Zweitägiges Fischer-Fest

Das ging ab beim Bretzfelder Seefest

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Hunderte pilgern am Wochenende zum Seefest des Fischereivereins Bretzfeld.

Es ist Seefestzeit! Zum zwanzigsten Mal bereits richtet der Fischereiverein in Bretzfeld seinen Besuchermagneten aus und der Duft von geräucherten und gebackenen Forellen liegt in der Luft.

Jürgen Lustig ist für den Geschmack der Fische aus heimischen Gewässern zuständig. 24 Stunden hat er die Schuppentiere eingelegt, quasi Gen manipuliert, denn sein Spitzname lautet "Onkel Gen". "Er ist der Kochprofi unter uns", lobt auch Dieter Wacker, einer der drei Männer an den Räucheröfen.

"Der Erfolg unseres Festes ist, dass immer dieselben Leute backen und räuchern, damit wir gleichbleibende Qualität bekommen", erklärt Kollege Dieter Rannert. Gleichzeitig wird aber auch der Nachwuchs heran gezogen, um den Stab irgendwann mal weiter geben zu können.

Mit gerade einmal 35 aktiven Mitgliedern stemmen die Fischer das große zweitägige Fest. Das geht aber nur, weil viele Freunde, Gönner und auch andere Vereine mit anpacken. "Wir brauchen allein 85 Helfer in den Schichten", beschreibt es Angela Andraschko, die Frau des ersten Vorsitzenden. Sie ist eine von den Nichtfischern, die hier von A bis Z dabei sind. "Man macht es doch gerne, wenn man sieht, dass die Leute gerne hier her kommen, ihnen das Essen schmeckt." Außerdem gehe sie ja gerne mit ihrem Mann zum Angeln. "Viele denken ja, das heißt hinsetzen und die Klappe halten, aber für mich ist das ausruhen, grillen, runter kommen – wann hat man sonst schon mal Zeit für sowas."

An diesem Wochenende zumindest nicht. Denn da wird gebrutzelt und geräuchert, was das Zeug hält. Gerade bei den Forellen hat sich eine Zahl X eingependelt und wenn die weg sind, sind sie weg. "Bei Regen bleiben wir ja drauf sitzen und nach dem Einlegen kann man ihn schwer wieder einfrieren", erläutert Wacker.

Es gibt aber auch was für die Nichtfischesser und Daniel Hoffmann ist da ganz froh drum. Der Siebeneicher kommt nämlich sehr gerne aufs Seefest. "Die Location ist halt gut, hier am See, das hat schon was und das bekommt man sonst nicht so oft."

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