Nachwuchs in der Wilhelma

Rot-Braun mit Nadelstreifen: Amarie zeigt sich

1 von 4
2 von 4
3 von 4
4 von 4
  • schließen

Bongo-Kalb Amarie erkundet mit Mutter Asante erstmals das Außengehege.

Gut getarnt an Muttis Seite: Ein junges Bongo-Kalb namens Amarie wagt sich dieser Tage erstmals in der Wilhelma nach draußen. Wie der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart mitteilte, lernt das Kälbchen das Außengehege unter anderem mit Mutter Asante und ihrer vor einem Jahr geborenen Schwester Uzuri kennen.

Statt der Mutter zu folgen, bleiben Bongos nach der Geburt im Zoo zunächst einige Wochen im Stroh der Wurfbox liegen, wie die Wilhelma mitteilte. In der Wildnis Ostafrikas diene das dazu, dass Raubtiere möglichst nicht auf die Jungtiere aufmerksam würden. Derzeit fällt Amarie an der Seite von Mutter ohnehin kaum auf: Steht sie mit ihrem rot-braunen Fell samt weißer Nadelstreifen neben Asante, erkennt man das Kälbchen kaum.

In der Natur gibt es der Wilhelma zufolge schätzungsweise nur noch 100 der ostafrikanischen Bongos, die ausschließlich in Kenia vorkommen. Zu dem Erhalt ihrer Art soll demnach die Nachzucht in Zoos beitragen. Weltweit leben in Zoos demnach um die 700 Bongos. In der Wilhelma sind seit 1980 bereits rund 50 Kälber geboren worden.

Auch interessant

Vorsicht Gans: Warnung für brütenden Wasservögeln

Bilder: Mehr Auslauf für die Schneeleoparden in der Wilhelma

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.