Die Ermittlungen laufen

Mit Schlagwerkzeugen und Messern bewaffnet: 30 Jugendliche bedrohen zwei Teenager 

Bietigheim-Bissingen: Im Freibad bedrohen 30 Jugendliche zwei Teenager
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Die Polizei muss in einem Freibad in Bietigheim-Bissingeen einschreiten.
  • Anna-Maureen Bremer
    vonAnna-Maureen Bremer
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In Bietigheim-Bissingen sind am Montag zwei Teenager übel bedroht worden. Die Polizei musste einschreiten, weil sich 30 Jugendliche mit Eisenstangen, Messern und anderen Waffen ausgestattet hatten. 

  • Die Polizei muss im Freibad in Bietigheim-Bissingen anrücken. 
  • Zwei Teenager werden von mehreren Jugendlichen bedroht
  • Die Ermittlungen zum Vorfall laufen. 

Schlagwerkzeug. Knüppel. Eisenstangen. Es ist kaum zu glauben, was sich am Montag in einem Freibad in Bietigheim-Bissingen abgespielt haben muss. Dort konnten eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger durch das Einschreiten der Polizei gerettet werden, nachdem sie von 30 anderen massiv bedroht worden waren. 

Bietigheim-Bissingen: Im Freibad bedrohen 30 Jugendliche zwei Teenager

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, rief der Vater des Mädchens den Notruf gegen 18 Uhr. "Lediglich sechs Personen stellten die Beamten, zehn weitere Jugendliche griffen sie im Rahmen der anschließenden Fahndung auf", heißt es im Bericht. 

Die Polizei rückt im Freibad an. Einige der Jugendlichen flüchten.

Erschütternd ist auch, dass die Beamten auf einer Wiese eine Tasche mit Schlagwerkzeugen und Messern fand. Einige andere Waffen lagen wohl verstreut herum. Welche Hintergründe zu dem bedrohlichen Vorfall geführt haben, ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen.

Junge Männer hatten erst letzten Monat in Heilbronn für Aufsehen gesorgt, weil sie mit Waffen aus einem fahrenden Auto gewedelt hatten. 

Um Jugendliche sorgt sich die Polizei auch, weil diese sich oft in großen Chatgruppen bewegen und nicht überblicken können, wer sich doch noch herumtreibt. Schnell ist man dann im Besitz von illegalen Inhalten, ohne dies geplant zu haben. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, WIE widerlich es in manchen Chats mit Kinder zugeht

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