Brocken der Figur flogen 20 Meter weit

Weitere Vandalismus-Fälle: Einem BUGA-Karl wurde der Schädel eingeschlagen

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Hier steht er noch: Einer der BUGA-Zwerge in Heilbronn.
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Das Maskottchen der Bundesgartenschau ist zum wiederholten Mal das Opfer - und gleich an zwei Orten schwer beschädigt.

+++Update: 22.03+++

Ist es die Farbe, die Zipfelmütze oder irgendetwas anderes? Die Polizei rätselt, was immer wieder Leute reizt, ihre Zerstörungswut am BUGA-Zwerg Karl auszulassen. In der Nacht zum Donnerstag waren je ein Karl in Offenau und Oedheim an der Reihe. 

Einem in der Neuenstadter Straße in Oedheim aufgestellten BUGA-Zwerg schlugen die Täter den Schädel ein. In Offenau war ein der Hauptstraße stehender Karl an der Reihe. Unbekannte traktierten die Zwergenmütze bis diese durchlöchert war. Die Polizei sucht Zeugen, die sich beim Polizeiposten Bad Friedrichshall, Telefon 07136 98030 oder bei der Polizei in Gundelsheim, Telefon 06269 41041, melden möchten.

Dass es auch Menschen gibt, die nichts gegen den Zwerg haben, zeigte sich in Beilstein. An der Stelle, an der eine Figur in die Luft gesprengt wurde, stellten Unbekannte Kerzen auf.

+++Update: 16.03.+++

Es nimmt einfach kein Ende! BUGA-Zwerg Karl wurde gegen 00.25 Uhr erneut Opfer blinder Zerstörungswut. Unbekannte Täter sprengten den BUGA-Zwerg, der in Flein in der Heilbronner Straße/ Einmündung zur Bildstraße aufgestellt war. Die Einzelteile flogen bis zu 20 Meter weit. Der oder die Täter konnten unerkannt entkommen.

+++Update: 15.03.+++

Es scheint eine Never-Ending-Story zu werden mit dem BUGA-Karl. Doch diesmal ist, wie schon vor einigen Wochen, keiner der Zwerge Opfer einer Straftat geworden, sondern ein weiterer wieder aufgetaucht.  

"Vermisst jemand einen Karl?", heißt es auf dem Facebook-Auftritt der Stadt Schwäbisch Hall. Das Buga-Maskottchen sei außerhalb des Solparks am heutigen Morgen in einem Bushäuschen aufgetaucht.

BUGA-Karl wieder aufgetaucht: Zwerg ist immer wieder Opfer

"Er wartet darauf, abgeholt zu werden. Und gleich vorab: Unserer ist es nicht.", schreibt die Stadt weiter. Doch woher kommt Karl dann? In Frage kommen mehrere Orte. Schließlich war der BUGA-Zwerg schon häufiger abhanden gekommen.

Zuletzt hatte die Polizei nach einer Sprengung einer der Figuren erklärt, sie glaubten an Jugendliche die ihren Spaß mit Karl trieben. Spaß ist das zwar nicht leider nicht immer - wie eine Sprengung des BUGA-Zwergs zuletzt bewies.

Doch in diesem Fall verbergen sich offenbar wieder Scherzkekse hinter der Aktion. Sachdienliche Hinweise, wohin Karl eigentlich gehört, gehen an die Stadt Schwäbisch Hall.

+++Update: 11.03.+++

Der BUGA-Zwerg Karl ist immer wieder ein beliebtes Opfer blinder Zerstörungswut - so auch in der Nacht zum Sonntag. Doch nun scheint alles eine neue Dimension anzunehmen. Denn: Der am Beilsteiner Busbahnhof stehender BUGA-Zwerg wurde auf bislang unbekannte Weise gesprengt. Die Brocken der Figur flogen bis zu 25 Meter weit!  

In der selben Nacht riss jemand in der Fleiner Bildstraße einen Karl aus der Verankerung und stellte die Figur auf einen Strom-Verteilerkasten. Doch dort blieb er nicht stehen, stürzte herunter und wurde noch mehr beschädigt. In beiden Fällen hat die Polizei keine Hinweise auf die Täter und hofft, dass es Zeugen gibt, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise gehen an das Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134/9920.

+++Update: 07.03.+++

Rund vier Wochen war es abgesehen von einer nicht ganz ernst gemeinten Liebelei am Valentinstag ruhig geworden um Karl. Doch jetzt ist der BUGA-Zwerg erneut Opfer von dreisten Langfingern geworden.

Wie die Polizei Aalen mitteilt wurde das Maskottchen der Bundesgartenschau 2019 in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von Unbekannten gestohlen.

Karl war in Mainhardt im Grünstreifen an der Einmündung der Hauptstraße in die Heilbronner Straße aufgestellt worden. Zur Sicherung hatte man ihn sogar extra auf zwei Betonteile geschraubt.

