Fünfeinhalb Jahre Haft

Versuchter Totschlag: Urteil im Brennholzstapel-Streit gefallen

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Symbolbild.
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Ein 77-Jähriger muss jetzt ins Gefängnis.

Wegen versuchten Totschlags wurde ein 77-Jähriger heute am Landgericht Heilbronn zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte gestanden, einen 69-Jährigen mit einem Tischbein massiv auf den Kopf geschlagen zu haben. Die beiden hatten sich wegen eines Stapels Holz gestritten.

Das Brennholz hatte auf einem gemeinsamen Grundstück in Kirchardt-Bockschaft gelegen. Die Männer teilten sich das Grundstück seit Jahren, doch wer für welche Hälfte zuständig ist, war immer ein Streitpunkt. Das ganze eskalierte, als der Angeklagte den Holzstapel nicht entfernen wollte.

Der Angeklagte schlug das Opfer mit einem Tischbein auf den Kopf. Nach dem Gutachten einer Rechtsmedizinerin mindestens zwei Mal. Das Opfer wird wohl lebenslang an den Folgen der Tat leiden.

Der Angeklagte hatte sich schriftlich für seine Tat entschuldigt. Dies dürfte sich positiv auf das Strafmaß ausgewirkt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft gefordert.

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