hofft, dass es Zeugen gibt, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise gehen an das Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134/9920.

+++Update: 07.03.+++

Rund vier Wochen war es abgesehen von einer nicht ganz ernst gemeinten Liebelei am Valentinstag ruhig geworden um Karl. Doch jetzt ist der BUGA-Zwerg erneut Opfer von dreisten Langfingern geworden.

Wie die Polizei Aalen mitteilt wurde das Maskottchen der Bundesgartenschau 2019 in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von Unbekannten gestohlen.

Karl war in Mainhardt im Grünstreifen an der Einmündung der Hauptstraße in die Heilbronner Straße aufgestellt worden. Zur Sicherung hatte man ihn sogar extra auf zwei Betonteile geschraubt.

Der pinke Zwerg ist etwa 160cm hoch, wiegt rund 40 Kilogramm und hat einen Wert von mehreren hundert Euro. Hinweise zum Verschwinden des pinken Karl nimmt die Polizei Mainhardt unter Telefon 07903/940014 entgegen.

+++Update: 01.02.+++

Es ist schon wieder passiert! BUGA-Zwerg Karl ist erneut Opfer einer Straftat geworden. Nachdem Ausgaben von ihm zuletzt teilweise geklaut wurden, wurde ein Unbekannter diesmal sogar handgreiflich.

In Großrinderfeld stand Karl auf dem Rathausvorplatz. Doch in der Nacht auf Mittwoch hatte es ein Unbekannter auf ihn abgesehen. Karl wurde umgeworfen und beschädigt.

Hinweise zu Karls nächstem Peiniger werden nun vom Polizeirevier Tauberbischofsheim, unter der Telefonnummer 09341-810 entgegengenommen.

+++ Ursprungsmeldung, 08.01.2019+++ BUGA 2019: Aufregung um Karl-Diebstähle nimmt kein Ende

Inzwischen kann man es schon fast als "Trend" bezeichnen: In fünf Gemeinden war Karl, das Maskottchen der BUGA 2019, das Objekt der Begierde - auf die ein oder andere Weise. Der Zwerg erfüllt damit seinen Zweck - anders als gedacht und auch, weil die Gerüchte rund um sein mehrfaches Verschwinden kein Ende nehmen.

In Bad Rappenau war der Zwerg zunächst weg- und tauchte dann an einem ungewöhnlichen Ort wieder auf. In Oedheim und Lauffen wird Karl nach wie vor vermisst. Und in Güglingen und Eppingen sollten laut Internet-Spekulationen ebenfalls die Maskottchen gestohlen worden sein.

Nach Diebstählen: Gerüchteküche um BUGA-Karl brodelt

Doch letzteres stimmt gar nicht. Die Gerüchte um den Karl-Klau haben sich stattdessen verselbstständigt. "Bei uns wurde der Zwerg an Silvester nur 20 Meter weiter getragen", erklärt Sarina Hirschmann, Sprecherin der Stadt Güglingen. Jetzt wird Karl im Bauhof repariert, ehe er wieder an seinem Platz landet.

Aus Eppingen hieß es auf echo24.de-Anfrage zunächst: "Davon haben wir noch gar nichts gehört." Doch wenig später kann Pressesprecher Sönke Brenner auch hier Entwarnung geben: "Unser Zwerg steht noch da."

Regelrechter Hype um BUGA-Karl entstanden

Andersherum lief es in Fichtenberg im Kreis Schwäbisch Hall. Hier stand und steht der BUGA-Zwerg auf einem Feld. Beobachter befürchteten, einer der gestohlenen Zwerge sei dort achtlos abgestellt worden.

Ob das Gerichtsurteil BUGA-Karl jetzt Ruhe bringt?

Doch BUGA-Sprecherin Suse Bucher-Pinell kann auch dieses Gerücht entkräften: "Die Gemeinde hat ebenfalls einen Karl erhalten. Er steht ganz rechtmäßig dort." Muss man sagen: noch? Denn inzwischen hat sich ja beinahe ein Hype entwickelt. Frei nach dem Motto: Wer nicht selbst klaut, hält zu jeder Zeit die Augen offen. Karl muss ganz offensichtlich beschützt werden.

BUGA 2019: Zwerg Karl erfüllt seinen Zweck

"Wir hatten darum gebeten, dass Karl öffentlichkeitswirksam aufgestellt und gut gesichert wird", erklärt Bucher-Pinell. Doch Ketten hielten die Diebe nicht von ihren Taten ab. Dass der Wunsch nach Werbung dennoch aufgeht, damit hätten wohl auch die BUGA-Macher nicht gerechnet.

"Sie haben erreicht, was sie wollen, denke ich", sagt Hirschmann. Karl ist derzeit tatsächlich in aller Munde - und damit ganz sicher auch die Bundesgartenschau. Auch die BUGA-Macher selbst wissen das.

BUGA-Macher über Karl-Klau: "Wir erklären uns die Diebstähle so"

"Natürlich haben wir die Diebstähle keinesfalls forciert. Wir können sie auch nicht billigen", sagt Bucher-Pinell. Und dennoch wird der Karl-Klau mit Humor genommen. Bucher-Pinell: "Wir erklären uns die Diebstähle so: 'Karl erfreut sich offenbar großer Beliebtheit.'"

Beliebtheit oder dummer Spaß. So oder so sorgt Karl für Gesprächsstoff. Und das könnte auch so bleiben. Schließlich wurden über 80 Kopien des pinken, 1,60 Meter großen und 40 Kilo schweren Gartenzwergs in und außerhalb der Region verteilt...

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