Der pinke Zwerg ist etwa 160cm hoch, wiegt rund 40 Kilogramm und hat einen Wert von mehreren hundert Euro. Hinweise zum Verschwinden des pinken Karl nimmt die Polizei Mainhardt unter Telefon 07903/940014 entgegen.

+++Update: 01.02.+++

Es ist schon wieder passiert! BUGA-Zwerg Karl ist erneut Opfer einer Straftat geworden. Nachdem Ausgaben von ihm zuletzt teilweise geklaut wurden, wurde ein Unbekannter diesmal sogar handgreiflich.

In Großrinderfeld stand Karl auf dem Rathausvorplatz. Doch in der Nacht auf Mittwoch hatte es ein Unbekannter auf ihn abgesehen. Karl wurde umgeworfen und beschädigt.

Hinweise zu Karls nächstem Peiniger werden nun vom Polizeirevier Tauberbischofsheim, unter der Telefonnummer 09341-810 entgegengenommen.

+++ Ursprungsmeldung, 08.01.2019+++ BUGA 2019: Aufregung um Karl-Diebstähle nimmt kein Ende

Inzwischen kann man es schon fast als "Trend" bezeichnen: In fünf Gemeinden war Karl, das Maskottchen der BUGA 2019, das Objekt der Begierde - auf die ein oder andere Weise. Der Zwerg erfüllt damit seinen Zweck - anders als gedacht und auch, weil die Gerüchte rund um sein mehrfaches Verschwinden kein Ende nehmen.

In Bad Rappenau war der Zwerg zunächst weg- und tauchte dann an einem ungewöhnlichen Ort wieder auf. In Oedheim und Lauffen wird Karl nach wie vor vermisst. Und in Güglingen und Eppingen sollten laut Internet-Spekulationen ebenfalls die Maskottchen gestohlen worden sein.

Nach Diebstählen: Gerüchteküche um BUGA-Karl brodelt

Doch letzteres stimmt gar nicht. Die Gerüchte um den Karl-Klau haben sich stattdessen verselbstständigt. "Bei uns wurde der Zwerg an Silvester nur 20 Meter weiter getragen", erklärt Sarina Hirschmann, Sprecherin der Stadt Güglingen. Jetzt wird Karl im Bauhof repariert, ehe er wieder an seinem Platz landet.

Aus Eppingen hieß es auf echo24.de-Anfrage zunächst: "Davon haben wir noch gar nichts gehört." Doch wenig später kann Pressesprecher Sönke Brenner auch hier Entwarnung geben: "Unser Zwerg steht noch da."

Regelrechter Hype um BUGA-Karl entstanden

Andersherum lief es in Fichtenberg im Kreis Schwäbisch Hall. Hier stand und steht der BUGA-Zwerg auf einem Feld. Beobachter befürchteten, einer der gestohlenen Zwerge sei dort achtlos abgestellt worden.

Karl, das Maskottchen der Bundesgartenschau, macht derzeit durch seine Diebstähle und Vandalismus von sich reden.

Doch BUGA-Sprecherin Suse Bucher-Pinell kann auch dieses Gerücht entkräften: "Die Gemeinde hat ebenfalls einen Karl erhalten. Er steht ganz rechtmäßig dort." Muss man sagen: noch? Denn inzwischen hat sich ja beinahe ein Hype entwickelt. Frei nach dem Motto: Wer nicht selbst klaut, hält zu jeder Zeit die Augen offen. Karl muss ganz offensichtlich beschützt werden.

BUGA 2019: Zwerg Karl erfüllt seinen Zweck

"Wir hatten darum gebeten, dass Karl öffentlichkeitswirksam aufgestellt und gut gesichert wird", erklärt Bucher-Pinell. Doch Ketten hielten die Diebe nicht von ihren Taten ab. Dass der Wunsch nach Werbung dennoch aufgeht, damit hätten wohl auch die BUGA-Macher nicht gerechnet.

"Sie haben erreicht, was sie wollen, denke ich", sagt Hirschmann. Karl ist derzeit tatsächlich in aller Munde - und damit ganz sicher auch die Bundesgartenschau. Auch die BUGA-Macher selbst wissen das.

BUGA-Macher über Karl-Klau: "Wir erklären uns die Diebstähle so"

"Natürlich haben wir die Diebstähle keinesfalls forciert. Wir können sie auch nicht billigen", sagt Bucher-Pinell. Und dennoch wird der Karl-Klau mit Humor genommen. Bucher-Pinell: "Wir erklären uns die Diebstähle so: 'Karl erfreut sich offenbar großer Beliebtheit.'"

Beliebtheit oder dummer Spaß. So oder so sorgt Karl für Gesprächsstoff. Und das könnte auch so bleiben. Schließlich wurden über 80 Kopien des pinken, 1,60 Meter großen und 40 Kilo schweren Gartenzwergs in und außerhalb der Region verteilt...

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